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Ortenaukreis - Offenburg

27. Nov 2025 - 22:35 Uhr

Nach langem Umbau: Eichendorff-Gemeinschaftsschule in Offenburg neu aufgestellt - Ein Lernort, viele Bedarfe

Nach langem Umbau: Eichendorff-Gemeinschaftsschule in Offenburg neu aufgestellt.
Von links: Heike Joggerst (Konrektorin), Thomas Würthle (Rektor), Oberbürgermeister Marco Steffens, Nicole Schatz (Zweite Konrektorin) und Stephan Dech (Abteilungsleitung Bildung und Sport – Schulen und Kitaverwaltung).

Foto: Stadt Offenburg - Robin Sester
Nach langem Umbau: Eichendorff-Gemeinschaftsschule in Offenburg neu aufgestellt.
Von links: Heike Joggerst (Konrektorin), Thomas Würthle (Rektor), Oberbürgermeister Marco Steffens, Nicole Schatz (Zweite Konrektorin) und Stephan Dech (Abteilungsleitung Bildung und Sport – Schulen und Kitaverwaltung).

Foto: Stadt Offenburg - Robin Sester
Die Eichendorff-Gemeinschaftsschule ist die erste und bisher einzige Gemeinschaftsschule (GMS) in Offenburg. In einem rund siebenjährigen Umbauprozess wurde sie nicht nur saniert, sondern speziell auf die Anforderungen dieser Schulform zugeschnitten. Die Stadt Offenburg investierte dafür rund 20 Millionen Euro und schuf moderne Klassenräume, offene Lernzonen und eine zeitgemäße digitale Ausstattung.

„Im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts steht das Kind“, erklärt Rektor Thomas Würthle. Lehrkräfte agieren an einer GMS als Lernbegleiter*innen, die individuelle Lernwege vorbereiten und in Coaching-Gesprächen unterstützen. Flexibel nutzbare Lernräume und vielfältige Aufgabenformate entsprechen den unterschiedlichen Lerntypen. Von Ruhebereichen über Partnerarbeit bis zu digitalen Angeboten wie Erklärvideos findet jedes Kind die passende Lernform. Lernen erfolgt dabei immer im Dialog – Austausch und Reflexion gehören fest dazu.

An drei Nachmittagen findet Ganztagsbetrieb statt. Ein weiterer Nachmittag dient den Lernbegleiter*innen als „Kooperationszeit“ für Schul- und Unterrichtsentwicklung, neue Lernstrategien und Absprachen zu allen drei Niveaustufen. "Diese Niveaus – grundlegend (G), mittleres (M) und erweitertes (E) – können die Schülerinnen und Schüler für jedes Thema individuell wählen", erklärt die erste Konrektorin Heike Joggerst. Die Entscheidung über den angestrebten Schulabschluss falle mit Eltern und Lernbegleitenden am Ende der Klasse 8.Die Schule versteht sich als gemeinschaftlicher Lernort, an dem Kinder aus rund 30 Nationen miteinander leben und lernen. Zwei Vorbereitungsklassen (VKL) unterstützen Kinder ohne deutsche Herkunftssprache beim Ankommen. Partizipation spielt eine große Rolle: Schulversammlungen, eine aktive SMV und gemeinsame Projekte – etwa die Einführung einer „handyfreien Zone“ – fördern demokratische Mitgestaltung.

Zusätzliche Förderung:
Als Startchancen-Schule erhält die Eichendorff-Gemeinschaftsschule zusätzliche Mittel, um Lern- und Entwicklungsangebote gezielt auszubauen. An der Eichendorff-Schule fließen diese Mittel unter anderem in kulturelle Aktivitäten, musikalische Angebote sowie außerschulische Lernorte wie Naturprojekte. Ziel ist es, die Lernvoraussetzungen zu stärken und den Schüler*innen Impulse über den Unterricht hinaus zu geben. Zugehörigkeit spüren, Kompetenz und Selbstwirksamkeit erfahren, das sind Voraussetzungen für Lernen.

Zusätzlich trägt die Schule das BoriS-Siegel, eine landesweite Auszeichnung für besonders gelungene Berufsorientierung. Die Eichendorff-Schule bietet hierzu ein breites Spektrum an Maßnahmen – etwa eine eigene Berufsinfomesse. Betriebserkundungen, Praktika und individuelle Beratungsgespräche begleiten beim Übergang in Ausbildung oder auf weiterführende Schulen.

So präsentiert sich die Eichendorff-Gemeinschaftsschule heute als moderner, offener Lernort, der Vielfalt lebt und Kindern individuelle Wege ermöglicht – ein starkes Zeichen für Bildung in Offenburg.

(Presseinfo: Stadt Offenburg, 27.11.2025)

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