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Überregional - Deutschland

12. Sep 2023 - 16:51 Uhr

Mark Seibert: So habe ich aus dem Schlafzimmer heraus ein Online Casino Unternehmen aufgebaut!

Bild: unsplash.com/de/fotos/U8n_O7rEq7o
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Mark Seibert: So habe ich aus dem Schlafzimmer heraus ein Online Casino Unternehmen aufgebaut!

Quelle: https://unsplash.com/de/fotos/U8n_O7rEq7o

2021 wurde in Deutschland der Grundstein für die Legalisierung des Glücksspiels gelegt. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag traten Regelungen in Kraft, die primär dem Schutz der Spieler dienen sollen. Dieser Punkt liegt auch Mark Seibert sehr am Herzen.
Der erfahrene Casinoprofi hat das Portal onlinecasinosdeutschland.com gegründet und ist dort bis heute als Chefredakteur tätig. Somit ist er für Fragen rund ums Glücksspiel in Deutschland die perfekte Anlaufstelle.

Dabei hat der Experte eine Besonderheit im Gepäck. Sein Unternehmen hat er nicht in stickigen Büros entwickelt und aufgebaut, sondern
praktisch aus dem Schlafzimmer heraus, mit Mitarbeitern die über den ganzen Globus verteilt sind und dennoch erfolgreich gemeinsam arbeiten. Über seine Ziele und Ambitionen hat er uns in einem aufschlussreichen und teils sehr humorvollen Interview mehr verraten. Außerdem verrät uns der erfolgreiche Geschäftsmann, wieso Remote-Work genau sein Ding ist.

Herr Seibert, wieso denn gerade Glücksspiel? Wie kamen Sie auf die Branche?

„Das Thema begleitet mich schon lange. Ich habe Mathematik studiert und anschließend habe ich erstmal als Croupier gearbeitet. Sie wissen schon, das sind jene Menschen, die im Casino die Chips austeilen und für Ordnung am Tisch sorgen. In gewisser Hinsicht war das die Initialzündung, denn ich hatte eine Erkenntnis.“

Und die wäre?

„Mir wurde klar, wie unübersichtlich das moderne Online Glücksspiel eigentlich ist. Glücksspiele sind so alt wie die Menschheit, aber vom Spielen im Internet haben viele Spieler keine Ahnung.“

Warum haben Sie dann nicht gleich ein Casino gegründet?

"Ich wollte zu Beginn einfach anderen Spielern helfen. Das Projekt wurde allerdings immer größer und aufwendiger. Das bedeutete einerseits, dass ich wenig Zeit hatte, über so etwas richtig nachzudenken und andererseits war ich ehrlich gesagt völlig zufrieden mit den Einnahmen aus den Affiliate Partnerschaften. Und heute weiß ich am besten, wie hart die Konkurrenz zwischen den Online Casinos und die Auflagen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder sind. Das ist gut für Spieler und Partner wie mich, aber eher abschreckend für eine Neugründung."

Aber wer braucht das denn? Ist Glücksspiel nicht selbsterklärend?

„Das dachte ich lange Zeit auch und wurde eines besseren belehrt. Natürlich braucht es kein Studium, um den Spin-Button am Slot zu drücken. Es braucht aber Backgroundwissen, um überhaupt einen seriösen Glücksspielanbieter zu finden.“

Sind denn nicht alle legalen Angebote auf dem Markt seriös?

„Tendenziell schon, zumindest seit Deutschland den Weg des legalen Glücksspiels unterstützt. Und trotzdem gibt es Abstufungen und Unterschiede. Da hat der eine Anbieter zum Beispiel den besseren Bonus und beim nächsten gibt es dafür ein VIP-Programm. Wie soll der
durchschnittliche Einsteiger das beurteilen können? Er kann sich ja schlecht überall registrieren und erstmal unzählige Euros ausgeben.“

Und deshalb gibt es Sie und Ihr Projekt?

„Richtig! Ich möchte auf jeden Fall, dass onlinecasinosdeutschland.com die erste und beste Anlaufstelle für Interessenten ist und bleibt. Wenn ein Leser die Website verlässt soll er das Gefühl haben, dass ihm der Besuch wirklich etwas gebracht hat!“

Spielen Sie selbst denn auch?

