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Kreis Emmendingen - Emmendingen

20. Apr 2021 - 14:00 Uhr

Jugendamts-Aktionswochen auch im Landkreis Emmendingen - Landkreis möchte positives Image der Kinder- und Jugendbehörde in Bevölkerung stärken - „Gerade jetzt ist es wichtig, Familien, Kinder und Jugendliche VOR dem notwendigen Eingrefen abzuholen!"

Jugendamts-Aktionswochen im Landkreis Emmendingen.
Von links: Vanessa Völkel (Jugendamts-Leiterin), Sozialdezernentin Ulrike Kleinknecht-Strähle und Amtsleiter Michael Reisch.
Jugendamts-Aktionswochen im Landkreis Emmendingen.
Von links: Vanessa Völkel (Jugendamts-Leiterin), Sozialdezernentin Ulrike Kleinknecht-Strähle und Amtsleiter Michael Reisch.

Deutschlandweit arbeiten rund 600 Jugendämter und ihre Mitarbeitenden daran, das Leben von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien besser zu machen.

Die bundesweiten Aktionswochen der Jugendämter „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ richtet sich an alle, die privat oder beruflich mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Mit der Aktion sollen häufig gestellten Fragen wie: "Was sind Aufgaben eines Jugendamts?", "Was macht der Allgemeine Soziale Dienst?", "Wie adoptiere ich ein Kind?" oder "Was sind die Hilfen zur Erziehung?" beantwortet werden.
An den Aktionswochen beteiligt sich in diesem Jahr auch der Landkreis Emmendingen. Zum Aktionsstart am heutigen Dienstag informierten Dezernatsleiterin Ulrike Kleinknecht-Strähle, die Jugendamtsleiterin Vanessa Völkel und der Leiter des Amts für familienbegleitende Hilfe, Michael Reisch, über die vielfältigen Aufgaben des Jugendamtes.

„Wir wollen die Öffentlichkeit nicht nur über die bekannten Aufgaben des Jugendamtes informieren, sondern darüber hinaus ein positives Bild in der Öffentlichkeit fördern“, so Sozialdezernentin Ulrike Kleinknecht-Strähle. Häufig richte sich der öffentliche Fokus sehr stark auf die eingreifende Instanz bei der Gefährdung des Kindeswohls. Dabei hätte das Jugendamt viel mehr anzubieten als die ausschließliche Umsetzung des Kinderschutzes.
So habe das Jugendamt des Landkreises 19,7 Millionen Euro für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Fast 79 Prozent (15,5 Millionen Euro) davon entfielen auf Erziehungshilfen.

Das Kreisjugendamt des Landkreises Emmendingen besteht aus zwei Ämtern. Im Amt für familienbegleitende Hilfen sind 38, im Jugendamt 85 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Jugendamt (31) ist in sieben Fachbereiche aufgeteilt. Der Fachbereich 311 Beistandschaften unterstützt Familien beispielsweise bei Unterhalts-Angelegenheiten. Im letzten Jahr wurden 1.245 Fälle bearbeitet.
Die Fachbereiche 312 bis 315 umfassen die kommunalen sozialen Dienste, die sich insgesamt um 2.913 Klienten und 60 unbegleitete minderjährige Ausländer kümmerten. Hier werden ambulante, teil-stationäre und stationäre, familien-ersetzende Maßnahmen bearbeitet.

Im Fachbereich 316 werden die wirtschaftliche Jugendhilfe, die Vormundschaften und Pflegschaften bearbeitet. Derzeit werden hier rund 90 Amtsvormundschaften geführt.
Der Fachbereich 317 ist für den sogenannten Unterhaltsvorschuss und die Förderung der Kindertagesbetreuung zuständig. Hier waren im letzten Jahr 1.050 Unterhaltsausfälle und über 1.586 Betreuungsfälle aufgelaufen.

Im Gegensatz zum Jugendamt ist das Amt für familienbegleitende Hilfe in erster Linie für die Prävention zuständig. Hier werden Beratungsangebote unterstützt, die dafür sorgen sollen, dass im Nachgang das Jugendamt nicht eingeschaltet werden muss. Die Fachkräfte dort haben die Aufgabe, dass Kinder und Jugendliche im Landkreis bestmöglich aufwachsen können.

„Gerade in der jetzigen Coronazeit ist es wichtig, die Familien, Kinder und Jugendlichen schon abzuholen, bevor ein Eingreifen des Jugendamtes notwendig wird“, waren sich Jugendamtsleiterin Vanessa Völkel und Amtsleiter-Kollege Michael Reisch einig.

Die diesjährige Imagekampagne wird durch verschiedene Aktionen unterstützt, über die der Landkreis rechtzeitig informieren wird.


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