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Überregional - Merdingen

18. Mar 2019 - 17:13 Uhr Rawan Werner (DF7RW7, im Auto) befüllt zusammen mit Sascha Blümle (DH2SE) den Ballon mit Helium.
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Funksignale des Ballonprojektes bis kurz vor Mailand gehört! - Nicht alltägliches Experiment der Funkamateure aus den Breisgau

Da staunten die Bewohner des Ortes Merdingen bei Freiburg und die Besucher des nahe gelegenen Supermarktes nicht schlecht. Zahlreiche Personen hatten sich trotz starkem Wind am Samstagvormittag des 16. März auf einem Feldweg eingefunden. Das Geheimnis war schnell gelüftet! Es handelte sich um Funkamateure aus den Breisgauer Ortsverbänden Freiburg (A05), Emmendingen (A16) und Kaiserstuhl (A33), die direkt vor Ort dem nicht alltäglichen Funkexperiment eines heliumgefüllten Ballons mit angehängter funktechnischer Nutzlast beiwohnten.

Intensive technische Vorbereitungen

Unter der Federführung der Funkamateure Rawan Werner mit Rufzeichen DF7RW und Sascha Blümle, DH2SE, wurde nach intensiver Vorbereitung eine geballte Ladung Funktechnik im Namen des Amateurfunkortsverbandes Markgräflerland, A47, in den Himmel geschickt. Die an den Ballon gehängte unscheinbare weiße Plastikbox hatte es in sich! In diesem Fall handelte es sich um eine gefundene Sonde eines Wetterballons. Umgebaut und umprogrammiert auf die Ansprüche der Funkamateure ging die elektronische Nutzlast am Samstag unter der Bezeichnung „RS41 recycelt“ erneut in die Luft. So waren für 432.500 Mhz digitale APRS Signale geplant, auf 432.600 MHz Morse- und Fernschreibsignale vorgesehen und für die Frequenzen 144.675 MHz und 432.775 MHz ein sogenannter Crossbandrepeater, also eine Relaisfunkstelle für Sprechfunkverkehr, geplant. Nachdem zunächst das Experiment durch starken Wind mit zusätzlichen Böen zu scheitern drohte, konnte der knallrote Ballon dann endlich in den Himmel entlassen werden! Hier schraubte er sich dann in immer größere Höhen. Die Funker in ganz Süddeutschland und darüber hinaus saßen an ihren Empfängern, um die mit wenig Leistung sendenden Signale dennoch aus weiter Ferner aufgrund der Höhe des Ballons zu empfangen. Ein mehr als spannender Moment!

Sender sogar nahe Mailand gehört!

Dann aber die Ernüchterung: Der Crossbandrepeater versagte seinen Dienst und der Ballon ging nicht etwa, wie erwartet, nahe des Bodensees nieder, sondern bereits schon im nicht so weit entfernten Glottertal. Die stürmischen Windverhältnisse hatten an diesem Tag ihr Opfer gefunden! Aber der Wind hatte nicht mit Rawan und Sascha gerechnet, die sofort einen Ersatzballon mit Helium füllten und eine zweite Sonde unter dem Rufzeichen „DF0MN-11“ in den Himmel schickten! Diese nahm dann entsprechend an Höhe bis zu 14.000 Meter auf und erreichte nunmehr das vorberechnete Niederganggebiet am Bodensee. Und der Lohn der ganzen Mühen? Empfangsberichte unter anderem aus München, aber auch mit der weitesten Entfernung aus Mailand! Ende gut – Ballonexperiment gut!

Horst Garbe, DK 3 GV

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