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22. Feb 2024 - 13:23 Uhr

Land fördert Erstellung von regionalen Wasserstoffkonzepten mit 1,5 Millionen Euro - Grünen-Landtagsabgeordneter Schoch: "Aufbau muss von Beginn an gut geplant werden"


Schoch: „Der Aufbau einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur muss von Beginn an gut geplant werden. Das Umweltministerium unterstützt regionale Akteure dabei, Wasserstoffkonzepte zu erstellen.“
Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselfaktor für den Klimaschutz, der Transformation der Wirtschaft und eine gelungene Energiewende. Zentrale Voraussetzung für eine Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg ist es, die entsprechende Infrastruktur für die Erzeugung, die Speicherung und den Transport (einschließlich Import) von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten aufzubauen.
Ab 2032 wird eine Versorgung mit grünem Wasserstoff über Fernleitungen beginnen, eine flächendeckende Versorgung wird es voraussichtlich aber erst ab 2040 geben.

„Zu den notwendigen Pipelineanbindungen müssen wir Erzeugungskapazitäten im Land schaffen. Diese sind vor allem notwendig, um kurz- und mittelfristig den wachsenden Bedarf an grünem Wasserstoff in der Fläche zu decken. Dezentrale regionale Wasserstoffkonzepte sind damit ein wichtiger Baustein für Klimaneutralität und Versorgungssicherheit. Daher freue ich mich, dass das Umweltministerium nun mit 1,5 Millionen Euro regionale Wasserstoffkonzepte fördern wird. Gerade für den Wirtschaftsstandort Südbaden hat dieses Programm eine besondere Bedeutung.“, so der stellvertretende Vorsitzen-de des Umweltausschusses Alexander Schoch.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft unterstützt mit dem neuen Förderprogramm regionale Akteure bei der Planung, der Zusammenarbeit und der Vernetzung zur Vorbereitung einer Wasserstoffwirtschaft beziehungsweise von Wasserstoffprojekten (Insel- beziehungsweise Clusterlösungen/regionale Hubs).

Dezentrale Wasserstoffkonzepte zeichnen sich dadurch aus, dass grüner Wasserstoff im regionalen Umkreis erzeugt und/oder verbraucht wird. Um die Erzeugung, den Transport und die Verwendung von grünem Wasserstoff verbunden mit dem entsprechenden Auf-bau von Wertschöpfungsketten vor Ort zu ermöglichen, ist es ein wichtiger Ansatz, dass sich regionale Akteure zusammenschließen und entsprechende Konzepte gemeinsam erarbeiten.

Die maximale Fördersumme pro Einzelprojekt beträgt 100.000 Euro. Die Projekte sollen zum 1. Mai 2024 starten und nach einer maximalen Laufzeit von sechs Monaten enden. Die Frist für die Anträge endet am 7. April 2024.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier:
um.baden-wuerttemberg.de/foerderprogramm-regionale-wasserstoff-konzepte/

(Presseinfo: Büro Alexander Schoch, 22.02.2024)


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