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Überregional -

29. Jun 2004 - 10:09 Uhr

Straßburger Europarat initiiert Jugendcamp zur Konfliktlösung

Der Europa-Park in Rust bei Freiburg ist vom 1. bis zum 6. Juli 2004 Schauplatz eines vom Straßburger Europarat initiierten Jugendcamps zur friedlichen Lösung von Konflikten. 40 junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren, und zwar Israelis und Palästinenser aus Jerusalem sowie Albaner und Serben aus dem Kosovo (hauptsächlich aus Mitrovica und Pristina), nehmen daran teil.
In Workshops und bei Rollenspielen sollen Vorurteile und Stereotype unter den Jugendlichen abgebaut werden und das Bewusstsein der jungen Menschen für kulturelle und soziale Unterschiede und Gemeinsamkeiten geschärft werden. Ziel ist es, die Dialogfähigkeit der Konfliktparteien zu stärken und den Teilnehmern die Entwicklung ihrer "Zukunftsprojekte" zu ermöglichen.
Bereits im vergangenen Jahr hat der Generalsekretär des Europarates, Walter Schwimmer, eine Veranstaltungsreihe zum Thema "frische Ideen zur Konfliktlösung" ins Leben gerufen An verschiedenen Aktivitäten haben Jugendliche aus Konfliktzonen in und außerhalb Europas teilgenommen und neue Aspekte eingebracht (siehe auch: www.coe.int/Youth-conflicts/de).
Die Ergebnisse des Jugendcamps werden in Anwesenheit von Generalsekretär Walter Schwimmer und von Europa-Park-Chef Roland Mack zugleich Sonderbotschafter des Europarates für Familien - auf einer Pressekonferenz am Montag, 5. Juli, um 10.30 Uhr im Europa-Park vorgestellt.

(Pressemitteilung des Europa-Park Rust)

Hintergrund

Die Idee

Vertrauensbildende Maßnahmen, Möglichkeiten zur Konfliktprävention sowie die Ausarbeitung konkreter Vorschläge zur Versöhnung unterschiedlicher politischer Standpunkte stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe, die der Europarat im Vorjahr unter Einbeziehung junger Menschen aus Konfliktzonen in und um Europa gestartet hat.

Den Auftakt zu dieser Initiative, die der Generalsekretär des Europarates, Dr. Walter Schwimmer, unter das Motto « frische Ideen zur Konfliktlösung » gestellt hat, bildete im Frühjahr 2003 ein viel beachtetes Seminar, in dem Jugendliche aus unterschiedlichen Konfliktregionen aufgefordert waren, Lösungen für die Probleme der jeweils anderen Region zu erarbeiten.

Auf dieser Basis entwickelte sich nun die Idee, den Europa-Park in Rust bei Freiburg - dessen Chef Roland Mack übrigens auch als Sonderbotschafter des Europarates für Familienfragen fungiert; als Schauplatz für ein Jugendcamp zur Konfliktlösung zu wählen.

Das Projekt « Jugendcamp zur Konfliktlösung »

Vom 1. bis 6. Juli 2004 werden 40 junge Leute im Alter zwischen 16 und 18 Jahren; es handelt sich um jeweils acht Teilnehmer aus Israel und Palästina sowie jeweils acht Albaner und Serben aus dem Kosovo im Europa-Park in Rust bei Freiburg erwartet. Jede Gruppe wird von jeweils zwei Team-Trainern begleitet. Das Konzept sieht vor, in der entspannten Atmosphäre von Deutschlands größtem Freizeit- und Themenpark eine Reihe von Aktivitäten (Rollenspiele, Workshops etc) ablaufen zu lassen, die folgenden Hauptzielen dienen sollen:
- Vorurteile und Stereotype unter den Jugendlichen sollen abgebaut werden
- die kulturellen und sozialen Unterschiede und die Gemeinsamkeiten der einzelnen Regionen sollen bewusst gemacht werden
- es soll über die unterschiedlichen politischen Standpunkte und Perspektiven, aus denen die einzelnen Konflikte gesehen werden können, offen diskutiert werden
der gleichberechtigte Dialog als einzige Möglichkeit zur Aussöhnung politischer und sozialer Konflikte soll gefördert werden
schließlich sollen die Teilnehmer ihr eigenes Zukunftsprojekt entwickeln.


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