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Kreis Emmendingen - Emmendingen

31. Jan 2023 - 13:19 Uhr

Neujahrsempfang der Grünen im Alten Rathaus in Emmendingen im Zechen der zentralen, gesellschaftlichen Bedeutung der Bildung - Staatssekretärin Sandra Boser war Festrednerin

Neujahrsempfang der Grünen im Alten Rathaus in Emmendingen 

Foto: Wahlkreisbüro Alexander Schoch
Neujahrsempfang der Grünen im Alten Rathaus in Emmendingen

Foto: Wahlkreisbüro Alexander Schoch

Nach der Corona-bedingten Pause der letzten Jahre luden Alexander Schoch und der Grüne Kreisverband Emmendingen wieder zum Neujahrsempfang ins Alte Rathaus Emmendingen ein. Mit der Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, als Festrednerin in Vertretung der Ministerin Theresa Schopper und Musik vom Vokalensemble des Goethe-Gymnasiums Emmendingen konzentrierte sich der Grüne Neujahrsempfang in diesem Jahr auf Bildungspolitik.

So auch Hanna Heicke, die als Vertreterin des Kreisvorstands und Rektorin einer Grundschule im Landkreis die zahlreichen Gäste begrüßte: Sie berichtete vom offenen und vertrauensvollen Austausch von Schulleiter*innen der Grundschulen und SBBZ aus dem Landkreis Emmendingen mit Kultusministerin Theresa Schopper und Alexander Schoch am Vortrag. Die Beteiligten seien sich einig gewesen, dass man sich in einer Zeitenwende in der Bildungspolitik befinde. Wie die aktuelle Studie der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) zeige, seien neben den zunehmend schlechten Leistungen an Grundschulen vermehrt soziale und emotionale Auffälligkeiten zu beobachten. Um dem zu begegnen, so Hanna Heicke, sei eine angemessene Ausstattung mit Lehrkräften und bessere Bezahlung an den Grundschulen nötig: „Die Herausforderungen sind groß, dafür brauchen wir die bestmögliche Förderung der Schulen.“, so die Schulleiterin.

Stadtrat Thomas Fechner nutzte als Oberbürgermeisterstellvertreter der Stadt Emmendingen die Gelegenheit auf die wachsende Bedeutung Emmendingens als Mittelzentrum hinzuweisen. Als Wirtschaftsstandort, im Kulturbereich, als Heimat des Deutschen Tagebucharchivs, aber auch mit vielen Schulen und rund 30 Kitas, sei die Stadt gut aufgestellt. Eine zukunftsfähige Mobilität und die zielführende Auseinandersetzung mit dem Klimawandel stehen für ihn ganz oben auf der Agenda. Er bedankte sich für das große Engagement der grünen Stadtratsfraktion, die durch ihre Anträge und ihre Hartnäckigkeit viele gute Denkanstöße in die Kommunalpolitik eingebracht habe.

Alexander Schoch freute sich, dass endlich wieder Veranstaltungen in Präsenz und persönliche Begegnungen möglich sind und hob besonders die Bedeutung der Kulturförderung während der Pandemie hervor, wodurch auch Angebote über das Förderprogramm „Kunst trotz Abstand“ möglich wurden. „Die beiden letzten Jahre haben gezeigt, dass wir es nicht als selbstverständlich hinnehmen dürfen, in einer Demokratie zu leben. Jetzt erleben wir wie kostbar sie ist! Welche Stärken sie hat und wie wichtig es ist sie gemeinsam gegen Autokraten von außen und Demokratieverächter von innen zu verteidigen.“, so der Abgeordnete. „Wir schlittern von Krise zu Krise.“, fügte er mit Blick auf die allgemeine Lage und mit Bezug auf den Krieg in der Ukraine und die Klimakrise mit ihren Folgen für Bürgerinnen und Bürger, hinzu.

Schoch dankte allen Menschen, die im Landkreis zur Bewältigung der Krisen beitragen und damit für eine gute Gesellschaft sorgen. Es sei an der Politik in Bund, Ländern und Kommunen für die notwendige Unterstützung sorgen.

Staatssekretärin Sandra Boser betonte in ihrer Festrede die zentrale gesellschaftliche Bedeutung der Bildung. Gesellschaftliche Teilhabe, Selbstverwirklichung, persönliches Fortkommen und nicht zuletzt der berufliche Erfolg jeder und jedes Einzelnen hänge maßgeblich davon ab. Ziel der Bildungspolitik müsse daher sein, allen jungen Menschen in Baden-Württemberg eine faire Chance zu geben, ihr Potenzial zu entfalten: „Wir arbeiten im Kultusministerium mit aller Kraft an den bestmöglichen Bildungsangeboten und mehr Bildungsgerechtigkeit.“ Dafür brauche es eine gezielte Stärkung der Basiskompetenzen im Grundschulbereich, wofür man eine datengestützte Qualitätsentwicklung einführen werde, und stärkere individuelle Förderung, auch im frühkindlichen Bereich. Hier stehe die Sprachförderung im Zentrum. Um mehr und besser ausgebildetes Fachpersonal im Kita-Bereich zu gewinnen, habe das Land bereits zahlreiche Programme auf den Weg gebracht.

Die Staatssekretärin dankte den vielen engagierten Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern, ohne die es nicht möglich gewesen wäre die Corona-Pandemie und die Flüchtlingsströme aus der Ukraine zu meistern. Die Lage in den Schulen bleibe jedoch angespannt, so Sandra Boser. Die Zahl der eingeschulten Kinder steigt, dazu kommen die geflüchteten jungen Menschen in allen Altersstufen. Die Personalgewinnung werde daher beispielsweise mit mehr Studienplätzen, Möglichkeiten zum Laufbahnwechsel zwischen den Schularten und mehr Seiten- und Direkteinstiegsmöglichkeiten gestärkt. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es trotz der Baustellen auch positive Entwicklungen gibt.“, betonte die Staatssekretärin. Das zeige beispielsweise die vielerorts gelungene Digitalisierung, die vorbildliche Demokratiebildung an den Schulen und die Förderung der MINT-Fächer mit den Schülerforschungszentren, wie in Emmendingen und Waldkirch. Auch die gute musikalische Bildung mit hervorragenden Ergebnissen bei „Jugend musiziert“ hob Sandra Boser hervor. Davon konnten sich die Gäste nach ihrer Rede beim Auftritt des Vokalensembles noch einmal überzeugen, bevor das Buffet eröffnet und auf das neue Jahr angestoßen wurde.

(Presseinfo: Wahlkreisbüro Alexander Schoch, 31.01.2023)


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