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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Waldkirch

20. Apr 2021 - 17:20 Uhr

„Georg Scholz als Kollege“- Sonderausstellung ab 23. April 2021 im Elztalmuseum Waldkirch

Georg Scholz, Selbstportrait vor Staffelei, 1914, Öl auf Leinwand 

Foto: Nik van Veenendal Fotodesign/Stadt Waldkirch
Georg Scholz, Selbstportrait vor Staffelei, 1914, Öl auf Leinwand

Foto: Nik van Veenendal Fotodesign/Stadt Waldkirch

Die Sonderausstellung „Georg Scholz als Kollege“ kann im Rahmen der Öffnungszeiten des Elztalmuseums ab Freitag, 23. April, besucht werden. Aufgrund der Schließung des Hauses ist die bereits für den November 2020 geplante Ausstellung erst jetzt zu sehen.

Anlässlich des 75. Todestages von Georg Scholz im vergangenen Jahr zeigt das Elztalmuseum in Kooperation mit drei zeitgenössischen Künstler:innen die Sonderausstellung „Georg Scholz als Kollege“, die sich mit der gesellschaftlichen Bewertung seines Werkes auseinandersetzt und sowohl die Definition des Kunstbegriffs, als auch die Deutungshoheit des Kunstmarktes kritisch hinterfragt.

Georg Scholz (1890 – 1945) erlangte internationale Bekanntheit aufgrund seiner gesellschaftskritischen Lithographien, in denen er die sozialen Missstände der Weimarer Zeit radikal offenlegt. Diese Kritik fehlt in seinen späten Werken und ist als künstlerischer Ausdruck der einschneidenden Veränderungen seines Lebens ab 1933 zu betrachten. Während die frühen Werke von Georg Scholz auf dem Kunstmarkt zu hohen Preisen gehandelt werden, rufen die späten Arbeiten wenig Interesse hervor.

Diese Tatsache wirft die Frage auf, wer darüber entscheidet, was Kunst ist und was nicht und welche Gegebenheiten dazu führen, dass künstlerische Werke enorme Popularität erlangen oder in Vergessenheit geraten.

Im Kontext von Georg Scholz präsentieren Silke Frosch, Nora Jacobi und Jürgen Meyer-Isenmann eigene Arbeiten und richten den Blick auf die Bedeutung von Scholz als Person und Kollege für Kunstschaffende der Gegenwart. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Isabel Balzer, Kunsthistorikerin und Kuratorin aus Basel. Atmosphärisch dichte Installationen laden dazu ein, dem Waldkircher Künstler neu zu begegnen und von einer bisher wenig bekannten Seite kennenzulernen.

Für den Besuch der Ausstellung wird eine Eintrittskarte, die im Ticketshop des Elztalmuseums buchbar ist, benötigt. Weitere Informationen sowie ein Link zum Buchungsportal sind auf der Homepage des Museums unter www.elztalmuseum abrufbar. Darüber hinaus können im Rahmen der Öffnungszeiten von Mittwoch bis Freitag von 13 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07681 47 85 30 Termine für einen Besuch reserviert werden.


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