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Ortenaukreis - Offenburg

3. Dec 2021 - 11:58 Uhr

Förderung für Offenburger Stadtmauer - Weiterer Abschnitt fertiggestellt - Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung

Kann sich wieder sehen lassen. Der nördliche Teil des nun sanierten Abschnitts der Stadtmauer an der Gustav-Rée-Anlage. | Foto: Stadt
Kann sich wieder sehen lassen. Der nördliche Teil des nun sanierten Abschnitts der Stadtmauer an der Gustav-Rée-Anlage. | Foto: Stadt

Die 2017 vom Gemeinderat beschlossene umfassende Sanierung der Offenburger Stadtmauer schreitet weiter voran. Nachdem die Denkmalstiftung Baden-Württemberg bereits die Sanierung des ersten Maßnahmenpakets mit 25.000 Euro gefördert hatte, hat die Stadt Offenburg nun auch die Zusage zur Förderung des zweiten Maßnahmenpakets erhalten – wiederum über 25.000 Euro. Diese Maßnahmen liefen seit Juni und wurden jetzt abgeschlossen.

Die Abschnitte am Bahngraben und an der Gustav-Rée-Anlage waren die letzten in der höchsten Dringlichkeitsstufe. Die Schäden waren so erheblich, dass die Mauer schon vor Beginn der Arbeiten abgesperrt werden musste.

„Wir sind der Denkmalstiftung Baden-Württemberg sehr dankbar für die Förderung des Projekts. Sie hat dazu beigetragen, dass wir jetzt einen weiteren Abschnitt zum Erhalt der Stadtmauer sanieren konnten. Damit ist ein Viertel der gesamten Festungsanlage saniert“, freut sich Baubürgermeister Oliver Martini.

Die Offenburger Stadtmauer ist als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ in der Denkmalliste des Landes Baden-Württemberg eingetragen. Bis 2019 konnten schon drei der in insgesamt 15 Teilabschnitte gegliederten, rund 1,8 Kilometer langen historischen Festungsanlage saniert werden. Dazu gehörten die ersten 115 Meter am Bahngraben nördlich des Lindenplatzes, ein 35 Meter langer Abschnitt an der Gustav-Rée-Anlage gegenüber dem Hauptzugang zum neuen Einkaufsquartier Rée-Carré und ein Teilabschnitt im Zwingerpark unterhalb des Vinzentiusgartens. Mit dem Abschluss des zweiten Maßnahmenpakets wurden nun die Arbeiten am Bahngraben nach Norden bis an die Einmündung zur Lange Straße auf einer Länge von fast 180 Metern weitergeführt.

Hauptursachen für den dringenden Sanierungsbedarf der Stadtmauer waren stark ins Mauerwerk eingedrungene Efeu-Wurzeln und wohl in den 1970er-Jahren ausgeführte unfachmännische Verfugungen, die nun vollständig entfernt werden mussten. Dies machte den Rückbau und die Neuerstellung von Teilflächen der Mauer und der Krone erforderlich. Danach wurde eine maschinelle Neuverfugung ausgeführt und der mangelhafte innere Verbund der Mauer, sichtbar an vielen Ausbrüchen und Ausbauchungen, mit dem Einbringen von Stahlnadeln und Injektionsmörtel beseitigt.

Bei der Durchführung des zweiten Maßnahmenpakets waren erhebliche Schädigungen der Mauer zu beheben, die von außen nicht erkennbar waren. Das im Zwischenraum von äußerer und innerer Mauerschale eingebaute, sogenannte Füllmauerwerk war stark ausgewaschen und durchwurzelt. Der innere Verbund der Mauer war damit in weiten Teilen nicht mehr vorhanden. Die so entstandenen Abschalungen waren so stark, dass es während der Arbeiten sogar zu Ausbrüchen der äußeren Mauerschale kam. Größere Neuaufmauerungen und die statische Ertüchtigung des inneren Verbunds wurden erforderlich. Die Gesamtkosten für das zweite Maßnahmenpaket werden aus diesen Gründen über dem Ansatz der Kostenschätzung in Höhe 340.000 Euro liegen.

Die Sanierungsmaßnahmen am Bahngraben stehen im Zusammenhang mit der Ende 2022 beginnenden Neugestaltung der Parkanlage im nördlichen Bahngraben.

Zur Aufwertung des Grüngürtels um die Altstadt gab es im vorigen Jahr einen freiraumplanerischen Wettbewerb. Darauf aufbauend soll hier eine belebte attraktive Grünanlage für die Bewohner*innen und Besucher der Innenstadt entstehen.


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