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Kreis Emmendingen - Emmendingen

30. Aug 2011 - 12:47 Uhr

Martin Schubnell, Obermeister Elektro- und Informationstechnik-Innung: „Stark ausgeweitetes Aufgabenfeld mit enormen Perspektiven!“

Martin Schubnell, Obermeister Elektro- und Informationstechnik-Innung
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Im Jahre 1994 gründete Martin Schubnell seinen Elektrobetrieb und trat der „Elektro- und Informationstechnik Innung“ bei. Als begeistertes Innungsmitglied lässt er sich 1999 zur Wahl des Obermeisters aufstellen. Nach 27 Jahren erfolgreicher Führung übergibt Heinrich Bührer aus Sexau seinem jüngeren Nachfolger das Ehrenamt des Obermeisters. Mit 57 Mitgliedern ist die „Elektro- und Informationstechnik-Innung“ gut aufgestellt.
Martin Schubnell freut sich vor allem über das Nachrücken neuer Betriebe, denen er als Obermeister gerne beratend und unterstützend zur Seite steht.
Neben den üblichen Innungsaufgaben liegt der Elektro- und Informationstechnik-Innung die Förderung des Nachwuchses sehr am Herzen. Die Innung hat erkannt, dass es trotz aktueller positiver Ausbildungszahlen wichtig ist, junge Menschen für den Handwerksberuf zu begeistern. Leider wird der Beruf noch immer stark von den männlichen Arbeitnehmern dominiert, dabei ist es ein sehr moderner und innovativer Beruf, der auch für Frauen durchaus interessant ist.

Ein Beruf mit Zukunft
Heutzutage ist das, was vor Jahren nur James Bond möglich war, zur Realität geworden. Was sich bisher kaum einer leisten konnte, findet man bald in jedem Haushalt. Martin Schubnell zeigt ein Tablet, das fast alle Funktionen im Haus steuern kann, verknüpft mit dem eigenen Smartphone. Während man also nach Feierabend gerade noch durch die Supermarktregale schlendert, lässt sich mit einem „touch“ bereits das Wohnzimmer vorheizen und die Jalousien schließen.
Durch das Aufkommen neuer Medien und Kommunikationstechniken hat sich das Aufgabenfeld des Elektrotechnikers stark ausgeweitet. Der „Radio- und Fernsehtechniker“ verschmilzt nach der neuen Verordnung mit dem „Elektrotechniker“ zum einheitlichen Berufsbild.
Die Ausbildung im Elektrohandwerk beinhaltet ein breites Tätigkeitsspektrum von der Fachrichtung der Energie- und Gebäudetechnik, über Automatisierungstechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik, der Systemelektronik, Maschinen- und Antriebstechnik bis hin zu den beiden Schwerpunkten Bürosystemtechnik und Medientechnik. Nach der dreieinhalb-jährigen Ausbildung beginnt die Gesellenzeit. Der anschließende Meisterabschluss ebnet den Weg in eine leitende Position oder zur Selbstständigkeit. Durch Weiterbildungskurse bietet sich die Möglichkeit der Fachspezialisierung oder nach dem Besuch einer weiterführenden Schule, die Chance auf einen Studienplatz. Gerade in Zeiten der Energiewende öffnen sich zahlreiche neue Perspektiven.
Als stellvertretender Obermeister leitet Klaus Rümmele aus Waldkirch den Gesellenausschuss. Martin Schubnell freut sich besonders über den Nachwuchs im Ausschuss, der sich mit großem Interesse beteiligt und ein gutes Miteinander unter Gesellen und Prüfern zeigt. Der Obermeister lobt zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Fachverband Stuttgart, der für die Prüfungen stets wertvolle Informationen bereitstellt und gute Vorarbeit leistet.


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