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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

7. Mar 2022 - 21:57 Uhr

Die Freiburger Grünen informieren auf Großflächen über Schwangerschaftsabbrüche - Drei Plakatwände über die gesamte Stadt verteilt ++ Thema polarisiert – ein Plakat wurde bereits zerstört

RT-Archivbild
RT-Archivbild

Das Recht am eigenen Körper ist ein urfeministisches Thema. Anlässlich des internationalen Weltfrauentags setzen Grüne Jugend Freiburg und der Kreisverband der Grünen Freiburg daher ein starkes Zeichen und plakatieren drei Großflächen in Freiburg mit Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen.

Ungewollt Schwangere haben nicht das Recht auf Abtreibung und keinen freien Zugang zu Informationen – auch im Jahr 2022. Die emanzipatorische Aufgabe ist deshalb, diese Ziele zu verbreiten und im öffentlichen Diskurs zu verankern. Das dies nicht allen gefällt zeigt der Vandalismus an den Plakaten – eine Großfläche wurde bereits nach einem Tag vollständig heruntergerissen.

„Ärzt*innen dürfen bald über Schwangerschaftsabbrüche informieren – wir schon jetzt“
So lautet der Titel der drei Großflächen, die im Freiburger Stadtgebiet noch bis zum 14.03. zu sehen sind. Die Plakate informieren Betroffene über die Methoden und Informationsmöglichkeiten – etwas, das Ärzt*innen auf Grund des Paragrafen 219a bisher nicht dürfen. Jahrelang haben die Grünen gemeinsam mit der feministischen Bewegung dafür gekämpft, dass der schädliche § 219a StGB ersatzlos gestrichen wird. Dass dies nun geschehen soll, ist ein großer Erfolg. Dennoch wollen wir als Freiburger Grüne diesen Prozess begleiten und immer wieder Druck aufbauen und den Prozess so beschleunigen. Die Plakate befinden sich hier: Escholzstraße / Haltestelle Ferdinand-Weiß-Str. (zerstört), Wiesentalstraße / Schopfheimer Straße / Basler Landstraße 86 / Besanconallee.

Thema stößt auf Widerstand – eine Plakatfläche wurde zerstört
Auch in Freiburg gibt es einige radikale Kräfte, die sich gegen die Abschaffung des § 219a StGB wehren. Das äußerte sich von Samstag- auf Sonntagnacht so, dass die Plakatwand in der Escholzstraße von Vandalierer*innen zerstört wurde. Der Kreisverband Freiburg prüft aktuell rechtliche Schritte gegen die Zerstörer*innen.

Auch viele Ärzt*innen und Beratungsstellen leiden unter dem Druck, der durch die Gegner*innen ausgeübt wird. Die Zahl der Praxen und Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten ist deutschlandweit seit 2003 um 40 % gesunken. Ungewollt Schwangere müssen in manchen Regionen bis zu 200 km weit fahren bis zur nächsten Praxis. Immer wieder werden Beratungsstellen wie pro familia von Abtreibungsgegner*innen belästigt – so wie unter anderem in Frankfurt (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/abtreibungsgegner-duerfen-vor-pro-familia-demonstrieren-17687587.html).



Kino und Infostand anlässlich des 08. März

Um auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen, zeigt der Kreisverband der Grünen gemeinsam mit der Grünen Jugend den Film „Wie wir wollen“, ein filmisches Portrait über 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben. Anschließend werden bei einer Podiumsdiskussion Anna Peters, frauenpolitische Sprecherin der baden-württembergischen Grünen, eine Mitarbeiterin von pro familia Freiburg und ein spezialisierter Mediziner über den feministischen Kampf gegen § 219a StGB sprechen.

Zudem werden die Grünen auch dieses Jahr wieder mit einem Infostand auf dem Rathausplatz präsent sein. Von 11 Uhr bis 15 Uhr werden dort viele Mitglieder der Grünen sowie unter anderem die Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf präsent sein.

(Info: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Freiburg)


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