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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Titisee-Neustadt

7. Dec 2022 - 17:03 Uhr

Bürgermeisterin von Titisee-Neustadt wechselt in zentrales Steuerungsreferat der Stadt Freiburg - Rücktritt von Meike Folkerts führt zu Bürgermeisterneuwahlen im Frühjahr


Mit der Entscheidung des Freiburger Gemeinderats am gestrigen Dienstag (06. Dezember) steht fest, dass Meike Folkerts Titisee-Neustadt neue Leiterin des Referats für Steuerung und Koordination der Stadt Freiburg im Breisgau wird. Damit verlässt Bürgermeisterin Folkerts voraussichtlich zum 01. März 2023 Titisee-Neustadt und tritt vom Bürgermeisteramt zurück.

Folkerts wird künftig in der Stadtverwaltung in Freiburg an zentraler Stelle die wichtigen und dezernatsübergreifenden Themen des Oberzentrums koordinieren sowie die Geschäftsführung des Freiburger Gemeinderats sowie weiterer Gremien übernehmen.

„Die Erfahrungen der letzten Jahre in Titisee-Neustadt haben mich geprägt und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Die Stadt Titisee-Neustadt ist jetzt gut aufgestellt, auch dank der guten Zusammenarbeit und engagierten Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung“, erklärt Folkerts.

Besonders dankbar sei sie darüber, dass es gelungen ist, in schwierigen Zeiten mit dem Team der Stadt und dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat frischen Wind in die Stadt zu bringen, dabei die Segel grundlegend neu zu setzen, seit Jahrzehnten offene Projekte umzusetzen und wichtige Impulse zu geben.

Beispielsweise bei der Schulentwicklung, Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Digitalisierung und Schaffung kreativer und gemeinschaftlicher Orte zum Zusammenkommen in allen Ortsteilen seien wichtige Erfolge erzielt worden. Daneben seien in ihrer dreijährigen Amtszeit die Krisen der Corona- und Geflüchteten und aktuellen Energiemangellage zu bewältigen gewesen.

Nach reiflicher Überlegung und einigen Gesprächen mit ihrer Familie und Vertrauten habe sie sich für einen Wechsel und letztlich dafür entschieden, die Bedürfnisse von Beruf und Familie besser vereinen zu können während sie sich weiterhin im kommunalen Rahmen in der Region, an zentraler Stelle einbringen kann. Der Lebensmittelpunkt der Familie sei Freiburg, wodurch sich alleine deshalb schon eine Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergebe. Daneben sei die persönliche Belastung in den letzten drei Jahren durch die Krisenbewältigungen, der Aufarbeitung erheblicher Problembereiche sowie der eigenen Anspruchshaltung an die Ergebnisse immens gewesen.

„Über drei Jahre habe ich jede Aufgabe, die sich mir gestellt hat, gerne und mit ganzem Herzen und vollem Einsatz für die Stadt und ihre Einwohner übernommen“, erklärt Folkerts. Sie habe dabei die Bedarfe der Stadt in hohem Maße über die Bedarfe der Familie und der eigenen Gesundheit gestellt. 70-90 Stunden die Woche und viele Abendtermine waren hierbei nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Dies habe es gebraucht, so Folkerts, um die Stadt neu aufzustellen und auf Stand zu bringen.

Dieser Umfang – auch gerade angesichts des Dauerkrisen-Modus seit 2020 – seien im Wahljahr so nicht absehbar gewesen und auf Dauer nicht mit einem gesunden Familienleben vereinbar, erklärt Folkerts:

„Die Entscheidung zu wechseln ist deshalb eine Entscheidung für die Familie - nicht gegen Titisee-Neustadt“.

Neben der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bietet die Stelle der Referatsleitung der Stadt Freiburg Folkerts die Chance ihre Erfahrung und Können in einem größeren, kommunalen Rahmen an einer zentralen Steuerungsstelle in der Verwaltung einzusetzen, so erklärt Folkerts den Wechsel inhaltlich. Dabei sei ihr wichtig, dass das in Titisee-Neustadt Erreichte in gute Hände übergeht und es einen geordneten Übergang gibt. Mit ihrer neuen Dienststelle sei deshalb vereinbart, dass ein Wechsel zum 1.3.23 erfolgen soll.

Die Landrätin, der Gemeinderat, die Amtsleitungen und enge Mitarbeitende seien bereits vorab informiert worden, so Folkerts. Gustl Frey als 1. Bürgermeister-Stellvertreter sowie Hauptamtsleiter Christian Birkle werden nach Folkerts Abschied im Februar 2023 bis zum Amtsantritt einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers den Übergang begleiten.

Die Arbeit der Verwaltung wird plangemäß fortgesetzt. Der Haushaltsplan 2023 ist bereits beschlossen und wird bis Januar 2023 von der Kommunalaufsicht geprüft. Die dort genannten Projekte werden 2023 in die Umsetzung gebracht.

Wie geht es nun weiter?:
Der Gemeinderat der Stadt Titisee-Neustadt wird sich voraussichtlich schon in seiner Dezember-Sitzung mit den Modalitäten der Ausschreibung und Wahl des neuen Stadtoberhaupts beschäftigen. Eine Neuwahl könnte dann schon im März 2023 erfolgen. Eine Vakanz wäre damit nur für wenige Wochen gegeben.

(Presseinfo: Stadtverwaltung Titisee-Neustadt, 07.12.2022)


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