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20. Apr 2021 - 12:05 Uhr

Corona-Testpflicht stellt Wirtschaft vor neue Belastungsprobe IHK kritisiert die Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Dr. Steffen Auer, Präsident der IHK Südlicher Oberrhein. 

Bild: FSRM
Dr. Steffen Auer, Präsident der IHK Südlicher Oberrhein.

Bild: FSRM

Ab heute sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens einmal wöchentlich Corona-Tests anzubieten, wenn sie nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Die IHK Südlicher Oberrhein kritisiert die Maßnahme der Bundesregierung und fürchtet neue Belastungen für die Wirtschaft.

Das Bundeskabinett hat eine Test-Angebots-Pflicht für Unternehmen beschlossen, die ab heute gilt. Beschäftigten, die nicht im Home-Office arbeiten, muss laut der Verordnung mindestens ein Corona-Test pro Kalenderwoche angeboten werden. Für Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sind zwei Testangebote pro Woche ausdrücklich vorgeschrieben. Unternehmen können wählen, ob sie Selbsttests oder PCR-Tests anbieten.

„Wir bedauern, dass die Regierung diesen Schritt gegangen ist. Denn laut der aktuellen DIHK-Umfrage testet knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen Mitarbeiter bereits im Betrieb auf Corona oder plant, dies in Kürze zu tun. Das Gesetz schafft an dieser Stelle unnötige Bürokratie und lässt gleichzeitig organisatorische Fragen ungeklärt“, erklärt Dr. Steffen Auer, Präsident der IHK Südlicher Oberrhein.

So ist es aktuell noch schwierig, an die benötigten Mengen von Tests in so kurzer Zeit zu kommen. Zudem spielt der Kostenfaktor eine Rolle. „90 Prozent der Betriebe in unserer Region beschäftigen unter 20 Mitarbeitende. Bei Kosten um 5 Euro pro Test stellt das für kleine und mittelgroße Unternehmen, die derzeit sowieso schon schwer gebeutelt sind, eine zusätzliche finanzielle Belastung dar“, sagt Auer. Da helfe es wenig, wenn Unternehmen diese Ausgaben bei der Überbrückungshilfe III ansetzen können und anteilig bezuschusst bekommen. Dies missachtet die schwierige Situation auch in den Betrieben, die nicht für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt sind und nach aktuellem Stand auf den gesamten Kosten sitzen bleiben. Auch die Wirksamkeit der Maßnahme stellt der IHK-Präsident in Frage: „Das wöchentliche Testangebot ist für die Beschäftigten nicht verpflichtend und niemand kann sagen, wie hoch die Testbereitschaft der Mitarbeitenden letztlich ist“.

Die IHK Südlicher Oberrhein fordert mehr Unterstützung statt neuer Belastungen für die Wirtschaft. „Für Unternehmen sollten Tests aus nicht genutzten Kontingenten von Bund und Ländern kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, bis die Engpässe in der Beschaffung am Markt beseitigt sind. Außerdem sollte die Politik der Wirtschaft mehr Vertrauen entgegenbringen – die Wirtschaft hat in der Pandemie gezeigt, dass sie zu starkem, freiwilligem Engagement bereit ist und hat in Hygienemaßnahmen und Testaktivitäten bereits viel Geld investiert. Dies wird von der Politik übersehen“, kritisiert Auer.


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