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Kreis Lörrach - Lörrach

6. Nov 2025 - 18:17 Uhr

AG Grün und Blau in Lörrach: Fortschritte beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel - Zahlreiche Projekte im Bereich Entsiegelung, Begrünung und Klimaanpassung konnten bereits umgesetzt werden


Seit drei Jahren arbeitet die städtische Arbeitsgruppe „Grün und Blau“ erfolgreich daran, Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in Lörrach voranzubringen. Ziel der fachbereichsübergreifenden AG ist es, Planungen und Projekte auf ihre klima- und umweltrelevanten Aspekte hin zu prüfen und die Stadt so auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten.

„Uns ist wichtig, bei allen Planungen frühzeitig zu prüfen, ob und wie Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt werden können – standortbezogen, sinnvoll und wirksam“, erklärt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Ergebnisse und Maßnahmen 2024/2025:
In den vergangenen zwei Jahren konnten zahlreiche Projekte im Bereich Entsiegelung, Begrünung und Klimaanpassung umgesetzt werden:
- Entsiegelung:
Insgesamt rund 600 Quadratmeter Fläche wurden u.a. an der Brombacher Straße, rund um die Hellbergschule und an der Bushaltestelle in Haagen entsiegelt und ökologisch aufgewertet.

Neue Bäume für Lörrach:
An verschiedenen Standorten – etwa in der Palmstraße, an der Astrid-Lindgren-Schule und am Aichele-Knoten – wurden neue Bäume gepflanzt.
Mit dem Projekt „Ich will bei dir Wurzeln schlagen“ verschenkt die Stadt zudem jährlich 100 Bäume an Bürgerinnen und Bürger. Die Nachfrage übersteigt regelmäßig das Angebot.

Innovative Begrünung:
Wo keine klassischen Bäume gepflanzt werden können, kommen kreative Alternativen wie „Stahlbäume“ – bepflanzte Rankkonstruktionen – und die mobile Baumschule zum Einsatz. Diese temporären Baumkübel verbessern die Aufenthaltsqualität und können flexibel versetzt werden.

Abkühlung in der Innenstadt:
Nach erfolgreicher Testphase wurden zwei Nebelduschen installiert, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Außerdem wurde ein neuer Trinkwasserbrunnen am Alten Marktplatz fertiggestellt und wird 2026 in Betrieb gehen.

Sonnensegel und Beschattung:
Um stark versiegelte Flächen zu beschatten, wurden u.a. auf dem Bahnhofsplatz sowie an mehreren Schulen und Spielplätzen Sonnensegel installiert.

Biodiversität und Versickerung:
Grünflächen rund ums Rathaus und in Tumringen wurden ökologisch aufgewertet. Neue Baugebiete wie „Belist“ entwässern über zentrale Versickerungsanlagen – ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung.
Auch private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer leisten durch Gründächer und wasserdurchlässige Beläge einen wichtigen Beitrag.

Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen
Die Arbeit der AG Grün und Blau steht im Kontext neuer gesetzlicher Vorgaben: Mit der Änderung des Klimaschutz- und Klimaanpassungsgesetzes Baden-Württemberg (Juli 2025) müssen Kommunen bis Ende 2030 Klimaanpassungskonzepte erstellen. Zudem trat die EU-Verordnung zum Erhalt und zur Wiederherstellung von Grünflächen (2024/1991) in Kraft, die unmittelbar für alle Mitgliedstaaten gilt.

Für die Umsetzung vor Ort stehen Fördermittel zur Verfügung, darunter eine Konnexitätszahlung des Landes sowie Zuschüsse im Rahmen des KfW-Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.
Lörrach erhält daraus Fördermittel für 26 neue Stadtbäume mit einer dreijährigen Pflegephase – bei Gesamtkosten von rund 121.000 Euro trägt die Stadt lediglich 20 Prozent Eigenanteil.

Ausblick 2026:
Trotz angespannter Haushaltslage soll die Arbeit der AG Grün und Blau 2026 fortgesetzt werden. Geplant sind unter anderem:
- weitere Entsiegelungs- und Baumpflanzungsprojekte, auch in den Ortsteilen,
- die Überarbeitung von Pflanzlisten für klimaresiliente Baumarten,
- Weitere Umsetzung der Brunnensanierungen,
- Trinkwasserbrunnen,
- sowie die Anpassung der städtebaulichen Richtlinien an die neuen EU-Vorgaben.

Hintergrund:
Die Arbeitsgruppe „Grün und Blau“ wurde 2022 eingerichtet. Sie bündelt das Fachwissen verschiedener Bereiche der Stadtverwaltung, um Projekte zur Klimaanpassung, Begrünung und Entsiegelung in Lörrach zu koordinieren.

(Presseinfo: Stadt Lörrach, 06.11.2025)

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