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RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

31. Mar 2023 - 13:52 Uhr

ESF-Arbeitsmarktstrategie 2024: Der Europäische Sozialfonds Plus unterstützt Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekte - Amt für Soziales in Freiburg hilft bei Antrag


Sie haben eine gute Projektidee, um am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen in eine Ausbildung oder einen Job zu vermitteln, aber Ihnen fehlt ein Zuschuss? Hier hilft auch im kommenden Jahr der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus). Für einjährige Projekte in Freiburg, die nach dem 1. Januar 2024 beginnen, stehen insgesamt 78.000 Euro zur Verfügung. Je Projekt kann der ESF Plus 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten tragen. Anträge sind bis 31. Mai möglich.

Welche Projekte bevorzugt gefördert werden, legt der Regionale ESF-Arbeitskreis jedes Jahr mit Blick auf den Arbeitsmarkt fest. 2024 kommen vor allem Projekte für Arbeitslose mit psychischen Belastungen, für Wohnungslose, für Alleinerziehende ohne Ausbildung, für Zugewanderte und für Arbeitslose mit Behinderung zum Zuge. Die Projekte sollen arbeitslose Frauen besonders berücksichtigen. Neben der Jobvermittlung geht es auch um die soziale Integration und die digitale Teilhabe.

Verstärkt gefördert werden auch Projekte für Schülerinnen und Schüler, die von Schule und Jugendhilfe nicht erreicht werden. Erwünscht sind zudem außerschulische, berufspraktische Angebote für Schülerinnen und Schüler, die als „nicht praktikumsreif“ gelten. Ein weiterer Fokus liegt auf Projekten für junge Menschen mit psychischen Belastungen oder mit Behinderung. Einen Überblick über die Förderschwerpunkte gibt es unter www.freiburg.de/esf.

Die Projekte müssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein und die EU-Charta der Grundrechte einhalten. Außerdem muss die Ko-Finanzierung gesichert sein. Wer eine Förderung beantragen will, wendet sich im Vorfeld an die Freiburger Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds: Tel. 0761/201-3875 oder -3876, Fax: 0761/201-3596, frederike.paehler@stadt.freiburg.de oder peter.sand@stadt.freiburg.de.

Antragsformulare und weitere Infos stehen auf www.esf-bw.de. Berücksichtigt werden nur Anträge, die über das dort abrufbare Onlineverfahren ELAN eingehen. Der Antrag ist bis zum 31. Mai zu richten an: L-Bank Baden-Württemberg, Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe. Parallel ist eine Kopie per Mail an die Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds zu senden.

Hintergrund - Der Europäische Sozialfonds Plus:
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Zeitraum 2021 bis 2027 fördert den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa und unterstützt künftig auch das Politikziel „Ein sozialeres Europa“. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in Menschen. Mit seinen Mitteln will ESF Plus soziale Innovationen anstoßen und Förderbedarfe decken, die nicht (allein) aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen finanziert werden können.

In der Förderperiode 2021 bis 2027 stehen dem Land Baden-Württemberg knapp 220 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 76 Millionen in die regionale Förderung vor Ort. Damit werden Projekte zur Beschäftigungsförderung und zur Armutsbekämpfung zu 30 bis 40 Prozent finanziert. Eine Ko-Finanzierung mit anderen ESF-Mitteln ist nicht möglich. Die Mittel werden über das Sozialministerium des Landes an die Stadt- und Landkreise verteilt. Dort schlagen die Regionalen ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten Projektanträge zum Zug kommen sollen.


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