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Kreis Lörrach - Lörrach

1. Jun 2022 - 16:45 Uhr

Felix Schreiner und Diana Stöcker im arbeitsmarktpolitischen Gespräch mit Vertretern der Arbeitsagentur Lörrach - Dialog mit Vertretern der Arbeitsagentur Lörrach über Arbeitsmarkt im Dreiländereck - Fachkräftesicherung als kritische Herausforderung

Felix Schreiner (2.v.r.) und Diana Stöcker (Bildmitte) im Gespräch 
mit Horst Eckert (1.v.r.), Kim Jennifer Janina Schmucker, Jutta Hünenberger und Jürgen Kurz von der Arbeitsagentur Lörrach
Felix Schreiner (2.v.r.) und Diana Stöcker (Bildmitte) im Gespräch
mit Horst Eckert (1.v.r.), Kim Jennifer Janina Schmucker, Jutta Hünenberger und Jürgen Kurz von der Arbeitsagentur Lörrach

Gemeinsam haben sich die CDU-Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner (Waldshut) und Diana Stöcker (Lörrach-Müllheim) mit Vertretern der Arbeitsagentur Lörrach, die für die Landkreise Lörrach und Waldshut zuständig ist, ausgetauscht. Horst Eckert, Leiter der Arbeitsagentur Lörrach, gab einen Überblick über den Arbeitsmarkt im Dreiländereck. Eckert hatte zwei positive Nachrichten: Zum einen könne ein saisonbedingter Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnet werden. Das Vorkrisenniveau könnte noch in diesem Jahr erreicht werden. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steige nach der Corona-Krise wieder an. Die Corona-Pandemie habe die Zahl der Grenzgänger zudem nicht reduziert. Zum anderen gebe es im Dreiländereck einen Tiefstand bei der Jugendarbeitslosigkeit. Allerdings gebe es im Arbeitsmarkt im Dreiländereck heute ein Rekordniveau bei der Arbeitskräftenachfrage. Dadurch würden Stellenbesetzungen zunehmend schwerer. „Die erfolgreiche Fachkräftegewinnung bekommt dadurch eine immer größer werdende Bedeutung“, so Eckert.
Die beiden CDU-Abgeordneten Schreiner und Stöcker teilten die Einschätzung Eckerts: „Wenn die Fachkräftesicherung nicht gelingt, dann werden folgenschwere Entwicklungen auf uns zukommen. Deshalb ist es ein Kernanliegen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, die Gleichwertigkeit der dualen und akademischen Bildung zu stärken.“ In der letzten Legislaturperiode seien wesentliche Maßnahmen beschlossen worden, um die berufliche Bildung attraktiver zu gestalten. Die Unionspolitiker erwähnten exemplarisch die Novelle des Berufsbildungsgesetzes oder die Ergänzung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes. Durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz würden Zuwanderungsmöglichkeiten für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung ausgebaut und Verbesserungen von Möglichkeiten zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Anerkennung der beruflichen Qualifikation geschaffen. In diese Richtung müssten weitere Verbesserungen stattfinden.
Im Dreiländereck würde der Mangel an Pflegekräften immer deutlicher, teilten die Vertreter der Arbeitsagentur mit. Horst Eckert: „Immer mehr Ausbildungsstellen kommen auf immer weniger Ausbildungsplatzsuchende. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung, damit es zukünftig gelingt, dass Jugendliche für die betriebliche Ausbildung gewonnen werden.“ Die Fachkräftegewinnung sei vor allem in der Pflege unbedingt erforderlich, so die Einschätzung. Es bräuchte mehr Tempo bei der Anerkennung von ausländischen Pflegekräften. Die zuständigen Stellen müssten in die Lage versetzt werden, diese auch möglichst schnell realisieren können.
Die Union habe mehrfach betont, dass die sofortige Anerkennung von Berufsabschlüssen im Pflegebereich aus dem Ausland dringend benötigt werde, so Felix Schreiner und Diana Stöcker. „Außerdem brauchen ausländische Pflegekräfte bessere Unterstützung bei der Anerkennung, z.B. durch Übersetzungsleistungen. Es kann nicht sein, dass eine Fachkraft aus Finnland, die mit einer dreijährigen Ausbildung kommt, in Deutschland keine Anerkennung bekommt, aber in der Schweiz sofort als Pflegefachkraft anerkannt wird.“
Die beiden Wahlkreisabgeordneten zollten der Arbeitsagentur Lörrach Respekt für ihre Arbeit. Im Rahmen der COVID19-Pandemie sei nochmals deutlich geworden, dass die Arbeitsagenturen eine wichtige Funktion wahrnehme, gerade wenn es darum gehe, Menschen in Arbeit zu halten und Unternehmen zu stabilisieren. „Viele Beschäftigungsverhältnisse in unserer Region wurden während und nach der pandemischen Lage gesichert. Das ist auch Verdienst der Arbeitsagentur Lörrach“, dankten Schreiner und Stöcker.


(Felix Schreiner MdB | 01.06.2022)


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