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Kreis Emmendingen - Emmendingen

15. Mar 2023 - 13:49 Uhr

Rund 200 Personen beim Warnstreik in Emmendingen - ver.di-Bezirksvorsitzende Franka Weis und Bezirksgeschäftsführer Reiner Geis erneuerten die bekannten Forderungen

Rund 200 Personen beim Warnstreik in Emmendingen

Bild: FSRM
Rund 200 Personen beim Warnstreik in Emmendingen

Bild: FSRM
RT-kompakt: "Beste Beteiligung an unserem Warnstreik," so Bezirksgeschäftsführer Reiner Geis gegen 12.45 Uhr am Ende der Kundgebung am heutigen Mittwoch auf dem kleinen Marktplatz in Emmendingen. "Die Streikenden haben jetzt einen freien Nachmittag verdient!"
Zuvor erläuterten Geis und Bezirksvorsitzende Franka Weis nochmals im Detail ihre Forderungen für die Tarifrunden und die Bereitschaft, diese auch mit ausgeweiteten Maßnahmen eindrucksvoll zu unterstützen.

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Tarifrunde Bund und Kommunen: ver.di ruft zu Streiks Emmendingen auf! - Kreiskrankenhaus, Landkreisverwaltung Arbeitsagentur und Stadtverwaltung am Mittwoch, 15. März 2023 im Ausstand!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft im Rahmen der Tarifrunde Bund und Kommunen am Mittwoch, 15. März Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen und der Öffentlichen Verwaltung zum Warnstreik auf. Betroffen sind in Emmendingen das Kreiskrankenhaus, die Landkreisverwaltung, die Arbeitsagentur und Stadtverwaltung. Das Motto der Streiktage lautet: „Gesundheit ist Gold wert und wir sind es auch.“

In Emmendingen werden sich am 15. März die Streikenden gegen 9:00 Uhr im Palio am Marktplatz zu einem Streikfrühstück treffen. Eine Kundgebung auf dem Marktplatz ist gegen 12:00 Uhr vorgesehen. Als Redner werden von ver.di die Bezirksvorsitzende Franka Weis und der Bezirksgeschäftsführer Reiner Geis erwartet.

Die Beschäftigten wollen damit in den laufenden Tarifverhandlungen ein deutliches Zeichen setzen. Das erste Angebot der Arbeitgeber lautete insgesamt fünf Prozent mehr Lohn in zwei Stufen plus Einmalzahlungen. ver.di fordert dagegen 10,5 Prozent mehr Geld – und mindestens 500 Euro, damit Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen nicht trotz Lohnerhöhung Reallohnverluste haben. Azubis müssen angesichts der enormen Preissteigerungen mindestens 200 Euro mehr bekommen, verlangt ver.di. Nach dem Willen der Arbeitgeber soll es zudem für Beschäftigte in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen eine Sonderregelung geben, wonach diese unter bestimmten Voraussetzungen auf Lohn verzichten sollen.

„Das Angebot, das uns die Arbeitgeber von Bund und Kommunen Ende Februar gemacht haben, ist eine Frechheit. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen wurden in der Pandemie beklatscht und bejubelt. Zum Dank dafür soll ihnen der Lohn gekürzt werden können, wenn es einem Betrieb wirtschaftlich schlecht geht. Das ist respektlos“, stellt Franka Weis aus dem Kreiskrankenhaus Emmendingen fest. Es könne nicht sein, dass auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werde, was bei der Finanzierung des Gesundheitswesens schieflaufe. Dafür sei eine politische Lösung notwendig.

Das Ansinnen der Arbeitgeber, Löhne sogar noch kürzen zu wollen, sorge bei den Beschäftigten für viel Wut. Im Kreiskrankenhaus Emmendingen wurde von ver.di und der Klinikleitung eine umfangreiche Notdienstvereinbarung vereinbart, damit Notfalloperationen und -eingriffe durchgeführt werden können und lebensrettende Maßnahmen garantiert sind.

Mit den Warnstreiks und Aktionen machen die ver.di-Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst vom 27. bis 29. März Druck auf die Arbeitgeber von Bund und Kommunen.

Weitere Informationen zu den aktuellen Tarifverhandlungen:

www.zusammen-geht-mehr.verdi.de

(ver.di Südbaden Schwarzwald | 13.03.2023)


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