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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

31. Jul 2025 - 15:47 Uhr

Positive Jahresbilanz der Freiburger Verkehrs AG für 2024 - Mehr Personal, mehr Elektrobusse, weniger Defizit als kalkuliert

Positive Jahresbilanz der Freiburger Verkehrs AG für 2024.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz (links) und Stephan Bartosch.

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Positive Jahresbilanz der Freiburger Verkehrs AG für 2024.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz (links) und Stephan Bartosch.

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
(RT/JG) Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ist nach den Corona-Jahren wieder deutlich auf Wachstumskurs. Dabei konnten drängende Baustellen, wie die Personalknappheit, erfolgreich bekämpft werden. Erfreulich sind die Absatzzahlen für das Deutschlandticket: Die VAG verkauft drei von vier D-Tickets im Regionalverbund RVF und unterschritt das kalkulierte Defizit um fast elf Millionen Euro.
Am heutigen Donnerstagsmittag zogen die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch beim Pressetermin für das Jahr 2024 eine positive Bilanz.

Das Jahresergebnis:
Für das Jahr 2024 hatte die VAG ein Defizit von 39,5 Millionen Euro kalkuliert. Für einen öffentlichen Verkehrsbetrieb dieser Größenordnung durchaus ein üblicher Wert. Um so erfreulicher, dass diese Kalkulation mit den tatsächlichen 28,7 Millionen um fast elf Millionen Euro deutlich unterschritten wurde.
Gegenüber dem Vorjahr konnten Mehreinnahmen von 4,7 Millionen Euro verbucht werden. Dafür wiederum war der Nachteilsausgleich für das Deutschlandticket verantwortlich. Dazu konnten Rückstellungen für den Rückbau in der Komturstraße aufgelöst und Versicherungsleistungen aus Schadensfällen vereinnahmt werden. 1,8 Millionen Euro mehr als angenommen mussten aufgrund von Tarifabschlüssen dagegen an die Mitarbeiter gezahlt werden.
Das Vorstandsteam zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Personalinitiative trug Früchte:
Der Personalrückgang konnte durch eine gezielte Anwerbekampagne gestoppt werden. Inzwischen sind die Personallücken geschlossen worden. Verantwortlich dafür sind auch die Einstellungserleichterungen. Bewerber ab 24 Jahren mit PKW-Führerschein können nun eingestellt werden. Der fehlende Busführerschein kann dann in der hauseigenen Fahrschule erworben werden. Das spart der VAG Kosten.
Die Zahl der Auszubildenden wurde von 29 auf 41 erhöht. Das Unternehmen bietet 13 verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge an.
Trotz der positiven Nachrichten: Der demografische Wandel bleibt für die VAG auch in Zukunft eine Herausforderung.

Mehr Betriebskilometer, mehr E-Busse:
Wachstum gibt’s auch bei den Betriebskilometern zu vermelden. Die Fahrzeuge der VAG fuhren 2024 insgesamt 8,1 Millionen Kilometer. Damit liegt der Wert deutlich vor dem Vor-Corona-Wert von 7,8 Millionen Kilometern.
Fast zwei Drittel der Busflotte fährt inzwischen elektrisch. Sichtbar auch daran, dass die Ladeinfrastruktur im Betriebshof und an den Haltestellen stetig ausgebaut wird. Bis Herbst werden 45 E-Busse im Linienbetrieb unterwegs sein. Erklärtes Ziel ist es, bis 2030 komplett auf Dieselbusse zu verzichten. Eine Ausnahme sprach Oliver Benz allerdings an: Da man zukünftig den Ersatzbusverkehr bei Linienunterbrechungen der Stadtbahn selbst bewerkstelligen will, werden einige dieselgetriebene Busse für diesen Fall vorgehalten.

Die Zahl der Baustellen bleibt hoch:
Qualität setzt Instandhaltung voraus. Deshalb sind Gleiserneuerungen an der Tagesordnung. Derzeit ist die Linie 1 zwischen Runzmattenstraße und Landwasser betroffen, im Herbst soll die zentrale Kreuzung am Stadttheater ersetzt werden.
Die VAG-Vorstände vermelden, dass die Arbeiten im Zeit- und Kostenrahmen gehalten werden. Das liegt auch an der guten Zusammenarbeit mit dem Garten- und Tiefbauamt sowie der Badenova. Gemeinsame Arbeiten im Baustellenbereich werden bestmöglich koordiniert.

Lieferketten und fehlende Ersatzteile bleiben herausfordernd:
Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben zu Störungen in den Lieferketten geführt. Der Zustand hat sich gebessert, bleibt aber weiterhin ein Problem. Besonders die Fahrzeug- und Elektrotechnik sind hier betroffen. Aber auch beim Gleisbau fehlen Teile und Spezialisten.

Was gibt es sonst noch zu berichten?:
Das Radvermietsystem Frelo bleibt ein Renner. 2024 konnte eine dreiviertel Million Ausleihen verzeichnet werden. Dieser Wert könnte 2025 sogar übertroffen werden.
Der Linientausch der Stadtbahnlinie drei und vier wird von den Nutzern fast durchweg positiv kommentiert und bestätigt damit die Entscheidung der VAG.
Die VAG-App wurde weiter modernisiert und weiterentwickelt. Mit dem neuesten Update wurde der Leistungsumfang noch einmal deutlich erweitert: Die Verfügbarkeit von Frelos, Carsharing-Fahrzeugen, E-Scootern und Parkplätzen in Parkhäusern werden in Echtzeit angezeigt. Außerdem gibt die App Auskunft über die Auslastung von Verkehrsmitteln und zeigt die Fahrzeugposition an.
Der Partywagen fährt wieder! In Kooperation mit dem Verein der Freunde historischer Straßenbahnen wird der Betrieb nach der Corona-Pause wieder aufgenommen.
Seit Juni kann das Deutschlandticket auch rein digital gekauft werden. Das spart Ressourcen.

Stimmen:
„Wir freuen uns, eine positive Bilanz des Jahres 2024 ziehen zu können“, erklärte Oliver Benz. „Wir spüren den Rückenwind für den ÖPNV aus dem Gemeinderat und von der Stadtspitze deutlich“, ergänzte Vorstandskollege Stephan Bartosch.
„Das Signal der Bundesregierung, den Preis für das Deutschlandticket bis 2029 stabil halten zu wollen, gibt uns Planungssicherheit“, betonten beide.

***

Presseinfo der VAG

>> Jahresbilanz der Freiburger Verkehrs-AG: Erfolge im Kampf gegen den Fachkräftemangel - Jahresdefizit 2024 fällt deutlich geringer aus als geplant

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