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RegioTrends

Kreis Lörrach - Weil am Rhein

30. Dec 2021 - 12:02 Uhr

Zensus 2022: Stichproben ab 15. Mai - Grundlage für Zukunftsentscheidungen - Eigene Erhebungsstelle in Weil am Rhein


Fakten, Fakten, Fakten: Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Mit dem Stichtag 15. Mai 2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus, also eine Volkszählung, statt. Im Rahmen des Zensus werden wesentliche Daten zur Bevölkerung und zur Wohnungssituation in der Bundesrepublik Deutschland erhoben. Diese dienen dann als Grundlage für viele politische Entscheidungen.

Welche Auswirkung hat der Zensus auf die Stadtverwaltung?:
Die Teilnahme Deutschlands an dieser EU-weiten Zensusrunde, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll, hat für die Stadtverwaltung zur Folge, dass sie eine eigene Erhebungsstelle einrichten muss. Denn: alle Kommunen ab 30 000 Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu verpflichtet. Die Erhebungsstelle befindet sich Gebäude Rathausplatz 5. Die Leitung obliegt Sabine Wevelsiep. Eine der umfangreichen Vorgaben beinhaltet, dass die Erhebungsstelle räumlich, technisch und personell von der Stadtverwaltung abzuschotten ist.

Warum wird der Zensus durchgeführt?:
Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. Hierfür werden in erster Linie Daten aus den Verwaltungsregistern genutzt, so dass die Mehrheit der Bevölkerung beim Zensus keine Auskunft leisten muss. In Weil am Rhein werden rund 2900 Personen befragt. Diese Stichproben ergänzen die registergestützte Bevölkerungszählung, die mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Wie wird der Zensus durchgeführt?:
Beim Zensus werden neben der Bevölkerungszahl auch so genannte sozio-demografische Daten, wie Bildung, Erwerbstätigkeit, Größe des Haushalts oder Migrationshintergrund, erhoben. Im Rahmen der Haushaltebefragung wird, wie bereits erwähnt, nur ein Teil der Bevölkerung befragt. Es wird eine Stichprobe von Anschriften gezogen und das Ergebnis auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet. Die Ergebnisse werden über die Erhebungsstellen der Städte und Landkreise an die Statistischen Ämter übermittelt. In Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften, wie zum Beispiel Seniorenheimen oder Flüchtlingsunterbringungen, werden zu allen Bewohnerinnen und Bewohnern Angaben erhoben. Auskunftspflichtig ist die Leitung der Unterkunft. Dort werden nur die Daten zur Ermittlung der Bevölkerungszahl erhoben. In Weil am Rhein finden die Befragungen in 13 Gemeinschaftsunterkünften statt. Wohnheime gibt es nach der Definition des Zensus in Weil am Rhein keine. Zum Stichtag 15. Mai werden auch alle Eigentümerinnen und Eigentümer und teilweise auch Verwalter von Wohnraum im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung zu ihren Gebäuden und Wohnungen gefragt. Deutschlandweit werden mehr als 20 Millionen Auskunftspflichtige von den Statistischen Landesämtern angeschrieben. Die kommunale Erhebungsstelle ist nicht involviert.

Welche Aufgabe hat die Erhebungsstelle?:
Die Erhebungsstelle in Weil am Rhein ist für die Organisation der Haushaltebefragung und die Befragung in den Gemeinschaftsunterkünften verantwortlich. Die Befragung wird von Erhebungsbeauftragten durchgeführt. Die Erhebungsstelle kümmert sich um deren Anwerbung, Betreuung, Schulung und Koordination. Im Verantwortungsbereich der Erhebungsstelle liegt die Kontrolle der Unterlagen wie auch die Kontaktaufnahme mit säumigen auskunftspflichtigen Bürgerinnen und Bürger. Die Erhebungsunterlagen müssen vollständig an das Statistische Landesamt übermittelt werden.

Was sind die Aufgaben der Erhebungsbeauftragten?:
Sie besuchen ab dem 15. Mai 2022 die in der Stichprobe ausgewählten Bürgerinnen und Bürger und erfragen vor Ort einige wenige Daten, die sie in einen (Papier-)Fragebogen eingetragen. Diese Befragung kann an der Haustüre erfolgen, so dass die eventuell noch erforderlichen Hygienevorschriften eingehalten werden können. Für die Erhebung der sozio-demografischen Daten erhalten die Bürgerinnen und Bürger vom Erhebungsbeauftragten einen Zugangscode für das Internet zur Beantwortung der Fragen online.

Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen?:
Die Voraussetzungen für diese Arbeit sind gesetzlich geregelt. So müssen die Erhebungsbeauftragten mindestens 18 Jahre alt sein und sich schriftlich auf die Wahrung des Statistikgeheimnisses und zur Geheimhaltung der Erkenntnisse verpflichten. Vor dem Stichtag werden die Erhebungsbeauftragten in einer Schulung auf ihre Tätigkeit vorbereitet, für die sie eine steuerfreie Aufwandsentschädigung erhalten, die sich je nach Umfang auf 700 bis 1000 Euro belaufen kann. Interessierte Personen können sich per Mail unter zensus@weil-am-rhein.de oder telefonisch unter 07621/1692179 melden.


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