Noch bis Sonntag, 9. November, ist die maßstabsgetreue, rotierende Erdkugel Gaia im Dom in St. Blasien zu sehen. Das Kunstwerk ist eine detailgetreue Abbildung der Erde, das mit einem Durchmesser von zehn Metern in rund drei Metern Höhe unterhalb der imposanten Domkuppel kreist und Besucher:innen die einmalige Gelegenheit gibt, die Erde so zu sehen, wie es sonst nur aus dem All möglich ist. Am vorletzten Ausstellungswochenende hat Gaia einen Besuchsstand von 100.000 Gästen verzeichnet.
1,3 Millionen Mal kleiner als die reale Erdkugel, mit einem Gesamtgewicht von 130 Kilogramm, hängt die Kunstinstallation Gaia, ein illuminierter Globus, seit Anfang Oktober unter der 36 Meter weiten Domkuppel von St. Blasien. Dort bietet sie Besucher:innen das außergewöhnliche Erlebnis, auf die Welt als Ganzes zu blicken und sie so wahrzunehmen, wie sie ist: dreidimensional.
Noch bis zum kommenden Sonntag, 9. November, ist das eindrucksvoll beleuchtete Modell unseres Planeten, das aus Originalaufnahmen der NASA zusammengesetzt wurde, in Begleitung einer eigens dafür erschaffenen Musikkomposition im Dom St. Blasius zu erleben. Seit der Vernissage am Tag der Deutschen Einheit war das Kunstwerk auch immer wieder Schauplatz unterschiedlicher Veranstaltungen.
Der Aktionsgedanke spielt in den Kunstwerken des britischen Künstlers Luke Jerram eine zentrale Rolle. Seine Installationen sollen das Publikum zum Teil des Geschehens machen und aktiv miteinbeziehen. So wurde auch die Gaia-Ausstellung in St. Blasien zum Ort der Begegnung: Unter dem Globus kamen Tausende Menschen zusammen, die die ganze Schönheit, aber auch die Fragilität ihres Heimatplaneten betrachten konnten – und vielleicht mit einem neuen Verantwortungsgefühl nach Hause gingen. „Ich mag den Aspekt, dass das Kunstwerk den Menschen, die es betrachten, einen Raum gibt, um selbst kreativ zu werden“, sagte Luke Jerram bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Ausstellung.
Das Wanderkunstwerk Gaia tourt seit 2018 durch die ganze Welt und wurde bereits an den unterschiedlichsten Orten präsentiert. Zur Besonderheit der Ausstellung im St. Blasier Dom betonte der Künstler: „Diese Weltkugel ist so besonders, weil sie einen Durchmesser von zehn Metern hat und damit die größte Gaia ist, die bisher in Deutschland gezeigt wurde“.
Insgesamt waren mehr als 100.000 Besucher:innen in der Ausstellung im St. Blasier Dom, wie am Montag, 3. November 2025, einen Monat nach Veranstaltungsbeginn, bekannt gegeben wurde.
Für die Hochschwarzwald Tourismus GmbH, die Gaia in Kooperation mit dem Werbe- und Aktivkreis, der Stadt St. Blasien, dem Kolleg St. Blasien sowie der lokalen Seelsorgeeinheit veranstaltet hat, ist die hohe Besucherzahl ein beachtlicher Erfolg und zudem ein Beweis, dass die vorhandenen Kulturangebote im Hochschwarzwald positiv angenommen werden.
Zum Abschluss der Ausstellung erwartet die Besucher:innen noch ein besonderes Highlight. Das abschließende Konzert gestaltet der Festspielchor St. Blasien mit seinen rund 70 Sänger:innen am 8. November um 16 Uhr. Gemeinsam mit dem Kammerorchester 3klang interpretiert der Chor „Ein deutsches Requiem“, eines der bekanntesten Werke von Johannes Brahms. Für das Sonderkonzert sind nur noch wenige Tickets an der Tageskasse am Samstag, ab 15 Uhr, erhältlich. Eine Besichtigung von Gaia ist aufgrund des Konzerts am Samstag ab 14:45 Uhr nicht mehr möglich.
Weitere Informationen zur Gaia-Ausstellung sowie dem begleitenden Rahmenprogramm sind zu finden unter hochschwarzwald.de/gaia.
(Presseinfo: Hochschwarzwald Tourismus GmbH, 05.11.2025)
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Kreis Waldshut - St. Blasien
5. Nov 2025 - 17:14 UhrÜber 100.000 Menschen haben bereits die Weltkugel in St. Blasien gesehen - Kunstausstellung Gaia im Dom ist ein Erfolgsprojekt - Detailgetreue Abbildung der Erde ist noch bis 9. November 2025 zu sehen

Über 100.000 Menschen haben bereits die Weltkugel in St. Blasien gesehen.
Gaia in St. Blasien.
Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH
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