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Ortenaukreis - Lahr

6. Jun 2022 - 16:26 Uhr

Amtschef Dr. Münter vom Umweltministerium weiht Bürgerwindrad Langenhard ein - Rückenwind aus Politik und Umweltschutz

Links: Dr. Münter UMBW blickt hoch zum Windrad (Foto: Oliver Wernert)
Rechts: Dr. Michael Münter, Ministerialdirektor UWBW (rechts) und Georg Hille, Betreiber, freuen sich über die gelungene Einweihung des Bürgerwindrads Langenhard (links) von der Nachbaranlage aus. (Foto: ecovision)
Links: Dr. Münter UMBW blickt hoch zum Windrad (Foto: Oliver Wernert)
Rechts: Dr. Michael Münter, Ministerialdirektor UWBW (rechts) und Georg Hille, Betreiber, freuen sich über die gelungene Einweihung des Bürgerwindrads Langenhard (links) von der Nachbaranlage aus. (Foto: ecovision)
Vor 150 Gästen und bei strahlendem Wetter weihte Ministerialdirektor Dr. Michael Münter als Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, am Samstag die neue Enercon E-138 Windenergieanlage von ecovision und OEKOGENO auf dem Langenhard – Seelbacher Gemarkung - in der Ortenau ein.

Er hob die Notwendigkeit von kurzen Genehmigungsdauern bei der Windenergie und Bürgerbeteiligungen hervor.
Wie das auch in drei Monaten gehen kann, erläuterte Dr. Nikolas Stoermer vom Landratsamt Ortenau, das bei den Genehmigungen schon immer lösungs- und nicht problemorientiert ist. Das Resultat ist eine Vielzahl der Windenergieanlagen in der Ortenau.

Thomas Schäfer, Bürgermeister von Seelbach bestätigte: „Wir haben das Ziel der Bundesregierung von 2% Fläche für Windenergie bereits erreicht!“ Markus Ibert, Oberbürgermeister der Stadt Lahr unterstrich die Bedeutung der Windenergie für seine Kommune und alle, die Erneuerbare Energien fördern wollen.

Sylvia Pilarsky-Grosch. Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg, hatte auch gleich die zündende Idee: „Dr. Stoermer vom Landratsamt Ortenau soll durch das Land herumgereicht werden als leuchtendes Beispiel für gute Verwaltung. Sie und Helmut Opitz, Ehrenpräsident des Naturschutzbundes sorgten für Rückenwind, in dem sie betonten, dass Windenergie sein muss, um den Klimaschutz voranzubringen. Standorte dürfen auch dort sein, wo das einzelne Tier betroffen ist, solange die Population nicht gefährdet wird.

Das Bürgerwindrad Langenhard ist nicht nur wegen seiner 160 Meter Nabenhöhe ein Leuchtturmprojekt, sondern auch wegen der breiten Unterstützung: Die Bevölkerung steht seit der ersten Anlage auf dem Langenhard im Jahr 2005 vorbehaltlos hinter der Windenergie. Fünf Genossenschaften mit 1350 Mitgliedern und 20 Kommanditisten – unter anderem aus Seelbach, Lahr und die Stadtwerke Emmendingen – steuerten 1,6 Millionen Euro bei.

Die Landverpächterin Rosi Fehrenbach tat mit Herz und Hand alles für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Ohne die schnelle Kreditvergabe der Sparkasse Nördlicher Breisgau Freiburg und die perfekte Logistik des Erbauers ENERCON wäre die Anlage nicht vor dem stürmischen Winter ans Netz gegangen.

Die Windenergieanlage hat 4,2 Megawatt Leistung, produziert jährlich mindestens 6,8 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom und vermeidet damit mehr als 5.500 Tonnen Kohlendioxid.

Laut Fachagentur Windenergie, Berlin, gab es 2021 insgesamt 867 Genehmigungen, davon Hessen 47 und Rheinland-Pfalz 37 und nur 10 (also gut 1%) in Baden-Württemberg. „In vielen Behörden sitzen immer noch Beamte aus Teufels Zeiten, die mit pseudo-objektiven Argumenten Windenergie blockieren“, stimmen die Betreiber Rainer Schüle und Georg Hille überein und fahren fort, dass das Land sich nicht um die Wirtschaftlichkeit der Windenergie kümmern solle, das tue die Privatwirtschaft. Und diese bräuchte nur eines – Genehmigungen!

Die Ökostromgruppe Freiburg hat das Projekt initiiert und projektiert. Andreas Markowsky, der die Veranstaltung moderierte, hatte dafür das größte Lob: Das Landratsamt Ortenau hält mit drei Monaten den Rekord für die schnellste Genehmigung einer Windenergieanlage im Land!“. Er betonte, dass die Energiewende Optimismus brauche, weil die Alternative dazu das Aufgeben der zukünftigen Generationen wäre.

Über Ecovision www.ecovision-gmbh.de

Seit 2003 errichtet und betreibt die ecovision GmbH Bürgerbeteiligungs-Anlagen für Wind- und Solarenergie in Deutschland.
Über Oekogeno www.oekogeno.de
Die OEKOGENO eG ist eine der größten Bürgerbeteiligungs-Genossenschaften in Deutschland. Sie setzt für ihre über 15.500 Mitglieder zukunftsweisende Projekte im Sinne einer solidarischen und nachhaltigen Gemeinwohlökonomie um. Die Geschäftsbereiche sind Erneuerbare Energien, Inklusives Wohnen und Land- und Forstwirtschaft.

(Info: ecovision GmbH)


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