GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » Politisches » Textmeldung

Ortenaukreis - Offenburg

5. Aug 2022 - 14:28 Uhr

Große Herausforderung für Kinderklinik in Offenburg - SPD-Bundestagsabgeordneter Fechner besuchte Ortenau Klinikum und führte Gespräche mit der Klinikleitung

Große Herausforderung für Kinderklinik in Offenburg.
Von links: Mathias Halsinger (Verwaltungsdirektor des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl), Johannes Fechner (Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion), Martina Bregler (Vorsitzende des Vereins zur Förderung der klinischen Kinderheilkunde e.V.), Stefan Stuhrmann (Chefarzt der Kinderheilkunde und Jugendmedizin), Moritz Rohrbach (Oberarzt der Kinderheilkunde und Jugendmedizin), Yvonne Geppert (Stellvertretende Stationsleitung Kinderallgemeinstation), Katherina Kokol (Stationsleitung Kinderintensivstation) und Daniela Neff (Stellvertretende Pflegedirektorin). 

Foto: Büro Johannes Fechner
Große Herausforderung für Kinderklinik in Offenburg.
Von links: Mathias Halsinger (Verwaltungsdirektor des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl), Johannes Fechner (Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion), Martina Bregler (Vorsitzende des Vereins zur Förderung der klinischen Kinderheilkunde e.V.), Stefan Stuhrmann (Chefarzt der Kinderheilkunde und Jugendmedizin), Moritz Rohrbach (Oberarzt der Kinderheilkunde und Jugendmedizin), Yvonne Geppert (Stellvertretende Stationsleitung Kinderallgemeinstation), Katherina Kokol (Stationsleitung Kinderintensivstation) und Daniela Neff (Stellvertretende Pflegedirektorin).

Foto: Büro Johannes Fechner

"Großen Respekt und Dank für Ihr tagtägliches Engagement!", das sagte SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bei seinem Besuch im Ortenau Klinikum in Offenburg.

Chefarzt Dr. Stefan Stuhrmann berichtete Fechner von sehr herausfordernden Zuständen. Gemeinsam mit Pflegenden der Fachklinik legte er dar, dass die Personallage in der Offenburger Kinderklinik nicht einfach ist: "Wir betreiben auf der Normalstation 26 Betten und reduzieren, um Personal zu sparen an den Wochenenden auf 13." Vom Bund gut gemeinte Vorgaben zur Personalmindeststärke seien mangels Personal nicht umsetzbar." Rick Pieger, Leitender Pflegedirektor des Ortenau Klinikums, kritisierte die "Überregulierung" durch Vorgaben wie Mindestmengen und Personaluntergrenzen, die an der Realität vorbeigingen. Derzeit haben beispielsweise die 65 Pflegekräfte auf der Frühgeborenenstation 6.400 Überstunden und leider seien auch einige Abgänge in andere medizinisch-pflegerische Einrichtungen außerhalb eines Akutkrankenhauses zu verzeichnen. Schwierig sei auch, dass es in der Ortenau zu wenig Kinderärzte gebe mit der Folge, dass viele Patientinnen und Patienten die Notfallsprechstunde aufsuchten, obwohl ihre Anliegen eigentlich von niedergelassenen Kinderärzten behandelt werden könnten. Fechner räumte ein, dass die Personalnot in der Alten- und Krankenpflege enorm sei. Die Politik habe dies erkannt und habe bereits mehr Geld etwa über den Pflegebonus für bessere Bezahlung zur Verfügung gestellt. Er verspricht sich durch die Digitalisierung und Bürokratieabbau für mehr Zeit des Personals für die Patienten. Auch werde es im Herbst durch Änderungen im Einwanderungsrecht für ausländische Fachkräfte einfacher werden, nach Deutschland zu kommen. Vor allem hält es Fechner aber für erforderlich, den Zivildienst wieder einzuführen: "Ein einjähriger Bürgerdienst würde das Fachpflegepersonal deutlich entlasten und wäre eine Möglichkeit, dass mehr junge Männer die Pflege kennen und schätzen lernen", so Fechner.

Erhebliche Kritik vom Pflegepersonal gab es an der sog. generalistischen Ausbildung, der Zusammenlegung der Ausbildung für Kinderkrankenpflege, Altenpflege und Krankenpflege. Dies sei nicht sachgerecht, weil wichtige Ausbildungsinhalte nicht mehr vermittelt werden könnten, so Dr. Stuhrmann. Fechner berichtete, dass insbesondere auf Druck aller großen Verbände von Caritas, Diakonie, Rotem Kreuz über Arbeiterwohlfahrt der dringende Wunsch nach dieser generalistischen Ausbildung an die Politik herangetragen wurde. Deshalb hätten die Abgeordneten, obwohl es aus zahlreichen Einrichtungen vor Ort im jeweiligen Wahlkreis warnende Stimmen gegeben hätte, dies eingeführt. "Wir werden genau evaluieren, ob die generalistische Ausbildung tatsächlich den positiven Effekt gebracht hat, ich habe hieran schon jetzt erhebliche Zweifel, ob das der richtige Weg war", sagte Fechner. Letztlich müsse, so Fechner, mehr Geld ins Gesundheitssystem kommen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser zu bezahlen. Dann könnten mehr Mitarbeiter gewonnen werden, mit der Folge, dass die Arbeitsbelastung für das heutige Personal verringert werden kann.


Weitere Beiträge von Johannes Fechner (SPD)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei REGIOTRENDS! Oben auf den roten Namen hinter „Weitere Beiträge von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.

Mehr? Hier klicken -> www.johannesfechner.de/


QR-Code
> Weitere Meldungen aus Offenburg.
> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Politisches".
> Suche
> Meldung schreiben

Wissenswertes


Mehr erfahren? - Roter Klick!

RegioMarktplatz: HEUTE schon gelesen?
Angebote - Tipps - Trends - Aktionen

Ihre Adressen!
Regio-Firmen: Der REGIOTRENDS-Branchenspiegel



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg
























Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald