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Kreis Emmendingen - Emmendingen, Freiburg

5. Oct 2025 - 16:17 Uhr

Unterwegs mit der DEHOGA – Austausch über die Zukunft der Gastronomie im Wahlkreis

Von links: Christian und Veronika Dages, Julius Müller, Michaela Gluminski, Stefanie Wernet
Foto: Privat
Von links: Christian und Veronika Dages, Julius Müller, Michaela Gluminski, Stefanie Wernet
Foto: Privat

Freiburg / Emmendingen – Beim Ganter Oktoberfest in Freiburg nutzte die CDU-Landtagskandidatin Stefanie Wernet die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Gastronomie und des Tourismus aus dem Landkreis Emmendingen ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch mit der DEHOGA-Kreisstelle Emmendingen sowie mit Akteuren des ZweiTälerLand-Tourismus. Unterwegs war Wernet mit Michaela Gluminski, 2. Vorsitzende der Kreisstelle (Hotel Kohlenbacher Hof). Eine profilierte Stimme der Gastronomie im Landkreis, sowie mit Christian Dages, Vorsitzender der Fachgruppe Tourismus & Hotellerie (Hotel & Gasthaus Löwen), seiner Frau Veronika und Julius Müller, Geschäftsführer des ZweiTälerLand-Tourismus. Darüber hinaus ergab sich die Möglichkeit, auch mit Peter Ehrhardt, stellvertretender Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg, ins Gespräch zu kommen.

„Die Gastronomie ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist Treffpunkt, Tradition, Identität – ein Stück Heimat für uns alle“, betonte Wernet. „Darum ist es mir wichtig, die Stimmen aus der Praxis zu hören. Nur so kann man Politik machen, die ankommt.“

Zentrale Anliegen der Branche

Im Austausch wurde deutlich, was die Betriebe im Landkreis seit langer Zeit bewegt und vor Herausforderungen stellt:

- Fachkräfte gewinnen und binden – von der Ausbildung bis zur langfristigen Mitarbeiterbindung,
- Bürokratie abbauen, die vor allem viele kleine Betriebe überlastet,
- die Kostenentwicklung bei Energie, Rohstoffen und Personal im Griff behalten,
- sowie die Chancen von Regionalität und Nachhaltigkeit gezielt nutzen.

Ein zentrales Thema war die Mehrwertsteuer. Seit 2024 gilt für Speisen in Restaurants und Gaststätten wieder der reguläre Satz von 19 %. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist nun vorgesehen, ab dem 1. Januar 2026 dauerhaft zu einer 7-%-Regelung zurückzukehren. „Das ist ein richtiger Schritt“, erklärte Wernet. „Die CDU Baden-Württemberg setzt sich klar dafür ein – und ich stehe voll dahinter. Nur mit einer verlässlichen 7-%-Regelung schaffen wir mehr Planungssicherheit für unsere Betriebe und können so versuchen dazu beizutragen, dass noch mehr Gastronomen ihre Betriebe schließen müssen.“

Förderprogramme und Gesamtstrategie

Neben steuerpolitischen Fragen gibt es bereits verschiedene Förderprogramme auf Landesebene, unter anderem für Dorfgaststätten im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Diese Hilfen sind wertvolle Impulse für Gemeinden im ländlichen Raum. Doch ein Problem bleibt: städtische Kommunen mit ländlich geprägten Ortsteilen können oftmals nicht vom ELR profitieren – obwohl gerade dort das Dorfleben und traditionelle Strukturen dringend Unterstützung bräuchten.

„Ich halte es für wichtig, dass wir in Zukunft auch diese Ortsteile stärker in den Blick nehmen“, so Wernet. „Denn egal ob im Dorf oder am Stadtrand – unsere Gasthäuser sind Orte der Begegnung und tragen zur Lebendigkeit unserer Heimat bei.“
„Es braucht das Zusammenspiel aus verlässlicher Steuerpolitik, Förderprogrammen, einer entschlossenen Fachkräfteoffensive und echtem Bürokratierückbau“, so Wernet. „Nur wenn diese Faktoren ineinandergreifen, können wir unsere Gastronomie dauerhaft stark und zukunftsfähig machen.“

Zum Abschluss betonte Wernet: „Die Gastronomie gehört zu unserem Alltag, zu unserer Tradition und prägt das Bild unserer Region. Es geht nicht nur um Arbeitsplätze – es geht um die Lebensqualität und das Miteinander im Wahlkreis.“


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