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4. Nov 2025 - 11:59 Uhr

E-Auto-Laden an der Autobahn ist oft noch eine Herausforderung - ADAC Test von Ladeinfrastruktur an Rastanlagen und Autohöfen: In Baden-Württemberg schneiden Autohöfe gut ab, Rastanlagen weisen Mängel auf - Testurteil „gut“ für Euro Rastpark Achern (A 5)


Wer mit dem E-Auto größere Distanzen zurücklegt, lädt sein Fahrzeug häufig entlang der Autobahn auf. Der ADAC hat deshalb erstmals die Ladebedingungen an den 15 längsten deutschen Autobahnen auf Infrastruktur und Komfort untersucht. Bundesweit nahm der Mobilitätsclub jeweils 25 Rastanlagen und Autohöfe unter die Lupe, darunter fünf Autohöfe sowie drei Rastanlagen in Baden-Württemberg.

Die Testkriterien waren die Anzahl der Ladesäulen bzw. -punkte, deren Ladeleistung, die generelle Funktionstüchtigkeit sowie Bezahlmöglichkeiten und Kostentransparenz. Am meisten punkten konnten Anlagen, wenn sie über mindestens zehn Ladepunkte verfügten, die jeweils 150 kW Leistung oder mehr lieferten und betriebsbereit waren. Zusätzlich floss ins Gesamturteil ein, welchen Komfort die Anlagen in Form einer Überdachung, Gastronomie oder Sanitäranlagen boten. Keine der bundesweit getesteten Anlagen erhielt die Note „sehr gut“, insgesamt fielen über die Hälfte der Testobjekte mit „(sehr) mangelhaft“ durch.

Autohöfe in Baden-Württemberg mit gutem Ergebnis:
Am besten in Baden-Württemberg schnitt der Euro Rastpark Crailsheim-Satteldorf an der A6 ab. Er landete im ADAC Ranking der Autohöfe mit der Note „gut“ auf Platz fünf. Für E-Autofahrer gab es dort ein angemessenes Angebot an Schnell-Ladepunkten mit mindestens 150 kW, zudem waren sogar noch leistungsstärkere Ladesäulen mit 300 kW verfügbar. Ebenfalls positiv: Die Preise für Ad-hoc-Laden wurden transparent angezeigt und das Zahlen direkt an der Ladesäule mit Kreditkarte war möglich.
Einen geteilten siebten Rang belegten der Maxi Autohof Wertheim (A3), der Rasthof Seligweiler (A8) sowie der Total Autohof Sulz-Vöhringen (A81). Alle drei Autohöfe überzeugten die ADAC Tester ebenfalls mit ihrem Angebot zum E-Laden und erhielten die Bewertung „gut“.

Testurteil „gut“ für Euro Rastpark Achern (A5):
Für den Euro Rastpark Achern an der A5 reichte es noch knapp zu einem guten Gesamturteil und Platz 13 im bundesweiten Vergleich. Im Bereich Komfort wies der Autohof jedoch einige Mängel auf. So gab es weder Mülleimer in der Nähe der Ladesäulen oder Picknickgarnituren, um eine Pause zu machen oder etwas zu essen noch waren die Ladesäulen überdacht.

Hohenlohe Nord „ausreichend“, aber beste Rastanlage:
Hohenlohe Nord an der A6 belegte die Spitzenposition unter den Rastanlagen im ADAC Test, dennoch reichte es nur zum Gesamturteil „ausreichend“. So waren dort zwar schnelle Ladesäulen mit 150 bzw. 300 kW Leistung verfügbar, aber nur in einer begrenzten Anzahl. Auch ließ sich nur über QR-Code bezahlen und nicht mit Karte. In der Wertungskategorie „Komfort“ erreichte Hohenlohe Nord die Note „gut“. Hier überzeugte die Rastanlage mit Mülleimern und Picknickgarnituren in der Nähe der Ladesäulen, darüber hinaus gab es ein Restaurant sowie Toiletten im direkten Umfeld.

Die zwei weiteren in Baden-Württemberg vom ADAC getesteten Rastanlagen erzielten nur die Note „mangelhaft“. Ob der Tauber Ost (A81) landete im Ranking der Rastanlagen auf Platz zehn, direkt dahinter folgte Pforzheim Nord (A8) auf Rang elf. Vor allem die schlecht aufgestellte Ladeinfrastruktur machte sich negativ bemerkbar: An beiden Rastanlagen gab es weniger als vier Ladepunkte mit Ladeleistung von 150 kW oder mehr. Die dort vorhandenen Ladesäulen mit einer geringen Leistung von bis zu 50 kW sind aus Sicht des ADAC entlang von Autobahnen nicht mehr zeitgemäß, da der Ladevorgang zu lange dauert. Zudem bemängelten die Tester, dass keine Bezahlung mit Karte möglich war, sondern ausschließlich über QR-Code.

Autohöfe schneiden besser ab als Rastanlagen:
Generell erzielten Autohöfe deutlich bessere Urteile als Rastanlagen: Alle 13 „gut“-Bewertungen in der ADAC Untersuchung gingen an Autohöfe. Hingegen erreichte bundesweit keine der getesteten Rastanlagen eine bessere Bewertung als „ausreichend“. In Sachen Komfort lässt man die E-Autofahrer an den Autobahnen buchstäblich im Regen stehen, egal ob auf dem Autohof oder an der Rastanlage: Keine einzige Anlage im Test bot überdachte Lademöglichkeiten.

Für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität fordert der ADAC deutlich mehr und leistungsstärkere Ladepunkte entlang der Autobahnen. Preise sollten transparent und Bezahlmodalitäten einfach sein, mit der Möglichkeit zur Kartenzahlung an allen Ladesäulen. Auch Überdachung, ausreichende Beleuchtung und Pausenmöglichkeiten sollten die Betreiber zur Verfügung stellen – damit Laden genauso einfach und bequem funktioniert wie Tanken.

Die bundesweiten Ergebnisse des ADAC Tests gibt es unter www.adac.de

(Info: ADAC Südbaden e.V., 04.11.2025)

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