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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Emmendingen

30. Jun 2021 - 08:21 Uhr

Stadt führt Förderprogramm Energiehaus Emmendingen modifiziert fort - Erfolgreiches Projekt wird fortgesetzt

Stadt führt Förderprogramm Energiehaus Emmendingen modifiziert fort - Von links:  Fachbereichsleiter Rüdiger Kretschmer, Franziska Schwarz, Stefanie Eißing (beide Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Emmendingen).
Stadt führt Förderprogramm Energiehaus Emmendingen modifiziert fort - Von links: Fachbereichsleiter Rüdiger Kretschmer, Franziska Schwarz, Stefanie Eißing (beide Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Emmendingen).

„Energiehaus Emmendingen“ ist das erfolgreichste Projekt, das die Stadt jemals aufgelegt hat. Die Idee, Gebäudebesitzer zu motivieren und zu unterstützen, ihre Immobilie energetisch zu modernisieren, hatte in den fünf Projektjahren durchschlagenden Erfolg.
Die Förderung des Projekts durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) lief nun aus. Aufgrund des großen Erfolges hat der Stadtrat die Fortführung des Erfolgsmodells beschlossen und für das Jahr 2021 70.000 Euro bewilligt.
Klimaschutzmanagerinnen Stefanie Eißing und Franziska Schwarz stellten die Eckdaten des modifizierten Förderprogramms vor.

„Energiehaus Emmendingen“ ist das erfolgreichste Projekt, das die Stadt jemals aufgelegt hat, bestätigte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer beim Pressetermin. Die Stadt habe damit bundesweit für Aufsehen gesorgt und viel Anerkennung erhalten. Das habe sich auch in zahlreichen Auszeichnungen niedergeschlagen.

Bevor die Fortführung des Förderprogramms beschlossen wurde, wurden die Erfolge evaluiert. „Zwischen 2016 wurden 453 Anträge für 342 Wohngebäude bearbeitet“, berichtete Klimaschutzmanagerin Franziska Schwarz. Dabei sei über 150mal ein Sanierungsfahrplan erarbeitet und mehr als 100 fachliche Sanierungsbegleitungen durchgeführt worden. Mehr als 90 Heizungsanlagen wurden modernisiert und 42 Eigentümer wegen einer Photovoltaikanlage beraten.
„Insgesamt konnten 2,5 Prozent der Bestandsgebäude in Emmendingen saniert werden“, rechnet Klimaschutzmanagerin Stefanie Eißing vor. Damit liege Emmendingen weit über dem Bundesdurchschnitt von einem Prozent. Das brachte der Stadt auch das Lob des früheren Umweltministers Franz Untersteller ein.

Weiterhin können bei energetischen Gebäudesanierungen Bundesmittel abgerufen werden. „Die fallen für Modernisierungen seit Januar diesen Jahres teilweise sogar üppiger aus“, so Stefanie Eißing.

Das neue Projekt konzentriert sich auf Beratungen, die andere Stellen nicht leisten. So wird eine Einstiegsberatung genauso gefördert wie eine Beratung für den Bau einer Photovoltaikanlage. Hier sieht das neue Programm sogar Zuschüsse für die Anschaffung vor.
Außerdem werden Heizungsmodernisierungen und die fachliche Sanierungsbegleitung gefördert.

Weiterhin werden Leistungen von anderen Partnern vermittelt. So kann über die Beschäftigungsgesellschaft 48 Grad Süd ein Stromsparcheck für Haushalte mit wenig Einkommen vermittelt werden. Der Sanierungsfahrplan wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und die Einstiegsberatung Solar durch den Landkreis Emmendingen.

Die Stadt Emmendingen konzentriert sich also auf die Bereiche, die sonst nicht gefördert werden. Die Einstiegsberatung wird komplett gefördert. Die Beratung für Heizungsmodernisierungen mit bis zu 80 Prozent, begrenzt auf 200 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 400 Euro für Häuser ab drei Wohneinheiten. Nach Fertigstellung der Modernisierung kann der Förderbetrag verdoppelt werden.

Beratung und Begleitung für Photovoltaikanlagen werden nach Abschluss der Maßnahme mit 50 Prozent, maximal 200 Euro bezuschusst. Nach Inbetriebnahme der Anlage kann die Anschaffung mit bis zu 1400 Euro unterstützt werden. Diese Förderung ist von der Art des Gebäudes und der Leistung der Anlage abhängig.
Die Sanierungsbegleitung kann grundsätzlich mit maximal 20 Prozent, höchstens 1600 Euro bezuschusst werden. Allerdings müssen hier anderweitige Förderungen angerechnet werden.

Förderfähig sind alle Maßnahmen, mit denen zum Zeitpunkt der Antragsstellung noch nicht begonnen wurde. Anträge können ab dem 1. Juli 2021 bei der Stadt eingereicht werden.

„Wir freuen uns, endlich wieder solche Anträge bearbeiten zu können“, spricht Oberbürgermeister Stefan Schlatterer für seine Mitarbeiter.


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