„Natürlich kann ich keine Tipps und Ratschläge geben, wenn ich von der Materie keine Ahnung habe. Wenn wir Anbieter miteinander vergleichen, Slots testen und ausprobieren, dann spiele ich selbstverständlich. Und ja, es macht mir Spaß, vor allem, weil rechtlich nun endlich auch in Deutschland absolute Klarheit und Sicherheit herrscht.“

Sie sind also ein Freund des viel kritisierten Glücksspielstaatsvertrags?

„Neue Gesetze sorgen immer erst einmal für Unmut, egal ob sie eigentlich gut oder schlecht sind. Die Regulierung durch den Staat war dringend nötig, weil dadurch eine Struktur geschaffen wurde. Spieler wissen jetzt, dass da jemand für Sicherheit sorgt und dass es Gesetze diesbezüglich gibt. Das fühlt sich natürlich angenehmer an, als permanent in einer rechtlichen Grauzone zu schweben. Wenn Sie mich fragen, gibt es jedoch durchaus auch noch Möglichkeiten zur Verbesserung des GlüStV, z.B. im Hinblick auf die doch sehr niedrig
gewählten Einsatzlimits. Das macht es für einige Spieler eher uninteressant und könnte sie so in den illegalen Markt treiben.“

Kommen wir einmal zu einem sehr spannenden Punkt. Sie haben Ihr Projekt von Zuhause aus gegründet?

„Tatsächlich ja. Man könnte fast behaupten, die meiste Zeit habe ich sogar im Schlafzimmer gearbeitet.“

Interessant!

„(Lacht) Es lag irgendwie auf der Hand. Gezockt wird online, warum also sollte ich nicht auf dem gleichen Weg damit anfangen, mein Test- und Vergleichsportal aufzubauen? Ich hätte nur nie damit gerechnet, wie groß das ganze Projekt einmal wird. Eigentlich war es ja nur als
eine Art Hobby geplant.“

Und warum ist es heute mehr als das?

„Es sind die Menschen! Ich habe gemerkt, wie groß die Nachfrage tatsächlich ist. Täglich erreichen mich über meinen Twitter Account oder über das Portal selbst unzählige Fragen von Leuten, die eine Antwort suchen.“

Was fragen diese Menschen Sie denn?

„Es sind oft sehr ähnliche Fragen. Vieles betrifft die rechtlichen Regelungen, ganz oft geht es um das Thema Sicherheit. Die Menschen sind neugierig aufs Glücksspiel, möchten aber keinesfalls über den Tisch gezogen werden. Hin und wieder sind aber auch technische Fragen
dabei oder jemand hat etwas in der Zeitung gelesen und möchte es bei mir und meinem Team verifizieren.“

Und Sie antworten dann auch?

„Ja, natürlich. Mir ist natürlich wichtig, dass interessierte Personen informiert werden. Da sich viele Fragen aber wiederholen, gebe ich die Antworten in Form von Ratgebern, Vergleichen und Nachrichten, rund um das Thema Glücksspiel.“

Arbeiten Sie denn jetzt immer noch aus dem Schlafzimmer?

„Nicht immer. Manchmal sitze ich auch im Zug, an der frischen Luft oder sogar im Urlaub! Das ist ja das schöne an Remote-Work, dass ich immer und überall arbeiten kann.“

Sie sind also ein Fan von Homeoffice Mobilität? Was sagt Ihr Team dazu?

„Ich mag die Mobilität und Flexibilität, die Remote-Work mitbringt. Aber natürlich gab und gibt es auch Herausforderungen, die meinem Team und mir gleichermaßen begegnen.“

Welche sind das?

„Denken Sie an einen sonnigen Tag. Sie liegen am Strand, beobachten die Vögel und dann erinnern Sie sich, dass es eigentlich noch Arbeit gibt. Es braucht schon ein hohes Maß an Eigenmotivation, die Aufgaben nicht schleifen zu lassen. Die Menschen denken oft, dass Remote-Work für ewige Freiheit steht. Tatsächlich habe ich aber vor allem am Anfang oft
mehr Stunden am Tag gearbeitet als in jedem 9-to-5-Job.“

Das heißt also Überstunden satt. Gilt das auch fürs Team?

