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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

26. Feb 2020 - 16:03 Uhr 2. März bis 1. April: „The eyes of women. Bilder aus dem Exil“ - Ausstellung von Malak Matar im "Schwarzen Kloster" in Freiburg.

Foto: Stadt Freiburg - VHS Freiburg
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2. März bis 1. April: „The eyes of women. Bilder aus dem Exil“ - Ausstellung von Malak Matar im "Schwarzen Kloster" in Freiburg - Vernissage am 1. März

Ihre Bilder werden zu Orten der Erinnerung und der Sehnsucht. Sie malt, was sie bewegt – meistens Frauengesichter. Als Autodidaktin hat Malak Matar einen ganz eigenen Stil entwickelt und sich dabei von Picasso, Chagall und Frida Kahlo, aber auch von YoutubeVideos inspirieren lassen.

Jetzt zeigt die Volkshochschule (VHS) Freiburg Bilder von Malak Matar. Die Vernissage zur Ausstellung „The eyes of women. Bilder aus dem Exil“ im Schwarzen Kloster findet am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr statt. Nach Grußworten von Bärbel Gebhardt (VHS), der städtischen Frauenbeauftragten Simone Thomas, Gaëlle Dietrich vom Verein AMICA und Hege Maria Verweyen führt Nicoletta Torcelli in das Werk der Künstlerin ein. Im Anschluss sind Gespräche mit Malak Matar möglich. Die Ausstellung selbst beginnt am Montag, 2. März, und dauert bis Mittwoch, 1. April.

In Deutschland ist Freiburg die erste Stadt, die Matar eine Einzel-Ausstellung widmet. Im Rahmen der Aktionstage zum Internationalen Frauentag werden im Schwarzen Kloster 12 ihrer Acrylbilder gezeigt, die ihre Erfahrungen als Frau und Exilantin zum Ausdruck bringen.

Malak Matar wurde 1999 in Gaza geboren. Die existenzielle Erfahrung der Bedrohung, des Eingeschlossen- und Ausgeliefertseins, die sie während des Gazakrieges 2014 erfahren musste, sublimierte sie in Malerei – auch als Überlebensstrategie. Während die realen Grenzen unüberwindbar waren, blieben die sozialen Medien ein Fenster zur Welt. So postete Matar ihre Bilder und erregte international Aufmerksamkeit; schon mit 16 hatte sie ihre erste Einzelausstellung. Heute gerade mal 21 Jahre alt, hat sie schon über 60 Ausstellungen absolviert, unter anderem in Jerusalem, Spanien, Costa Rica, Indien und den USA. Zurzeit studiert sie in Istanbul Politik und Internationale Beziehungen. Das ist für sie ein Glücksfall – es bedeutet aber auch ein Leben im Exil.

Malak Matars Formensprache lässt Einflüsse vom Expressionismus erkennen, aber auch von Ikonenmalerei. Auf kompakte Formen und starke, leuchtende Farben reduziert, in ihrer Flächigkeit fast körperlos, sind diese frontalen Figuren mehr als Farbe und Form: sie sind emotionale Verdichtungen.

Die Ausstellung „The eyes of women. Bilder aus dem Exil“ im Schwarzen Kloster (Rotteckring 12) ist ein Kooperationsprojekt des Vereins AMICA, der städtischen Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und der VHS. Der Ausstellungsort ist montrags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


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