GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » > Schon gelesen? » Textmeldung

Kreis Emmendingen - Emmendingen

10. Jul 2024 - 16:56 Uhr

Der Neubau des OP-Trakts im Kreiskrankenhaus Emmendingen ist fertig - Der Bereich mit fünf neuen Operationssälen wird am 22. Juli in Betrieb genommen - Am kommenden Samstag Tag der offenen Tür

Der Neubau des OP-Trakts im Kreiskrankenhaus Emmendingen ist fertig.
Symbolische Schlüsselübergabe (von links): Architektin Patricia Haas, Landrat Hanno Hurth und Chefarzt Hans-Jürgen Ott.

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Der Neubau des OP-Trakts im Kreiskrankenhaus Emmendingen ist fertig.
Symbolische Schlüsselübergabe (von links): Architektin Patricia Haas, Landrat Hanno Hurth und Chefarzt Hans-Jürgen Ott.

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Der OP-Bereich mit fünf neuen Operationssälen im Kreiskrankenhaus Emmendingen wird am 22. Juli in Betrieb genommen. Am heutigen Mittwochnachmittag wurden die neuen Räumlichkeiten im Rahmen eines Pressetermins vor der Inbetriebnahme der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dabei waren Landrat Hanno Hurth, Geschäftsführer Armin Müller, Chefarzt der Anästhesie Dr. Hans-Jürgen Ott, OP-Koordinator Dr. Alexander Volz, Technischer Leiter des Kreiskrankenhauses Clemens Jöhle und Fachbereichsleiterin Planung und Bau des Landratsamts Patricia Haas.

Mit dem im Jahr 2020 begonnenen „Maßnahmenpaket II" (MPII) wurden Erweiterungsmaßnahmen für das Kreiskrankenhaus Emmendingen auf den Weg gebracht.
Im Wesentlichen stand der Neubau des OP-Bereichs, der Bau einer Überwachungsstation sowie die Schaffung einer zentralen Notaufnahme auf der Agenda. Außerdem sollte der Haupteingang neu gebaut werden. Ein Bauvolumen von rund 53 Millionen Euro war eingeplant, inzwischen plant das Landratsamt aufgrund der erschwerten Bauphase während der Coronapandemie sowie den Preissteigerungen und Lieferschwierigkeiten durch den Ukrainekrieg mit 62 Millionen Euro.
Erschwert wird das Bauprojekt zusätzlich durch die Tatsache, dass quasi am offenen Herzen, also während des Krankenhausbetriebs, gebaut wird.

„Mit dem 2020 begonnenen Maßnahmenpaket II wollen wir die Attraktivität des Kreiskrankenhauses für Patienten und Personal verbessern und die Abläufe optimieren“, nannte Landrat Hanno Hurth den Grund der Baumaßnahmen. Das Kreiskrankenhaus bestehe jetzt seit 1977 und der OP-Trakt sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Trennung der Patienten-, Personal- und Material-Wege sei nicht gewährleistet und man habe mit dem neuen OP-Trakt jetzt hochmoderne Arbeitsplätze schaffen können. Das Land habe sich mit rund 30 Millionen Euro an den Maßnahmen beteiligt, erklärte der Landrat. „Trotz der höheren Baukosten ist nun die Freude umso größer, die neuen OP-Räume in Betrieb nehmen zu können“, so Hurth.
Der Landrat dankte den Kreisräten zu dem Bekenntnis zum Kreiskrankenhaus. Er dankte auch dem Bauteam und den Planern, allen voran Architektin Patricia Haas. Den Krankenhausmitarbeitern und den Patienten dankte Hurth für die Geduld und die Leidensfähigkeit während der Bauphase.

„Der alte OP hat ausgedient“, erklärte Chefarzt Hans-Jürgen Ott. Eine moderne und wirtschaftliche Arbeitsweise sei in den alten Räumen nicht mehr möglich gewesen. Eine Sanierung hätte die Zukunftsfähigkeit des alten OPs nicht wieder herstellen können. Dies unterstrich Ott mit einigen Aufnahmen aus dem alten OP-Bereich. Krankenhäuser kämpften vielerorts mit ähnlichen Voraussetzungen. Er sei deshalb besonders dankbar, dass sich der Landkreis zu einem modernen Neubau entschlossen habe. Als zwingende Punkte nannte Ott die Patientensicherheit, die Lagerhaltung und die wirtschaftliche Arbeitsweise.
„In den neuen Räumen sind beispielsweise jetzt Notoperationen ohne Zeitverzug möglich“, nannte der Chefarzt ein wichtiges Kriterium. Wichtig sei auch, dass sich die Medizin weiterentwickelt habe und nun moderne OP-Methoden in allen fünf Räumen durchgeführt werden könnten.

Im neuen OP-Trakt kommt der Patient jetzt in seinem Bett in der Aufnahme an, wird dort auf einen vorbereiteten OP-Tisch umgebettet und kommt dann durch die Patientenschleuse in den zentralen Raum im Zentrum des Trakts. In einem Schleusen-Vorraum zum OP wird er dann vom Anästhesisten vorbereitet und danach in den OP-Saal gefahren. Dort kann er mit modernsten Geräten operiert werden. Nach der OP kommt der Patient in den Aufwachraum, wo er wieder in sein Bett umgebettet und zentral überwacht wird. Von dort kommt er zurück auf seine Station.

Die Wege sind so konzipiert, dass die größtmögliche Hygiene gewahrt wird. Auch die Mitarbeiter kommen über spezielle Wege in den Trakt. Über eine Umkleide können sie den OP-Bereich betreten und verlassen. Ein großer Aufenthaltsraum mit Küche erspart das zeitaufwändige Verlassen des Trakts.

Modern ist auch, dass die Räume inklusive der OP-Säle immer Tageslicht bekommen. Durch Jalousien lässt sich der Lichteinfall regulieren.

„Wir sind voller Euphorie, in den neuen Räumen zu arbeiten und danken den Kreisräten und dem Landrat, dass sie ihre Verantwortung für die Zukunft wahrgenommen haben“, erklärte Ott.

Der gesamte OP-Trakt umfasst 1600 Quadratmeter Gesamtfläche. Im alten OP-Bereich standen 600 Quadratmeter weniger zur Verfügung. Nach der Inbetriebnahme der neuen OP-Räume wird der alte OP-Bereich entkernt. Hier entsteht dann die neue zentrale Notaufnahme.

Am kommenden Samstag kann sich die Bevölkerung im Rahmen eines Tags der offenen Tür über den neuen OP-Trakt informieren.


Weitere Beiträge von RegioTrends-Lokalteam (08)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei REGIOTRENDS! Oben auf den roten Namen hinter „Weitere Beiträge von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.

weitere Bilder: Vergrößern? - Auf Bild klicken!


QR-Code
> Weitere Meldungen aus Emmendingen .
> Weitere Meldungen aus der Rubrik "> Schon gelesen?".
> Suche
> Meldung schreiben



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg






















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald