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Gesamte Regio - Freiburg

8. Sep 2019 - 14:35 Uhr Peter Eppich (DK6PT, im Fahrzeug) mit seiner speziell für den portablen Funkbetrieb ausgelegten Funkanlage zusammen mit Rainer Kenz (DK3KR) auf dem „Atillafelsen“.
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Netzunabhängig auf Sendung - „Fielday“ der Funkamateure Freiburg auf dem Atillafelsen am Tuniberg

Der siebte und achte September war für die staatlich geprüften Funkamateure das Wochenende des „Fielddays“. Was nichts anderes bedeutet, als aus der freien Natur mit netzunabhängigen Geräten portablen Funkbetrieb zu machen. Letztendlich aber auch, um am über Europa hinaus veranstalteten Fielddaywettbewerb teilzunehmen. So auch die im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Funker des Freiburger Ortsverbandes A 05.

Experimenteller Funk aus den Rebbergen

So fanden sich schon ab Freitagnachmittag rund 10 Funker traditionell auf dem für solche Wettbewerbe bestens geeigneten „Attillafelsen“ auf dem Tuniberg bei Freiburg ein. Einen Tag später staunten die in dem weitläufigen Gebiet zur Weinprobe geladenen und mit historischem Gefährten von den Winzern durch die Reben geführten Weingenießer nicht schlecht. Da waren sozusagen über Nacht außergewöhnliche, mitunter fragile, aber immer wetter- und sturmresistente Antennengebilde entstanden. Und nicht nur das! Aus verschiedenen Wohnmobilen und einem zum Schlafgemach umgebauten halben Auto (kein Scherz) tönten für nicht Eingeweihte seltsame Rufe, insbesondere aus dem Zentrum der Funkaktivitäten, einem hierfür umgerüsteten Kleinlaster mit Kastenaufbau: „CQ, CQ – Fieldday!“ Also, mit „Allgemeiner Anruf – Fieldday“ ging es auf der guten alten Kurzwelle in die Welt, um möglichst viele Funkpartner zum Erzielen vieler Punkte zu erreichen. So brummten Stromerzeuger vor sich her und Solarzellen sowie Batterien sorgten für die nötige Energie zum Betrieb der Sender und Empfänger.

Zwischen Grill und moderner Sendetechnik

Faszinierende Sendetechnik und erstaunliche Antennenkonstruktionen, die nicht nur Funkamateure aus den benachbarten Amateurfunkortsverbänden, wie „Dreiländereck, A 09“ aus Lörrach oder „Kaiserstuhl, A 33“ in Breisach interessierten, sondern auch die zahlreich durch die Reben streifenden Besucher. Konnte am Freitag der Freiburger Ortsverbandsvorsitzende Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA noch zum gemütlichen Grillabend einladen und sich die Funker einem warmen sonnigen Samstag hingeben, mussten sie sich am Sonntag den ergiebigen Regenmassen ergeben. Letztendlich aber mit der positiven Erkenntnis: Egal, welche Wetterkapriolen, wir sind beim nächsten Fielddaytag wieder mit dabei!

(Info: Horst Garbe, Amateurfunkortsverband Freiburg)


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