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Kreis Emmendingen - Emmendingen

22. Sep 2021 - 23:13 Uhr

Einen Lebensabschnitt mit allen Ehren abgeschlossen – Kreishandwerkerschaft Emmendingen sprach in der Elzhalle in Emmendingen-Wasser 164 Junghandwerker frei - Ehrenurkunde der Handwerkskammer für vier Junghandwerker mit einer Note besser als 1,4

Kreishandwerkerschaft Emmendingen spricht in der Elzhalle 164 Junghandwerker frei - 
Ehrenurkunde der Handwerkskammer für ein Prüfungsergebnis mit einer Note besser als 1,4. ! - Von links: Fleischergeselle Elias Hauber, Zimmerergeselle Florian Wickert, Schreinergeselle Tim Baumer, Maler und Lackierergeselle Yorick Gießner, Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Kreishandwerkerschaft Emmendingen spricht in der Elzhalle 164 Junghandwerker frei -
Ehrenurkunde der Handwerkskammer für ein Prüfungsergebnis mit einer Note besser als 1,4. ! - Von links: Fleischergeselle Elias Hauber, Zimmerergeselle Florian Wickert, Schreinergeselle Tim Baumer, Maler und Lackierergeselle Yorick Gießner, Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Am heutigen Mittwochabend fand in der Elzhalle in Emmendingen-Wasser nach zwei Jahren erstmals wieder eine Freisprechung von Junghandwerker statt. 164 Gesellen wurden von der Kreishandwerkerschaft Emmendingen aus den Pflichten, die sich aus dem Ausbildungsvertrag ergeben hatten, feierlich enthoben. Die ehemaligen Lehrlinge, die in 122 Ausbildungsbetrieben ihre berufliche Reife erlangt hatten, feierten dieses traditionelle Handwerksritual zusammen mit ihren Lehrherren, Eltern und Freunden.

Die Freisprechung wurde von Kreishandwerksmeister Martin Schubnell in Beisein von Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich, Landrat Hanno Hurth und OB-Stellvertreter Joachim Saar vorgenommen. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Partner der Handwerkskammer, IKK classic, Signal Iduna, Volksbank Breisgau Nord und Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Johannes Fechner (SPD) und dem Bundestagskandidat Yannick Bury (CDU).

„Sie haben ihrem Ausbildungsbetrieb alle Ehre gemacht“, begrüßte Kreishandwerksmeister Martin Schubnell die Junghandwerker und bezog sich auch auf die besonders schwierige Ausbildung während der Coronapandemie. „Die Entscheidung, sich für eine Ausbildung im Handwerk zu entscheiden, war richtig! Wir brauchen Sie in unseren Betrieben“, zeigte Schubnell den möglichen zukünftigen Berufsweg auf. Jedem, der fleißig und engagiert sei, stünden im Handwerk alle Wege offen.
Positiv wertete Schubnell die längst fällige Gleichstellung der dualen Ausbildung des Handwerks mit akademischen Abschlüssen durch die Politik.

„Sie haben es geschafft“, grüßte Landrat Hanno Hurth. Die Junghandwerker hätten sich eine hervorragende Grundlage geschaffen, die es jetzt auszubauen gelte. Hurth dankte den Ausbildungsbetrieben und den Eltern für die Begleitung während der Ausbildung.
Der Landrat zollte den ehemaligen Auszubildenden besonderen Respekt, weil sie ihre Ausbildung trotz der großen Beschränkungen durch die Pandemie bewältigt hätten. „Deshalb ist das heute auch eine ganz besondere Feier!“, rief Hurth aus.

Der Markt erhole sich erstaunlich gut von den Coronafolgen, so dass für die jungen Gesellen in den rund 2300 Handwerksbetrieben genügend zu tun sein.
„Dem Fachkräftemangel beugt man am besten vor, indem man Fachkräfte ausbildet“, stellte der Landrat fest und lobte, dass die Handwerksbetriebe in diesem Jahr wieder 281 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen hätten.
Hurth erinnerte die Junggesellen daran, dass auf sie auch eine soziale Verantwortung in Form von gesellschaftlichem Engagement warte.

Im Namen der Stadt beglückwünschte OB-Stellvertreter Joachim Saar die Junghandwerker.
„Auch wenn man jetzt die Bartwickelmaschine im Keller rasseln hört, ist das Sprichwort ´Ohne Fleiß keinen Preis´ aktueller denn je“, stellte Saar fest. Der Preis sei, dass die Junghandwerker nun gelassen auf die Ausbildung zurückblicken könnten.
Saar lobte die Ausbildungsbetriebe für ihre gezeigte Verantwortung für den Nachwuchs. Auch er beschwor das Bewusstsein für die gesellschaftliche Verantwortung. „Sie sind die zukünftigen Leistungs- und Entscheidungsträger!“ Doch heute sei erst einmal der Tag zum Feiern. „Lassen Sie es krachen!“, forderte Saar auf. „das haben Sie sich verdient!“

„Handwerker werden mehr gebraucht denn je“, erklärte Handwerkskammerpräsident Johannes Ullrich. Als Beispiel nannte er den Klimawandel und die dadurch entstehenden Anforderungen an Gebäude und Anlagen. „Ohne uns ist der Klimawandel gar nicht schaffbar“, zeigte sich der Präsident überzeugt.
Ullrich erinnerte an die gute Tradition der Freisprechung und drückte seine Hoffnung aus, dass die Junghandwerker für sich die richtige Entscheidung getroffen hätten.
Nach seiner Ansprache zeichnete Ullrich vier Junghandwerker für ihre besonderen Leistungen aus. Fleischer Elias Hauber, Zimmerer Florian Wickert, Schreiner Tim Baumer und Maler und Lackierer Yorick Gießner erhielten jeweils eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer für ein Prüfungsergebnis mit einer Note besser als 1,4.
Ullrich schloss mit dem traditionellen Spruch: „Gott schütze das ehrbare Handwerk!“

Nach der Ehrung nahm Kreishandwerksmeister Martin Schubnell die feierliche Freisprechung vor. Die Junghandwerker, die sich von ihren Plätzen erhoben hatten, wurden von ihren Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entlassen. „Sie sind nun freie Gesellen und für Ihr Tun selbst verantwortlich“, rief Schubnell aus.

Nach der Zeremonie, die mit tosendem Applaus der Gäste endete, übergaben die jeweiligen Obermeister die Gesellenbriefe an ihre Junggesellen.

Damit endete die offizielle Freisprechung. Im Foyer und vor der Halle wurde der neue Berufsstand auf Einladung der Kreishandwerkerschaft ausgiebig gefeiert.


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