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Ortenaukreis - Lahr

23. Jan 2023 - 16:49 Uhr

Lahrer Klima-Kolumne (Tipp Nr. 22): Elektroauto statt Verbrenner - Warum sich der Umstieg lohnt

Lahrer Klima-Kolumne (Tipp Nr. 22): Elektroauto statt Verbrenner - Warum sich der Umstieg lohnt.
Elektroauto (Bild).

Foto: Stadt Lahr
Lahrer Klima-Kolumne (Tipp Nr. 22): Elektroauto statt Verbrenner - Warum sich der Umstieg lohnt.
Elektroauto (Bild).

Foto: Stadt Lahr

Weniger Förderung, teurer Strom – lohnt es sich überhaupt, ein Elektroauto anzuschaffen? Und wie groß ist der Beitrag zum Klimaschutz?

Seit dem 1. Januar 2023 ist die Bundesförderung für E-Autos auf 4500 Euro (bis 40 000 Euro Nettolistenpreis) gesunken. Für teurere Fahrzeuge liegt der Zuschuss nur noch bei 3000 Euro und Hybrid-Modelle sind nun aus der Förderung herausgefallen. Die geringeren Prämien spiegeln die veränderten Marktbedingungen wider, denn die Preise für Elektrofahrzeuge nähern sich denen von Verbrennern an.

Elektrisch tanken ist allerdings deutlich teurer geworden. Nach aktuellen Berechnungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland fallen beim „Unterwegs-Laden“ Kosten zwischen 10,58 Euro und 17,06 Euro für 100 Kilometer an. Lädt man vorwiegend zu Hause mit Haushaltsstrom, kommt man auf 9,28 Euro. Mit einem durchschnittlich „sprithungrigen” Verbrenner sind es derzeit immerhin 13,40 Euro für dieselbe Strecke. Ergo: Nur das allerteuerste E-Laden kostet mehr als fossiler Sprit von der Tankstelle.

Und es gibt weitere gute Argumente für den Umstieg: E-Autos sind bis zum 31. Dezember 2030 von der KFZ-Steuer befreit. Sie sind auch weniger wartungsaufwendig, denn sie haben weder Zündkerzen noch Auspuffanlage. Auch Kühler, Zahnriemen, Öl- und Kraftstofffilter sind nicht vorhanden und müssen somit auch nicht gewartet werden, was langfristig Kosten spart.

Doch was ist mit dem Umwelteffekt?:
Keine stinkenden Auspuffgase mehr: Hier punktet das Elektroauto definitiv, gerade für die Anwohnerinnen und Anwohner vielbefahrener Straßen. Inwieweit elektrisches Fahren allerdings zum Klimaschutz beiträgt, hängt letztendlich davon ab, ob mit Ökostrom getankt wird oder ob der genutzte Strom durch fossile Energieträger erzeugt wurde. Wer zu Hause oder bei der Arbeit Solarstrom vom eigenen Dach tanken kann, ist auf der sicheren Seite und vermeidet fast komplett klimaschädliche Treibhausgase (siehe Tipps).

Die Stadt Lahr unterstützt Elektromobilität durch unterschiedliche Aktionen und ist selbst Vorbild. Beispielsweise darf man bis 2025 Elektroautos in Lahr für drei Stunden kostenlos auf Parkplätzen mit Parkscheinautomat parken. Zudem hat der Gemeinderat beschlossen, dass die PKW des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge schrittweise umgestellt und somit bei Neubeschaffung die klimafreundlicheren Fahrzeuge bestellt werden. Zudem gibt es ein E-Carsharing-Fahrzeug, dass die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen können.

Ihre E-Mobil-Tipps der Woche:
- Probieren Sie das elektrische Fahrgefühl doch einfach mal selber aus. Die Verkehrswacht BW stellt 44 Testfahrzeuge kostenlos zur Verfügung: www.eauto-ausprobieren.de
- Sonderförderung für Ihr E-Mobil plus PV-Anlage: Das Land Baden-Württemberg bezuschusst diese besonders nachhaltige Verbindung mit bis zu 1000 Euro für das Elektroauto und bis zu 500 Euro für die Wallbox mit dem BW-e-Solar-Gutschein.
- Erkundigen Sie sich, wie viele Stromtankstellen es schon gibt, beispielsweise auf www.lemnet.org. In Lahr gibt es schon 16 öffentliche Ladestellen und es werden stetig mehr.


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