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28. Jun 2022 - 22:15 Uhr

Trockenheit in Natur und Garten – Regenwasser zum Gießen auffangen?

Eine Regentonne allein läuft schnell über, für die Trockenphase reicht das nicht lange!
Eine Regentonne allein läuft schnell über, für die Trockenphase reicht das nicht lange!

Trockenheit in Natur und Garten – Regenwasser zum Gießen auffangen?

Die Stadt Brandenburg an der Havel erlässt im Sommer 2022 ein Verbot für das Wässern im Garten, dieses gilt während es hell ist. Auch das Abpumpen von Grundwasser ist im Allgemeinen verboten. Dieses extreme Problem der Trockenheit ist in Süddeutschland sicherlich weniger gravierend. Dennoch wird wohl auch hier in den meisten Gemeinden das Wasser und auch Abwasser immer teurer. Weswegen nicht Regenwasser auffangen und den Garten damit bewässern?

Eine kurze Recherche in einer Preis-Suchmaschine ergibt, dass eine Zisterne pro 100 Liter ca. 20 bis 40 Euro kostet. Wer also den 5000-Liter-Tank erwirbt, liegt bei ca. 3000 Euro? Es kommt noch einiges dazu. Das Loch will immerhin erst ausgehoben sein, der Zulauf muss ebenfalls richtig liegen und ohne eine Wasserpumpe kommt das Wasser nicht wieder hoch. Letztere braucht nicht nur die Wasser-, sondern auch die Stromleitung. Weiterhin muss die Zisterne dort liegen, wo nicht zu viel Druck von oben kommt oder sie muss sehr stabil sein oder unter einem tragenden Boden liegen. Es kommen also schnell ein paar Tausender obendrauf.

Eine Regentonne aus Kunststoff liegt pro 100 Liter bei ca. 10 bis 15 Euro deutlich günstiger. Doch selbst größere Modelle liegen „nur“ bei 500 Litern. Hier gibt es den sogenannten „Regensammler“, der die Regenrinne in die Regentonne auslaufen lässt. Einige Modelle schwenken um, wenn die Tonne voll ist und das Regenwasser läuft wieder durch die Regenrinne aus. Das Problem: 500 Liter sind bei wochenlanger Trockenheit bereits am ersten heißen Wochenende durch. Eine Regentonne wird höchstens für kleine Gärten noch reichen.


Regentonnen in Reihe schalten

Wenn die Regentonne an der Regenrinne etwas höher steht und unten mit einem Schlauch zu anderen Regentonnen führt, die alle auf einer ebenen Fläche waagerecht stehen und miteinander verbunden sind, steigt die Kapazität deutlich.

Wer also eine unschöne Schattenstelle im Garten hat, kann tausende Liter Wasser speichern und muss nicht viel Geld investieren. Wichtig ist für Platzregen jedoch, dass dieser Verbindungsschlauch, an dem alle Regentonnen hängen, möglichst dick ist. Sonst gleicht sich der Wasserstand nicht schnell genug aus. Außerdem sollte die Regentonne, die am niedrigsten liegt, einen Überlauf haben, der im Idealfall wieder in die Kanalisation mündet. Oder es gibt bei der ersten Regentonne einen Absperrhahn, um diesen manuell zu schließen, damit überschüssiges Wasser wieder in die Kanalisation fließt.

Anstelle der Regentonnen gibt es auch 1000 Liter Regenwassertanks, die direkt im Drahtgestell auf einer Palette stehen. Diese sind mit ca. 150 bis 200 Euro erstaunlich günstig, gebraucht häufig noch günstiger! Leider werden auch die benötigten Anschlüsse und Wasserschläuche etwas ins Geld gehen.

Wer also ein oder zwei Regentonnen an den Regenrinnen aufstellt und eventuell den PE-Wasserschlauch sogar unter dem Boden verlegt, kann an einer ganz anderen Stelle die Wassertanks befüllen. Wer zuerst einen anklemmt, kann bereits prüfen, ob die Wassersäule auf passender Höhe auskommt oder eine Seite anzupassen ist. Wichtig bleibt lediglich, Restwasser im Herbst abzulassen und dass der PE-Schlauch nicht kaputt friert.


Die Ersparnis

Wenn die Speichertanks hoch genug liegen, kann das Wasser sogar aus eigener Kraft durch einen Schlauch zu den Pflanzen fließen oder die Gießkanne auffüllen. Ansonsten wäre noch eine Pumpe nötig, die aber nicht die meiste Kraft haben muss.

Doch in jedem Fall sind die Erdarbeiten und auch die Anschaffungskosten minimiert. Wer lediglich eine schäbige Schattenstelle opfert und die Anlage ab März oder April in Betrieb nimmt, hat in jedem Fall deutlich weniger Kosten für Frischwasser.

Robert Brungert


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