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Ortenaukreis - Kehl-Kork

30. Apr 2010 - 16:35 Uhr

Erneut Giftköder gefunden - Schäferhund und Hundemischling verendeten bereits Ende März

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Kehl-Kork: Es waren giftige "Rattenköder", die am letzten Märzwochenende einem Schäferhund und einem Hundemischling im Bereich der Korker Mühle zum Verhängnis wurden. Die Tiere haben diese gefressen und gingen trotz tierärztlicher Behandlung Stunden später ein. Mitte April wurden unweit dieser Stelle erneut Giftköder entdeckt, die an einem Bach im Gras lagen.

Kurz nach dem Tod der beiden Hunde hatte eine Zeugin in einem kleinen Erdloch an einem Baum bei der Straße zur Korker Mühle Röhrenknochen gefunden. In diesen steckten pflaumenkerngroße blaue Subtanzen, die zwischenzeitlich von der Chemischen Landesuntersuchungsanstalt als Giftköder für Ratten identifiziert wurden. Das Mittel wurde von den Spezialisten als "sehr giftig" eingestuft. Es darf aber frei und ohne weitere Auflagen verkauft werden.

Der Täter hatte die "Rattenköderhappen", so werden sie vom Hersteller bezeichnet, in Röhrenknochen versteckt und eingegraben. Da waren sie sicher nicht für Ratten bestimmt. Hunde riechen mit ihrer feinen Nase Knochen natürlich auch dann, wenn diese ein paar Zentimeter unter der Erde eingebuddelt sind. Nur die Hundebesitzer merken das alles erst, wenn ihr geliebten Vierbeiner alles ausgegraben und im schlimmsten Fall schon gefressen hat.

In der Nähe der ersten Fundstelle wurde am 15. April erneut Giftköder entdeckt. Röhrenknochen und Rattenköder lagen an einem Bach im Gras. Man konnte die Sachen glücklicherweise unschädlich machen, bevor sie von Hunden gefunden und gefressen wurden.

Die Hundeführerstaffel der Polizei (0781/210) bearbeitet auch diesen jüngsten Fall und sucht nach wie vor nach Hinweisen auf den oder die Täter. Parallel dazu gibt sie den Hundehaltern den Rat, ihre Tiere in diesem Bereich nur angeleint spazieren zu führen und darauf zu achten, dass sie nichts ausgraben und fressen. Denn, wenn sie die Giftknochen erst einmal gefressen haben, gibt es kaum noch Chancen auf Rettung.

(Presseinfo: Polizeidirektion Offenburg vom 30.4.10)


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