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Kreis Emmendingen - Waldkirch

26. Nov 2021 - 14:29 Uhr

27. November: Kreisimpfstützpunkt Waldkirch startet - Impfungen ohne Anmeldung - Booster-Impfung nur nach mindestens sechs Monaten - Landkreis schaffte in kürzester Zeit zusammen mit Ärzteschaft und Stadt ein zusätzliches Impfangebot

27. November: Kreisimpfstützpunkt Waldkirch startet.
Im Foyer der Stadthalle Waldkirch wird ab dem 27. November geimpft.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
27. November: Kreisimpfstützpunkt Waldkirch startet.
Im Foyer der Stadthalle Waldkirch wird ab dem 27. November geimpft.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Der Landkreis Emmendingen öffnet in Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Vereinigung und der Stadt Waldkirch am morgigen Samstag (27. November) den Kreisimpfstützpunkt in der Stadthalle.

Hier sollen in den nächsten Wochen täglich rund 300 Impfungen verabreicht werden.
Am heutigen Freitag stellte Landrat Hanno Hurth zusammen mit Oberbürgermeister Roman Götzmann, dem ärztlichen Leiter der Kreisimpfstützpunkte im Landkreis, Dirk Kölblin, dem medizinischen Leiter des Kreisimpfstützpunktes Waldkirch, Thomas Eisele sowie dem Projektleiter der Stadt Waldkirch, Stefan Zimmermann, das neue Impfangebot der Öffentlichkeit vor.

„Wir stehen mit unserer Impfquote im Landkreis landesweit weit vorne“, begann Landrat Hanno Hurth seine Vorstellung des neuen Impfangebotes. Man stehe bei den Erstimpfungen auf Platz fünf im Landesranking, bei den Zweitimpfungen sogar noch einen Platz besser, so der Landrat. Dennoch könne selbst das Boostern der Geimpften von der Ärzteschaft alleine nicht geleistet werden.

„Es geht nicht ohne die Unterstützung der Kommunen, des Landkreises und der Sozialverbände“, ist Landrat Hurth überzeugt. Er habe deshalb schon Anfang November beim Land angefragt, um ein eigenes Impfteam aufstellen zu können.
Die Möglichkeit Kreisimpfstützpunkte einzurichten sei genehmigt worden und man habe in kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft und den Kommunen Personal angeworben, Impfstoff beschafft und die Technik aufgebaut.

Der Landrat lobte dabei ausdrücklich die hervorragende Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte und Stellen.
„Ich bin fest überzeugt, dass wir ein erfolgreiches Angebot für die Bevölkerung geschaffen haben“, freute sich der Landrat. Man könne nun den "Turbo einlegen" und das Impfziel voranbringen, so Hurth.
Hurth appellierte gleichzeitig an die Menschen im Landkreis, die Möglichkeiten zur Impfung zu nutzen.

„Ich bin dem Landkreis sehr dankbar, dass wir nun einen Kreisimpfstützpunkt in unserer Stadt haben“, bekräftigte Oberbürgermeister Roman Götzmann. Der Landkreis habe zudem sehr schnell reagiert, lobte er.
„Es war uns ein großes Anliegen, für das Elztal hier ein lokales Impfangebot zu schaffen und den Menschen den Weg nach Freiburg oder Kenzingen zu ersparen. „Der Bedarf ist da, wie unsere Impfaktion gezeigt hat“, so Götzmann. Kürzlich wurden an einem Sonntag in Waldkirch über 860 Impfungen verabreicht.

„Wir haben bis auf weiteres ausreichend Impfstoff erhalten und werden diesen züglich verimpfen“, so Dirk Kölblin, der medizinisch für alle Kreisimpfstützpunkte im Landkreis verantwortlich ist. Man werde pro Schicht mit 15 Personen arbeiten. Vier Ärzte werden in vier Kabinen die Impfungen durchführen. Geimpft werden Personen ab zwölf Jahren.
Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Menschen unter 30 werden mit Biontech, Menschen über 30 mit Moderna geimpft.

„Booster-Impfungen werden nur an Personen durchgeführt, deren zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist“, ergänzte Thomas Eisele, medizinischer Leiter des Kreisimpfstützpunktes Waldkirch. Ausnahmen gebe es nur für mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpfte Menschen.

„Wir haben den Ablauf der Impfung gegenüber denen der bisherigen Impfzentren etwas abgeändert“, erläuterte Stefan Zimmermann, der von Seiten der Stadt das Projekt Kreisimpfzentrum leitet. So arbeite man mit Scouts, die schon die Schlange vor der Halle sichteten, alte und gebrechliche Menschen vorziehen und im Bedarfsfall Wartemarken verteilen. „So wollen wir unnötige Wartezeiten eindämmen“, erläuterte Zimmermann.

Die notwendigen Unterlagen sollen die Wartenden schon in der Schlange ausfüllen. So könne man die Zeit bis zur Impfung verkürzen. Geschultes Personal zur Beantwortung von Fragen stehe vor der Impfung wie gewohnt bereit. Die Registration finde erst nach der Impfung statt. So nutze man die erforderliche Wartezeit nach der Impfung sinnvoll.
„Der gesamte Impfvorgang dauert damit etwas weniger lang“, rechnet der Projektleiter.

Eine Kühllogistik wie in den früheren Impfzentren muss nicht mehr aufgebaut werden, da der Impfstoff zentral im Kreiskrankenhaus Emmendingen gelagert und täglich von Kräften der Feuerwehr von dort angeliefert wird.

In Kürze soll auch in Kenzingen das ehemalige Kreisimpfzentrum reaktiviert und zum Kreisimpfstützpunkt werden. Ein dritter Kreisimpfstützpunkt ist in Emmendingen in Planung.

Der Kreisimpfstützpunkt in Waldkirch startet am morgigen Samstag (27.11.2021).
Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 15 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Kölblin wies darauf hin, dass die Arztpraxen weiterhin zusätzlich Impftermine anbieten.


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