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Kreis Emmendingen - Waldkirch

27. Mai 2026 - 23:12 Uhr

Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet: „Das ELR bietet große Chancen für unsere Städte und Gemeinden im Wahlkreis Emmendingen.“

Stefanie Wernet MdL
Foto: privat
Stefanie Wernet MdL
Foto: privat

Mit der Ausschreibung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) 2027 unterstützt das Land Baden-Württemberg erneut gezielt die Entwicklung der Städte und Gemeinden im Ländlichen Raum. Die Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet sieht darin wichtige Chancen für den Landkreis Emmendingen und somit den gesamten Wahlkreis.

„Unsere Städte und Gemeinden stehen vor vielfältigen Herausforderungen, wie bezahlbarer Wohnraum, lebendige Ortskerne, die Sicherung der Nahversorgung, moderne Arbeitsplätze und gleichzeitig die Anpassung an zunehmende Starkregen- und Hitzeereignisse. Genau hier setzt das ELR mit konkreten Fördermöglichkeiten an“, erklärt Wernet.

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Strukturförderprogrammen des Landes Baden-Württemberg. Gefördert werden sowohl kommunale als auch private Projekte, insbesondere in den Bereichen Innenentwicklung und Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten sowie Gemeinschaftseinrichtungen.
Für Wernet ist besonders wichtig, dass die Fördermittel direkt dort wirken, wo Menschen leben und arbeiten: in den Ortskernen, den Stadtteilen und den ländlich geprägten Gemeinden.
„Gerade im ländlichen Raum brauchen wir starke Ortsmitten, wohnortnahe Versorgung und zukunftsfähige Strukturen. Förderprogramme wie das ELR helfen dabei, bestehende Gebäude zu modernisieren, neuen Wohnraum zu schaffen, kleine Unternehmen zu stärken und die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern“, so die CDU-Abgeordnete.

Zugleich weist Wernet auf die zunehmende Bedeutung klimaresilienter Maßnahmen hin. So können im Rahmen des ELR unter anderem auch Projekte zur Regenwasserspeicherung, Verschattung von Ortsbereichen oder zur Schaffung neuer Versickerungsflächen gefördert werden.
„Klimaanpassung wird auch für unsere Kommunen immer wichtiger. Dabei geht es nicht um abstrakte Debatten, sondern um ganz konkrete Maßnahmen vor Ort – etwa zum besseren Umgang mit Starkregen, Hitze oder versiegelten Flächen“, betont Wernet.
Die Landtagsabgeordnete ruft Kommunen, Unternehmen und private Investoren dazu auf, sich frühzeitig über die Fördermöglichkeiten zu informieren und mögliche Projekte rechtzeitig vorzubereiten. Anträge für das ELR-Jahresprogramm 2027 können von den Städten und Gemeinden bis zum 30. September 2026 beim zuständigen Regierungspräsidium eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum sowie zu den Fördervoraussetzungen finden Interessierte unter:
https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/


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