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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

27. Mai 2021 - 18:25 Uhr

Im Aufbruch - Einige Veränderungen im Weingut Schloss Ortenberg ++ Gespräch mit Matthias Wolf (Geschäftsführer des Weinguts)

Erste Neuerungen soll es in der zweiten Jahreshälfte geben, so Matthias Wolf.

Foto: privat/ Stadt Offenburg
Erste Neuerungen soll es in der zweiten Jahreshälfte geben, so Matthias Wolf.

Foto: privat/ Stadt Offenburg

Seit 1. Mai hat das Weingut Schloss Ortenberg erstmals einen Pächter. Für 20 Jahre übernimmt die Firma Althoff, ein Hotelunternehmen mit Sitz in Köln, den laufenden Betrieb. Das operative Geschäft liegt nun nicht mehr in der Hand des Ortenaukreises und der Stadt Offenburg. Wir haben bei Geschäftsführer Matthias Wolf nachgefragt.

Herr Wolf, was hat sich denn seit dem 1. Mai geändert, welche Änderungen stehen noch an?
Matthias Wolf: Offensichtliche Änderungen gibt es für unsere Kunden bisher kaum. Wir führen das Weingut ja nahtlos weiter und somit betreffen die großen Änderungen zuerst die internen Abläufe. Wir schmieden aber schon Pläne, was man in Zukunft noch besser machen kann und wollen in der zweiten Jahreshälfte erste Neuerungen zeigen.

Wie hat sich der Frost ausgewirkt, und was sind die Prognosen für den Jahrgang 2021?
Wolf: Der Frost von Anfang April hat im Offenburger Rebland zu teils massiven Schäden geführt. Diese sind aber je nach Lage und Sorte sehr unterschiedlich und daher lässt es sich weiterhin schwer abschätzen, wie groß der Ausfall sein wird. Es lässt sich aber sicher sagen, das 2021 mengenmäßig ein unterdurchschnittlicher Herbst sein wird. Der kühle Mai führt zudem sicher dazu, dass die Weinlese in diesem Jahr wesentlich später sein wird als in den Vorjahren. Lesebeginn wird eher Ende September sein. Über die Qualität kann und möchte ich erst eine Aussage treffen, wenn der Wein im Keller ist.

Welche Auswirkungen haben denn die coronabedingten Einschränkungen für Ihr Haus?
Wolf: Wir erlebten eine starke Verschiebung in den Verkäufen von Gastronomie und Handel hin zu Endverbrauchern. Die nun ersten Öffnungsschritte stimmen uns vorsichtig optimistisch. Wir pflegen eine gute Beziehung zu unseren Kunden und haben in dieser schweren Zeit natürlich mit diesen gelitten und freuen uns nunmehr auch für diese. Sobald es die Regelungen zulassen, werden wir auch wieder Weinproben und Veranstaltungen bei uns im Weingut durchführen. Das gehört für mich zur Weinkultur einfach dazu.

Ist das digitale Zeitalter auch beim Wein angekommen?
Wolf: Die Weinbranche ist die digitale Veränderung aufgrund der Corona-Krise sicher viel ambitionierter angegangen. Wir im Weingut Schloss Ortenberg haben mit Online-Weinproben bereits am 2. April des Vorjahres angefangen und zu Beginn dieses Jahres mit unseren Radioweinproben in Zusammenarbeit mit Hitradio Ohr  Neuland betreten. Insgesamt waren Online-Verkostungen in der Weinbranche nach wenigen Wochen weit verbreitet. Auch die Aktivitäten in den sozialen Medien haben stark zugenommen. Und wer bisher glaubte, dass man einen Webshop nicht braucht, musste nun erleben, dass der Weinkunde diesen Service als absolut notwendig betrachtet.

Macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar?
Wolf: Die Weinbranche findet derzeit noch ihre Fachkräfte, aber das Interesse an einer Ausbildung hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Da das Weingut Schloss Ortenberg einer der großen Ausbildungsbetriebe in Baden ist, sehen wir dies direkt in einer geringen Anzahl von qualifizierten Bewerbern. Es kann sich deshalb auch für unsere Branche in Zukunft ein Fachkräftemangel ergeben.


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