„Natürlich nicht. Es ist eine Herausforderung, ein kompetentes und aktives Team zusammenzustellen. Wenn es aber funktioniert, profitieren alle Seiten von Remote-Work. Und dabei geht es nicht nur darum, dass wir an allen Orten der Welt arbeiten können. Wir stehen auch ständig im Austausch miteinander, sind umweltfreundlicher und vor allem
immer am Puls der Zeit.“

Und das ist ein Vorteil? Dass sie ständig für Ihre Mitarbeiter erreichbar sind?

„Definitiv ja! Die Glücksspielbranche ist extrem schnelllebig. Manchmal gibt es brandheiße News und dann ist es wichtig, dass sie auch bei onlinecasinosdeutschland.com zu finden sind und eingeordnet werden. Wir möchten schließlich „die beste“ Anlaufstelle sein und bleiben. Wie soll das funktionieren, wenn unsere Nachrichten von gestern sind? Da wir als Team alle immer online unterwegs sind, können wir uns Input rüberschieben, ganz ohne dass wir dafür in der Teeküche aufeinandertreffen müssen.“

Haben Sie also nie wirklich Feierabend?

„Doch natürlich. Es gibt auch Momente, wo ich einfach mal die Füße hochlege und entspanne. Aber ich sehe meinen Job nicht als „Pflicht“, sondern als etwas, das mir Freude bereitet. Wenn ich einen Anruf aus dem Team erhalte oder eine neue Nachricht reinflattert, dann möchte ich sie gar nicht verpassen.“

Funktioniert das denn in der Praxis? Es braucht doch Strukturen, um ein Unternehmen zu führen?

„Die gibt es auch. Wir haben als Team natürlich unsere „To-do-Lists“ und fokussieren uns auf bestimmte Themen. Da ist dann schon klar, dass der eine eher für die praktischen Tests verantwortlich ist, der nächste die Augen nach News offenhält und ich mich um Anfragen, redaktionelle Aufgaben und Kooperationen kümmere. Wir sind nicht so eine Chaoten Truppe, wo keiner weiß, was der andere macht (lacht).“

Und was sagen Ihre Mitarbeiter? Hätten die nicht manchmal lieber ein Büro?

„Auf gar keinen Fall. Mein Team ist glücklich, dass es mehr Freiheiten hat als viele andere Arbeitnehmer. Und mal ehrlich: Wer sitzt nicht lieber unterm Sonnenschirm auf der Terrasse anstatt im stickigen Büro mit Neonröhre an der Decke?“

Wie kontrollieren Sie denn, dass Ihr Team auch wirklich arbeitet?

„Vertrauen ist eine Herausforderung, die ich gemeistert habe. Ich weiß, dass ich mich auf meine Mitarbeiter verlassen kann. Und wer mich kennt weiß, dass ich ein totaler Fan von Fairness bin. Mit mir kann man auch einfach über alles reden. Wenn da jemand mal zwei Tage nicht aktiv sein kann, dann ist das eben so.“

Aber so ein bisschen streng sind Sie auch manchmal, oder?

„Das muss ich nicht. Wir begegnen uns im Team alle auf Augenhöhe. Ich habe ja schon gesagt, Remote-Work ist eine Herausforderung, denn der „Chef“ darf natürlich kein Vertrauensproblem haben. Wer aber fair mit seinen Mitarbeitern umgeht, der bekommt auch entsprechend etwas zurück. Und ganz allgemein glaube ich, dass diese ganzen Klischees vom
Faulenzer im Homeoffice ziemlich gelogen sind. Im Studium habe ich ja zum Beispiel auch „remote“ gelernt und war damit oft mehr beschäftigt als im klassischen Job.“

Sie legen ohnehin viel Wert auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Transparenz, oder?

„Das ist der Grund, warum es mein Portal überhaupt gibt. Es gibt viele Menschen, die Glücksspiel einfach verteufeln. Sie sehen darin ausschließlich eine Gefahr. Ich möchte nicht leugnen, dass es Spieler mit einem Suchtproblem gibt. Aber je mehr Aufklärung betrieben wird und je fairer der Markt ist, desto eher gehen wir dieses Problem an. Deswegen finde ich den Staatsvertrag auch ziemlich gut. Er sorgt dafür, dass keine Werbung an die falsche Zielgruppe gerät und trägt auch dazu bei, dass die Unternehmen ihre Arbeitsweise prüfen lassen müssen.“

Inwiefern kann ein fairer Markt die Gefahr einer Sucht reduzieren?

