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Ortenaukreis - Ortenaukreis

26. Feb 2020 - 15:19 Uhr
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Gesundheitsamt im Ortenaukreis informiert über Maßnahmen zum Coronavirus - Amt ist auf Verbreitung von "Covid-19" vorbereitet und warnt eindringlich vor Panik

Das Gesundheitsamt ist auf eine Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) vorbereitet und warnt eindringlich vor Panik.
„Das Risiko für eine Ansteckung unterscheidet sich deutlich, wenn man die Anzahl der Erkrankten und die Verteilung der Erkrankungen in einem bestimmten Gebiet berücksichtigt. Daher gibt es Regionen oder Städte, die als Risikogebiete eingestuft werden. Das bedeutet, für Personen, die nicht aus einem Risikogebiet kommen und keinen Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie sich infiziert haben könnten“, erläutert Evelyn Bressau, Leiterin des Gesundheitsamts im Landratsamt Ortenaukreis. Personen, die aus ausgewiesenen Regionen kommen und befürchten sich angesteckt zu haben, etwa bei einer erkrankten Person, werden gebeten Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufzunehmen. Dieses informiert den Einreisenden über das COVID-19-Ausbruchsgeschehen, Krankheitsbild, mögliche Krankheitsverläufe und Übertragungsrisiken. Es erfolgt eine individuelle Befragung, um das individuelle Risiko zu erheben und Maßnahmen festzulegen. Das Management symptomloser Personen erfolgt analog der RKI-Empfehlung für Kontaktpersonen, die ein geringeres Infektionsrisiko haben. Hierzu gehört, je nach Ermittlungsergebnis des Gesundheitsamtes (z.B. Angabe von Kontakt zu Erkrankten) die Empfehlung einer häuslichen Isolierung.

Eine Ansteckung kann erst mit Beginn der Symptome festgestellt werden. „Es macht keinen Sinn, sich prophylaktisch testen zu lassen“, so die Amtsleiterin. „Wenn keine Symptome vorhanden sind, wird der Test negativ ausfallen.“ Das bedeutet aber nicht, dass eine spätere Erkrankung ausgeschlossen ist. Die Spanne von Ansteckung bis zum Erkrankungsbeginn dauert in der Regel maximal 14 Tage. Insofern sind auch Unbedenklichkeitsbescheinigungen bei symptomlosen Personen nicht möglich. Ein Test kann zu früh eine falsche Entwarnung geben.

Bei Personen, die unsicher sind, ob sie angsteckt wurden, muss zwischen Personen mit und Personen ohne Symptome unterschieden werden. Personen ohne Symptome, werden vom Gesundheitsamt zur individuellen Risikoeinschätzung beraten. Diese erfolgt immer aufgrund einer Reiseanamnese und der Frage, ob überhaupt ein Kontakt mit einer erkrankten Person stattgefunden hat.

Personen mit Symptomen sollten telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen und über die vergangene Reise und die aufgetretenen Symptome berichten. Das Gesundheitsamt steht mit den niedergelassenen Kollegen in Kontakt und hat ein Schema entwickelt, nach dem das persönliche Risiko eingeschätzt werden kann.

Sollte eine Infektion wahrscheinlich sein, wird die betroffene Person von Hausarzt oder dem Gesundheitsamt an das Ortenau-Klinikum verwiesen. Dort findet in einer speziellen Ambulanz eine Testung statt.

Wenn jemand positiv auf den Corona-Virus getestet wurde, wird der Patient auf einer speziell ausgewiesenen Isolierstation des Klinikums aufgenommen und behandelt. Die Kontaktpersonen werden ermittelt und entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes vom Gesundheitsamt beraten und gegebenenfalls häuslich isoliert.

Der Kreis hat bereits umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Das Klinikum, die Rettungsdienste und die Hausärzteschaft sind in der Diagnoseerhebung und den weiteren Maßnahmen eingebunden und werden fortlaufend aktuell informiert.

Aktuell ausgewiesene Risikogebiete:
- China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
- Iran: Provinz Ghom
- Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
- Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
(Das Robert-Koch-Institut aktualisiert die Liste regelmäßig).

Symptome:
Atemwegserkrankungen, wie Husten und Schnupfen und ggf. Fieber sowie unspezifische Krankheitssymptome, wie man sie von einer Grippe kennt.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen, einen schwereren Verlauf der Erkrankung zu erleben.

Wie kann man sich selbst am besten schützen?:
Generell kann man sich mit folgenden Maßnahmen gegen Tröpfcheninfektionen schützen:
- regelmäßig und sorgfältig die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk),
- Händeschütteln und Umarmungen vermeiden,
- in die Armbeuge niesen und nicht in die Hand,
- mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu Erkrankten halten, den Kontakt kurzhalten
- Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren,
- Taschentücher nur einmal nutzen und schnell entsorgen,
- belebte Orte und Veranstaltungen meiden.

Bei Fragen ist das Gesundheitsamt unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0781-805 9695.


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