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RegioTrends

Ortenaukreis - Offenburg

3. Jun 2026 - 22:42 Uhr

16. Juni 2026: "Markanten Frauen" auf der Spur in Offenburg - Neue kostenlose Führung - Umfangreiche Recherchearbeit - Anregung von Verena Schickle

16. Juni 2026: "Markanten Frauen" auf der Spur in Offenburg.
Freut sich auf viele Teilnehmende: Andrea Wurth vor dem Mural von Marie Geck. 

Foto: Stadt Offenburg - Walz
16. Juni 2026: "Markanten Frauen" auf der Spur in Offenburg.
Freut sich auf viele Teilnehmende: Andrea Wurth vor dem Mural von Marie Geck.

Foto: Stadt Offenburg - Walz


Am Dienstag, 16. Juni, 18 Uhr, ist es soweit: Die erste kostenlose Stadtführung unter dem Motto „Markante Frauen“ startet am Museum im Ritterhaus, Haupteingang in der Gerichtsstraße. Der rund 90-minütige Stadtspaziergang zu Orten, die mit dem Leben und Wirken beeindruckender Offenburgerinnen in Verbindung stehen, wurde initiiert und nachgefragt von Verena Schickle, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg. Andrea Wurth, seit 13 Jahren als Stadtführerin aktiv, hat sich intensiv in das Thema eingearbeitet und freut sich über viele Teilnehmende ihrer neuen Führung, Verena Schickle wird begrüßen.

Frau Wurth, Sie sind seit 13 Jahren als Stadtführerin für das Museum im Ritterhaus tätig. Warum haben Sie diese Führung übernommen?:
Andrea Wurth: Seit vielen Jahren beschäftige ich mich bereits auch bei meinen Innenstadt-Führungen mit der Offenburger Stadtgeschichte. Als gelernte Übersetzerin hatte ich mich seinerzeit auf die Stelle beworben, da die Stadt jemanden suchte, der die Stadtführungen auch auf Französisch leiten kann. Die Führung „Markante Frauen“ habe ich übernommen, weil mich das Thema stark interessierte und ich Lust hatte, mich mal wieder in eine neue Führung einzuarbeiten. Für die Konzeption der Führung hatte ich freie Hand: welche Frauen ich auf meiner Tour vorstelle und auch welche Stationen ich einbaue. Wichtig war mir dabei auch die Barrierefreiheit.

Welche Informationsquellen standen Ihnen zur Verfügung?:
Wurth: Vorrangig das Buch „Markante Frauen“ der Frauengeschichtswerkstatt, in dem 23 Frauen porträtiert sind, die in Offenburg geboren und/oder gelebt und etwas bewegt haben. Daneben natürlich die Unterlagen, die ich schon für meine früheren Vorbereitungen auf Stadtführungen zur Hand hatte. Auch Besuche im Offenburger Stadtarchiv waren für die neue Führung sehr hilfreich und gewinnbringend. Und natürlich der Blick ins Internet. Rund drei bis vier Monate habe ich mich mit der Recherche beschäftigt.

Welche Frauen nehmen Sie in den Fokus?:
Wurth: Ich werde mich auf acht oder neun Frauen beschränken. Dazu gehören unter anderem die Pianistin Paula Stebel, die Politikerin, Redakteurin und Geschäftsfrau Marie Geck, Gertrud von Ortenberg, Gründerin der ersten Beginengemeinschaft in Offenburg, sowie Sylvia Cohn, die Mutter von Offenburgs Ehrenbürgerin Eva Mendelsson, und Dr. Elisabeth Menne, Allgemeinärztin in Offenburg, die während der NS-Zeit trotz Verboten jüdische Patienten weiter behandelte. Die barrierefreie Tour von der Lange Straße über die Gustav-Rée-Anlage und Metzgergasse bis zur Klosterstraße zeigt die Geburts- und Wohnhäuser sowie ihre Wirkungsstätten.

Was unterscheidet die Führung „Markante Frauen“ von den anderen Stadtführungen?:
Wurth: Die Führung „Markante Frauen“ unterscheidet sich von meinen Innenstadt-Führungen wie die Gewölbekeller, das Kulturforum oder die Weinstadt Offenburg dadurch, dass ich ausschließlich über Personen berichte. Bei den Innenstadtführungen liegt der Fokus auf den Sehenswürdigkeiten und bestimmten Ereignissen.

Anmeldung erforderlich:
Die zweite Führung „Markante Frauen“ findet am Donnerstag, 13. August, statt. Das Museum im Ritterhaus bittet jeweils um Anmeldung bis zum Vortag, 14 Uhr, unter Telefon 0781/82-2577 oder E-Mail an museum@offenburg.de.

(Presseinfo: Stadt Offenburg, 03.06.2026)

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