„Ganz einfach: Ein unseriöser Anbieter hat buchstäblich die Dollarzeichen in den Augen. Da spielt es keine Rolle, wer im Hintergrund vielleicht gerade Haus und Hof verzockt. Ein fairer Betreiber hingegen bietet Möglichkeiten des Schutzes an. Da wird die Sicherheit der Spieler
vor die Einkünfte gestellt und das halte ich für wichtig.“

Was sind das für Maßnahmen?

„Die freiwillige Selbstsperre ist ein gutes Beispiel. Sie sorgt dafür, dass sich Spieler selbst ausschließen und schützen können. Und wenn das nicht funktioniert, sperren auch Betreiber schon mal den Account. Nicht, weil sie den Kunden nicht schätzen, sondern weil sie ihn schützen wollen und müssen!"

Ist das nicht Augenwischerei? Wer sagt Ihnen denn, dass diese Schutzmaßnahmen wirklich umgesetzt werden?

„Auch das ist einer der Gründe, warum ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Mein Team und ich überprüfen genau solche Themen. Wir schauen, welcher Anbieter hat eine Lizenz bekommen und was musste er für diese Lizenz umsetzen. Die Autorisierungsbehörden geben ja nicht jedem windigen Glücksspielanbieter eine offizielle Konzession. Da muss schon alles mit rechten Dingen zugehen und das wird auch überwacht. Und natürlich probieren wir auch solche Dinge wie den „Panikbutton“ aus. Klappt da was nicht, dann geht was nicht mit rechten Dingen zu. Ist aber bei den lizenzierten Anbietern bislang noch nie passiert.“

Und wenn den Überwachungsbehörden doch mal etwas durchrutscht, sind Sie da?

„Das passiert denen nicht. So eine Online-Spielothek hat enorm viel technischen Background. Da laufen Programme, da wird mit Algorithmen gearbeitet und so dafür gesorgt, dass alles reibungslos läuft. Was glauben Sie, wie akribisch die Behörden da drauf schauen, bevor sie
eine Lizenzvergeben. Die haben ja auch einen Ruf zu verlieren und das werden sie nicht riskieren. Aber ja, wenn doch einmal ein schwarzes Schaf auftaucht, dann bin immer noch ich da (grinst).“

Sie würden also auch offen sagen, wenn Sie von einem Glücksspielanbieter nichts halten?

„Natürlich! Das ist nicht nur mein Wunsch, sondern sogar meine Pflicht. Ich möchte mit Aufklärung dazu beitragen, dass Glücksspiel eine faire und unterhaltsame Beschäftigung ist. Dazu gehört auch, einen schlechten Anbieter schlecht zu bewerten. Es geht da nicht mal nur
um finanzielle Abzocke, sondern auch um „legale Tricks“, die ich aufdecke und meinen Lesern mitteile.“

Nennen Sie mal ein Beispiel?

"Nehmen wir z.B. Bonusangebote, die auf den ersten Blick natürlich immer verlockend aussehen. Da gibt es immer wieder Beschwerden seitens der Spieler über verweigerte Auszahlungen. Wir lesen daher das Kleingedruckte in den Geschäftsbedingungen ganz genau und machen es für unsere Leser verständlich. So ist klar, was wirklich getan werden muss, um dieses Startguthaben in echtes Geld umzuwandeln."

Und wie wird es für Sie und Ihr Unternehmen weitergehen?

„Ich denke, dass wir einen ziemlich guten Weg eingeschlagen sind. Die Nachfrage nach Glücksspiel ist größer denn je. Die Digitalisierung und Legalisierung hat für einen gewaltigen Boom gesorgt. Und an diesem Boom bleiben wir dran. Im Sinne der interessierten Spieler, denn deren Wohl ist wirklich der entscheidende Faktor.“

Wir bedanken uns bei Mark Seibert für das aufschlussreiche und spannende Interview.

Tatsächlich ist der Boom des Glücksspiels auch in Statistiken spürbar. Die Menschen zocken gern und die Prognosen für den digitalen Markt sind gut. Da braucht es faire und vor allem objektive Berichterstattung, denn immerhin geht es um das liebe Geld.

(Info: impulsQ)


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