GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » Bürgerinformation » Textmeldung

Gesamte Regio - Freiburg

6. Dec 2019 - 09:42 Uhr
Vergrößern?
Auf Foto klicken.

Starke-Familien-Gesetz: Eltern nehmen Zuschüsse für Kinder oft nicht wahr - Ähnlich wie beim Wohngeld steht der Kinderzuschlag Familien und Alleinerziehenden mit einem geringeren Einkommen zu

Mit dem Starke-Familien-Gesetz hat die Bundesregierung seit Juli 2019 neue Rahmenbedingungen geschaffen, um Familien besser unterstützen zu können. So kann der Kinderzuschlag dafür sorgen, dass einkommensschwache Familie nicht von Grundsicherungsleistungen („Hartz IV“) abhängig werden. Doch noch längst nicht alle Familien oder Alleinerziehende mit geringem Einkommen machen ihren Anspruch darauf geltend.

Ähnlich wie beim Wohngeld steht der Kinderzuschlag Familien und Alleinerziehenden mit einem geringeren Einkommen zu, das aber gerade noch hoch genug ist, dass sie keine Grundsicherungsleistungen erhalten. Wer brutto mehr als 900 Euro (Elternpaare) oder 600 Euro (Alleinerziehende) verdient, keine Regelleistung vom Jobcenter bezieht und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann monatlich bis zu 185 Euro Kinderzuschlag für jedes Kind erhalten. Zusammen mit dem „normalen“ Kindergeld bekommt dann eine Familie mit zwei Kindern bis zu 778 Euro monatlich zusätzlich vom Staat.

Wie hoch ist der Zuschlag zum Kindergeld?
Der Zuschlag zum Kindergeld kann pro Kind bis zu 185 EUR betragen, abhängig von der finanziellen Situation der Familie. Liegt der Verdienst darüber, verringert sich der Kinderzuschlag entsprechend. Das gilt auch, wenn das Kind eigenes Einkommen bezieht. Auf das Kindergeld selbst hat das Einkommen keine Auswirkungen.

Vor allem für Alleinerziehende haben sich die gesetzlichen Regelungen verbessert. Denn wurden bislang auch Unterhaltszahlungen für das Kind zu 100 Prozent auf das Einkommen angerechnet, zählen sie ab Juli 2019 nur noch zu 45 Prozent. Damit haben mehr Alleinerziehende Anspruch auf den Kinderzuschlag. Hilfe bei der Berechnung leistet die Familienkasse persönlich, über einen Videochat und den „KiZ“-Lotsen, der die Grundvoraussetzungen zum Kinderzuschlag klärt.

Auf den Kinderzuschlag sollten einkommensschwache Eltern nicht verzichten. Denn damit entfallen auch die Kosten für die Kinderbetreuung. Eltern mit geringem Einkommen müssen seit dem 1. August 2019 keine Gebühren mehr für die Betreuung ihrer Kinder in einer Kita zahlen. Die im "Gute-Kita-Gesetz" festgeschriebene Befreiung gilt für Eltern, die den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Bislang mussten sie vorher einen Einkommensnachweis erbringen und konnten dann auf eine anteilige Kostenübernahme hoffen. Künftig entfallen diese Nachweise und die Kosten werden komplett übernommen. Eine Befreiung von den Kita-Gebühren kann beim Jugendamt mit Vorlage einer Kopie des Kinderzuschlag-Bescheides beantragt werden. Berechtigte auf Grundsicherungsleistungen mussten auch bislang schon keine Kita-Gebühren zahlen.

Gleichzeitig steht Kinderzuschlagsempfängern zu, das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket für ihre Kinder bei der Stadt- oder Kommunalverwaltung zu beantragen. Für das erste Schulhalbjahr werden 100 Euro und für das zweite Schulhalbjahr 50 Euro gewährt. Es müssen keine Rechnungen vorgelegt werden. Zusätzliche Unterstützung gibt es für Klassenfahrten, Fahrten zur Schule, Nachhilfeunterricht und Mittagsverpflegung. Bis zum 18. Lebensjahr können für Kinder und Jugendliche monatlich 15 Euro für die sogenannte Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben bewilligt werden. Darunter versteht man etwa Beiträge für den Sportverein, Kosten für Musikunterricht oder eine Ferienfreizeit.


Weitere Links
Familienkasse:
www.familienkasse.de
Videoberatung zum Kinderzuschlag:
https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/videoberatung
Kinderzuschlagslotse:
https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse
Merkblatt Kinderzuschlag:
https://www.arbeitsagentur.de/datei/KiZ2-MerkblattKinderzuschlag_ba015395.pdf

(Info: Bundesagentur für Arbeit, 06.12.2019)


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Bürgerinformation" anzeigen.

Info von Medienmitteilung (01)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg





















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald