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Kreis Emmendingen - Emmendingen

18. Jan 2022 - 12:49 Uhr

Stadt Emmendingen und der Landkreis suchen Interviewer für den Zensus 2022 - EU-weite Erhebung sammelt Daten zur Planungs- und Entscheidungsgrundlage

Stadt Emmendingen und der Landkreis suchen Interviewer für den Zensus 2022.
Luise Klipfel (Landkreis Emmendingen) und Justine Iaia (Stadt Emmendingen) sind für die Erhebung der Zensus-Daten verantwortlich.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Stadt Emmendingen und der Landkreis suchen Interviewer für den Zensus 2022.
Luise Klipfel (Landkreis Emmendingen) und Justine Iaia (Stadt Emmendingen) sind für die Erhebung der Zensus-Daten verantwortlich.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Der Zensus 2022 dient als wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Politik, Verwaltungen und Wissenschaft.
Auf Grundlage der Datenerhebung können Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel der Bau von Schulen und Kindertagesstätten, besser geplant werden. Außerdem liefert der Zensus wichtige Daten für die Wissenschaft und wird zudem als Datengrundlage für viele amtliche Statistiken herangezogen.
Grundlage für den Zensus ist eine EU-Verordnung, die alle EU-Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, alle zehn Jahre, jeweils am Anfang eines Jahrzehnts, einen Zensus durchzuführen. Dieser Verpflichtung gehen der Landkreis Emmendingen und die Stadt Emmendingen beim Zensus 2022 separat nach, da die große Kreisstadt nach der letzten Erhebung erhebliche finanzielle Nachteile für die Kommune festgestellt hatte.
Am heutigen Dienstag stellten Luise Klipfel vom Landkreis und Justine Iaia von der Erhebungsstelle der Stadt die Regularien der statistischen Befragung der Öffentlichkeit vor.

Im Landkreis leben (Stand September 2021) 167.808 Menschen, 28.146 davon in Emmendingen selbst. Rund 20 Prozent der Einwohner sollen zwischen Mai und Juli im Rahmen des Zensus 2022 befragt werden. Erhoben werden das Alter, das Geschlecht und die Staatsangehörigkeit der zufällig ausgewählten Einwohner. Zusätzlich werden Daten zur Wohnsituation gesammelt. Die Ergebnisse werden anschließend anonym ausgewertet.
Da die letzte Befragung vor elf Jahren für die Stadt Emmendingen erhebliche finanzielle Nachteile zur Folge hatte, hat sich der Gemeinderat der Stadt entschlossen, eine eigene Zählstelle anzumelden. 3.717 Einwohner der großen Kreisstadt werden also nicht vom Landratsamt, sondern von der Stadt selbst befragt.

Die ausgewählten Bürger sind auskunftspflichtig und können eine Auskunft nicht ablehnen. Die sieben Fragen können jedoch online, schriftlich oder persönlich bei speziellen Interviewern beantwortet werden. Maßgeblich ist der Stand am 15. Mai 2022. Für den Befragungszeitraum zwischen 16. Mai und 31. Juli suchen sowohl Landratsamt als auch Stadtverwaltung nun Interviewer, die gegen eine Aufwandsentschädigung die Daten erheben.

Der letzte Zensus fand in Deutschland 2011 statt und kostete 667,4 Millionen Euro. Rund 80.000 Interviewer befragten fast acht Millionen Menschen. Den Ergebnissen des Zensus zufolge verringerte sich die Zahl der Einwohner in Deutschland um 1,5 Millionen auf 80,2 Millionen. Dem Landkreis Emmendingen steht für die Erhebung ein Budget von 670.000 Euro, der Stadt 96.000 Euro zur Verfügung. Beide Verwaltungen haben im ehemaligen Kripo-Gebäude in der Karl-Friedrich-Straße eine Erhebungsstelle eingerichtet.
Die Ergebnisse sollen voraussichtlich 2023 vorliegen.
Die erhobenen Daten werden übrigens nicht in die Meldeamtslisten eingepflegt, sondern nach der Auswertung vernichtet.

Interessierte können sich beim Landratsamt Emmendingen online bewerben (https://www.landkreis-emmendingen.de/aktuelles/zensus-2022/bewerbungsbogen).
Die Stadt Emmendingen nimmt Bewerbungen telefonisch entgegen. Die Telefonzentrale der Verwaltung leitet die Anrufe entsprechend weiter.


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