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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Waldkirch

22. Oct 2021 - 12:23 Uhr

Viel Lob für die Tage der Waldkircher Dreh- und Jahrmarktorgeln - Orgelbauer Stefan Fleck und das Elztalmuseum hatten ein abwechslungsreiches Programm in Waldkirch auf die Beine gestellt

Viel Lob für die Tage der Waldkircher Dreh- und Jahrmarktorgeln.
Auch das gehört zum Orgelbau: die Moritaten, die am Wochenende durch die Familie Reich eindrucksvoll gezeigt und gesungen wurde. Diese werden beim nächsten großen Ereignis sicher auch zu hören und sehen sein: das Internationale Orgelfest Waldkirch vom 24.-26.6.2022.
Viel Lob für die Tage der Waldkircher Dreh- und Jahrmarktorgeln.
Auch das gehört zum Orgelbau: die Moritaten, die am Wochenende durch die Familie Reich eindrucksvoll gezeigt und gesungen wurde. Diese werden beim nächsten großen Ereignis sicher auch zu hören und sehen sein: das Internationale Orgelfest Waldkirch vom 24.-26.6.2022.
Drei Tage lang stand Waldkirch im Zeichen der Dreh- und Jahrmarktorgeln. Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden genossen das abwechslungsreiche Programm mit Konzerten, offener Werkstatt, Führungen, geselligen Komponenten wie Schlemmen und Orgeln oder dem wunderbaren Drehorgelkonzert mit Gesang an der Dreigroschenorgel. Am Ende waren die Hauptorganisatoren mit Orgelbauer Stefan Fleck und Isabelle Zink vom Elztalmuseum erschöpft, aber dennoch sehr zufrieden.

Es gab viel Lob, denn die Orgelstadt zeigte sich von ihrer besten Seite. 50 Gäste hatten sich zu den 7. Tagen der Waldkircher Dreh- und Jahrmarktorgeln angemeldet. Stefan Fleck, Inhaber der Orgelwerkstätte Paul Fleck Söhne, hatte wie die Jahre zuvor zusammen mit dem Elztalmuseum ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt. Für die Museumsmitarbeiterin Isabelle Zink war es die erste größere Veranstaltung mit einem auch durch Corona bedingten großen Aufwand. Sie zeigte sich erleichtert und zufrieden, zusammen mit dem Museumsteam habe es auch Spaß gemacht hat. Durch den Austausch mit den Fachleuten habe sie selbst einiges dazugelernt. Dem stimmten auch Matthias Löcher und Ralf-Andreas Fritz aus Bad Dürkheim bei, die erstmals mit dabei waren. Eindrucksvoll war der Blick hinter die Kulissen, eben der Austausch mit den Teilnehmern und den Fachleuchten aus den Orgelwerkstätten , so dass sie die vielen Facetten der Orgelstadt hautnah kennen gelernt haben. Darüber hinaus sei „Alles sehr gut organisiert“, so ihr weiteres Fazit. Adrian Schmidt aus Fürth, ein erfahrener Dauergast in Waldkirch, sah es ähnlich. Der Schatzmeister der Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente (GSM) lobte das langjährige Engagement für diese Reihe von Stefan Fleck. Immer wieder stelle er Interessantes selbst für die „Alten Hasen“ auf die Beine, so dass die Leute immer wieder gerne in die Kandelstadt kommen. Die Tage der Dreh- und Jahrmarktorgeln vermitteln darüber hinaus ein Gemeinschaftserlebnis und Zusammenhalt. So genoss auch der Vorsitzende der GSM, Ralf Smolne, die wunderbaren Tage, ehe er am Montag nach Essen zurückreiste. Wie formulierte es doch ein Teilnehmer wohl treffend: Es zieht einem wie bei einer alten Liebe immer wieder zurück. Es sei ein Treffen alter Freunde mit viel Gesprächen und Austausch, das so bei einem normalen Orgel-fest gar nicht möglich sei.

Drei Tage lang volles Programm aber vielseitige Angebote:
Und was wurde alles geboten? Die Gruppierungen der Waldkircher Orgelwelt mit den Orgelwerkstätten Paul Fleck Söhne und Wolfram Stützle, der Orgelstiftung, dem Orgelförderkreis, dem Elztalmuseum hatten ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm erarbeitet. Begleitet wurden sie von der Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente, die die Bedeutung von Waldkirch sehr wohl kennt und mancher Programmpunkt filmisch festhielt.

Eröffnet wurden die Tage am Freitag mit einer Busfahrt in das Schweizer Museum für Musikautomaten in Seewen, wo sie vom früheren Waldkircher Orgelbauer und jetzigem Museumsrestaurator Raphael Lüthi begrüßt und in die Sammlung eingeweiht wurden. Nach einem informativen Tag ging es abends mit einem Klassiker weiter, einem stimmungsvollen Drehorgelkonzert in der Kapelle des Alten Friedhofs. Sehr gut kam am nächsten Tage die offene Werkstätte beim Kirchenorgelbauer Wolfram Stützle zusammen mit Paul Fleck Söhne in der Schillerstraße an. Viele nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Staunende Blicke gab es in den Kellerräumen, als ein Pfeifenmacher den Werdegang und den Bau praxisnah demonstrierte und zeigte. Es folgten mehrere Führungen im Elztalmuseum durch die Sonderausstellung „Akrobaten, Mordgeschichten, Liedgenuss“ rund um die Drehorgeln im Scheine der früheren Jahrmärkte und Volksfeste. Friedrich Korte (Herford) übergab sein Archiv. Sehr großen Anklang und Begeisterung fand die Uraufführung des Konzertes mit Gesang und Klavierspiel mit der Drehorgel aus der Dreigroschenoper.

Geselligkeit, Austausch und Fachliches gut kombiniert:
Gesellige Stunden mit Orgelmusik und Information standen am Samstagabend im Orgelbauersaal im Vordergrund. Bernd Wintermantel von der Orgelstiftung und Henning Ballmann (Rengsdorf) ließen viele der wertvollen Instrumente, vor allem der grandiosen Orchestrien erklingen. Begeistert zeigten sich die Gäste von den Moritaten von Josef Reich mit Tochter Angela und Ehemann Thomas Gießler, allesamt mit lokalem Geschehen. Zum Schluss durften sogar alle mitsingen. Das leibliche Wohl kam bei einem vorzüglichen Buffet nicht zu kurz.

Henning Ballmann aus der Nähe von Koblenz und in Waldkirch kein Unbekannter warf am Sonntag beim Wunschkonzert „Orgeln á la Carte“ so manche kleine und große Orgel im Elztalmuseum an. Erstaunlich mit welchem Wissen er glänzte und er zu jedem Instrument etwas sagen konnte. Sein Wissensschatz über den Waldkircher Orgelbau verriet er bei Vorführungen im Bruder- und Weber-Raum. Doch damit nicht genug. Die Orgelfans ließen nicht locker und wurden im Gewölbekeller mit der aus England erworbenen Gavioli-Jahrmarktorgel in einem grandiosen Schlussspurt ein letztes Mal verwöhnt. Für viele wartete die weite Heimreise aber wohl wissend, dass die nächsten Tage der Waldkircher Dreh- und Jahrmarktorgeln im Oktober 2023 schon feststehen.

(Presseinfo: Hubert Bleyer, 22.10.2021)


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