GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » Politisches » Textmeldung

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

21. Jan 2016 - 23:13 Uhr

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner in Freiburg - Liberaler Bürgerempfang der FDP im Historischen Kaufhaus - Vollbesetzter Kaisersaal

3. Liberaler Bürgerempfang der FDP in Freiburg - Christian Lindner (FDP-Parteivorsitzender)

REGIOTRENDS-Foto: Thomas-Martin Mühl
weitere Bilder hier
Vergrößern?
Auf Foto klicken.
Vollbesetzter Kaisersaal am Nachmittag im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz beim 3. Liberalen Bürgerempfang des Kreisverbandes Freiburg der Freien Demokraten (FDP) als Jens-Arne Buttkereit (Kandidat „Freiburg I./Hochschwarzwald“) und Eicke Weber („Kandidat Freiburg II.“) zunächst einen kurzen Überblick über ihr Wahlprogramm lieferten.

Mit Spannung erwartet wurde der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner. Fast eine Stunde sprach er dann mit einer exzellenten Rhetorik über die Grundsatz-Themen der Freien Demokraten und erntete damit fast ausnahmslos Applaus. Lindner war angesichts des bestens gefüllten Kaisersaals hocherfreut: „Dass so viele Menschen hierher gekommen sind ist schon allein ein politisches Statement!“. Eindringlich warnte er vor Extremismus und forderte stattdessen: „Aus dem Wandel einen Gewinn machen!

Mir einem kurzen FDP-Einspielfilm, an dessen Ende der Slogan „German Mut“ prangte, begann die Veranstaltung um kurz vor halb fünf.
Sascha Fiek (Kreisvorsitzender Kreisverband Freiburg) dankte den zahlreich Erschienenen – noch nie hätte es bei einem FDP-Bürgerempfang so viele Besucher gegeben. Kritisch äußerte er sich gegenüber Populisten: „Wir brauchen liberale Geister!“. Es gehe ihm darum, die eigene Freiheit im Land zu verteidigen. Den Parteimitgliedern sprach er Mut zu: „Wir müssen die Herausforderungen annehmen!“.

Fieks besonderer Gruß galt dem ehemaligen Freiburger Oberbürgermeister Rolf Böhme und Stadtrat Patrick Evers (FDP). Er lobte den Parteivorsitzenden Lindner, der sich zu dem Zeitpunkt noch auf der Anreise befand: „Christian Lindner ist ein Mann, der in schweren Zeiten Verantwortung in der FDP übernommen hat“.

Otto Neideck (Erster Bürgermeister Stadt Freiburg) gratulierte ob des Ehrengastes Lindner dem Kreisverband: „Sie sind die einzige Partei, die den Bundesvorstand zum Neujahrsempfang bekommen hat“. Sein Appell war eindeutig und parteiübergreifend: „Gehen Sie zur Wahl!“.

Moderator Christoph Wirtz erinnerte vor der Vorstellung der Landtagskandidaten: „Vor der FDP liegt ein besonders wichtiges Wahljahr“.
Buttkereit und Weber widmeten sich gezielt dem Thema Bildung. „Wir haben keine Einheitskinder!“, analysierte Buttkereit und Weber legte aufgrund seiner Auslandskenntnisse dar:“ Spitzentalente haben in den USA deutlich mehr Chancen als hier“.
„Die akademische Laufbahn ist in den Vereinigten Staaten eine ganz andere“, führte der ehemalige Mitarbeiter der University of California weiter aus. „Wir müssen auf beiden Seiten des Ozeans voneinander lernen!“, so seine Schlussfolgerung.

Im Laufe der Landtags-Kandidaten-Vorstellung war auch der Parteivorsitzende eingetroffen.
Lindner zog das Publikum mit seiner Sprachgewandtheit umgehend in seinen Bann. Kräftig rührte er die Werbetrommel für Buttkereit und Weber: „Es ist eine Stärke der FDP, dass unabhängige Personen die Chance haben, sich um ihr Vertrauen zu bewerben“, sagte er in Bezug auf Weber, den Chef des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), der erst seit einiger Zeit politisch aktiv ist.

„Wir leben in einer Zeit der Unruhe“, erläuterte Lindner. Die Flüchtlingskrise habe Fliehkräfte freigesetzt. Dabei gelte, die wahren Hilfsbedürftigen zu unterstützen: „Flüchtlingen nicht zu helfen bedeutet kein Herz und keine Moral zu haben!“
„`Wir schaffen das´ ist ein großer Satz von Frau Merkel! Sie hat dabei allerdings nicht gesagt, was das `das´ ist“, führte er weiter aus.

Staatliches Organisationsversagen attestierte Lindner der Regierungskoalition: „Staatsversagen darf aber kein Dauerzustand sein“, forderte er. Er sei stolz auf das Engagement der vielen Ehrenamtlichen: „2015 konnte sich die Regierung auf die Bürger verlassen – 2016 müssen sich die Bürger wieder auf die Regierung verlassen können!“, ließ er unter großen Applaus verlautbaren.

Drei Maßnahmen zur Abhilfe formulierte der Parteivorsitzende abschließend: „Wir benötigen eine Einwanderungsdebatte. Zudem ist eine Rückkehr zum Recht vonnöten. Die ethnischen Ansichten von Frau Merkel können wir nicht allen Europäern aufoktroyieren. Und zuletzt müssen wir aus dem Wandel einen Gewinn machen“.

Mit einer Anekdote aus seiner rheinischen Heimat beendete Lindner seinen Vortrag. Er sei einst beim Rosenmontagsumzug auf einem Wagen mitgefahren. Zuerst habe er die Kamelle einzeln in die Menge geworfen, damit die Menschen die Möglichkeit hatten, diese zu fangen. Hierfür habe er allerdings nur verdutzte Blicke geerntet. Darauf habe er mit beiden Händen in den Karton gegriffen und die Süßigkeiten so in die Menge geworfen. Zwar habe nun niemand etwas fangen können, aber die Menschen wären begeistert gewesen.
Auf den letzten Metern des Umzugs habe er dann gleich die restlichen Kartons über den Köpfen ausgeleert und damit großen Jubel erzeugt: „Das ist die Art der Politik der großen Koalition!“, schloss er seinen Erfahrungsbericht ab.

Während sich die Gäste schon am Buffet im Foyer erfreuten, musste Lindner noch eine Menge Hände schütteln und für Erinnerungsfotos posieren. Während der Spitzenkandidat sich bereits auf den Weg zum nächsten Termin gemacht hatte, beantworteten die Landtagswahl-Kandidaten noch geduldig Fragen im persönlichen Gespräch.

Bilder


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Politisches" anzeigen.

Info von RegioTrends-Lokalteam (11)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg



















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald