Die geborene Offenburgerin und Holocaust-Überlebende Eva Mendelsson ist mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Offenburg ausgezeichnet worden.
Sie war als Kind 1940 in das Lager Gurs deportiert worden, entkam aber mit ihrer Schwester Myriam in die Schweiz. Ihre Mutter Sylvia und ihre Schwester Esther wurden im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens würdigte Eva Mendelssons Einsatz für Mitmenschlichkeit und Versöhnung. Seit 1986 hatte die heute 94-Järige vor Schulklassen anderen Auditorien über das Schicksal ihrer Familie und der Offenburger jüdischen Gemeinde berichtet.
Dazu war sie teils mehrmals im Jahr aus ihrem Wohnort in England nach Offenburg gereist.
Bereits 2022 war sie anlässlich der Neu-Eröffnung der Gedenkstätte Salmen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Im Salmen wurde 1847 der erste Grundrechtekatalog in deutscher Sprache veröffentlicht. Später befand sich im gleichen Raum die Synagoge der jüdischen Gemeinde. Sie wurde in der Pogromnacht vom 9. auf 10. November 1938 geschändet und verwüstet.
Die Ehrungszeremonie fand im Raum der ehemaligen Synagoge statt. Dabei kam auch eine Film-Dokumentation „Ich bin die Eva Mendelsson – Ihr habt einen Auftrag“ über das Leben von Eva Mendelsson zur Aufführung.
Begleitet wurde Eva Mendelsson von den Familien ihrer Kinder und Enkel aus Israel, Großbritannien und den USA. Einige ihrer vier Urenkel sah sie jetzt in Offenburg zum ersten Mal.
Link zum Film: https://nc-6829444488620401012.nextcloud-ionos.com/index.php/s/ofrNt3bQxZDqQ7n
(INFO: Stadt Offenburg)
***
Rede von Oberbürgermeister Marco Steffens
anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Offenburg an
EVA MENDELSSON
am Samstag, 29. November 2025
im Raum der früheren Synagoge im Salmen
Sehr geehrter Herr Staatssekretär Schebesta.
Sehr geehrte Frau Grasse von der jüdischen Gemeinde Emmendingen Ortenau.
Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Marwein.
Sehr geehrter Herr Landrat Erny.
Liebe Frau Schreiner und lieber Herr Dr. Bruder, meine Vorgänger im Amt des Oberbürgermeisters.
Liebe Trägerinnen und Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Liebe Mitglieder des Gemeinderats.
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Freiheitsstadt Offenburg.
Und vor allem:
Sehr geehrte liebe Frau Mendelsson. Liebe Eva.
DU bist es, die heute im Mittelpunkt steht.
Und wir alle freuen uns, dass Deine Kinder, Enkelkinder, Urenkelkinder und weitere Mitglieder
der Familie so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.
Welcome to Offenburg,
Eva‘s dear family members from Israel, from the United Kingdom and from the United States
of America.
Welcome to Eva’s children and their partners.
Welcome to Susie Mendelsson and Christopher Rowbury, to Dalia Mendelsson and Doctor
David Mendelsson, to Rebecca Gibbon and Jonathan Mendelsson.
Welcome to Eva’s niece, Madeleine Beresford.
Welcome to Eva’s GRANDchildren and their partners.
Welcome to Amitay Behar and YaelMendelsson, to Galit Mendelsson and Aviram Mandelsson-
Kahyat, to Lorena Freits Krikler and Ben Krikler, to Felix Mendelsson and last but not least to
Otto Mendelsson.
Und wenn Sie jetzt denken, Meine Damen und Herren, wir sind fertig – weit gefehlt!
Jetzt kommen noch die Urenkel.
Welcome to Eva’s GREATgrandchildren:
Eleanor, Ofir, Itamar and Nevo.
Welcome, dear children, to Offenburg. Welcome to this world. May it be peaceful and harmonic
for you.
An now, dear family:
Please, do us the favor to present yourselves to the audience.
Thank you so much.
Welcome! Welcome to Offenburg.
And Shalom. Shalom to everybody!
SHABBAT shalom!
Liebe Eva. Du bist eine Offenburgerin. Und heute wirst Du Ehrenbürgerin.
Du wirst Ehrenbürgerin einer Gemeinde, die sich heute stolz mit dem Titel Freiheitsstadt
schmückt.
Du wirst Ehrenbürgerin einer Stadt, in der es schlimme, dunkle Zeiten gab.
Zeiten, in denen das Recht, die Freiheit, die Menschenwürde mit Füßen getreten wurden.
Zeiten, in denen unsere Stadt alles andere war, aber KEINE Freiheitsstadt.
Du und Deine Lieben waren Opfer eines Menschheitsverbrechens, dessen Dimensionen sich
jeder Vorstellungskraft entziehen
Meine Damen und Herren, liebe Eva.
Vor diesem Hintergrund eine Laudatio zu halten, ist fast unmöglich.
Weil in dieser Laudatio AUCH von Deinen Verdiensten um die Stadt Offenburg die Rede ist.
Aber eben AUCH von dem Schmerz, den Leiden und der Verzweiflung,
durch die Du und die Deinen gehen mussten.
Meine Damen und Herren, liebe Eva.
Es begann unmerklich. Ein Regime kommt an die Macht, „das endlich einmal entschlossen die
Dinge anpackt.“ So sagen die Leute.
Und andere denken: „Jetzt sind sie an der Regierung. „Da werden sie sich schon entzaubern.
Kein Grund, beunruhigt zu sein.“
Und dann heißt es noch: „Na ja, diese widerliche Rhetorik gegen eine bestimmte
Bevölkerungsgruppe – das wird sich schon wieder legen. Das ist ja nicht wörtlich zu nehmen.“
Sagen die Leute.
Nehmen wir einmal an, SIE, meine Damen und Herren,
SIE und Ihre Familie, GEHÖREN zu dieser Bevölkerungsgruppe.
Und Sie sagen sich: „So schlimm wird es schon nicht werden.“ Und: „Es wird nicht so heiß
gegessen, wie es gekocht wird.“
In den folgenden Wochen und Monaten werden Ihre Kinder in der Schule drangsaliert.
Angehörige Ihrer Bevölkerungsgruppe werden aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Ärzte
und Rechtsanwälte erhalten Berufsverbot. Ihre alten Eltern werden auf offener Straße
angepöbelt.
Vor dem kleinen Ladengeschäft, das sie betreiben, ziehen Uniformierte auf. Sie rufen
hasserfüllte Parolen. Sie hindern die Kunden am Eintreten. Sie schmieren ans Schaufenster:
Kauft nicht bei denen!
„Nun ja“, denken Sie sich. „Wir haben in den vergangenen Jahrtausenden Schlimmeres
durchgemacht. Es wird sich schon wieder normalisieren.“
Das Schaufenster wird eingeworfen. Mehrmals. Sie ersetzen es durch eine Holzplatte. Die
Kunden werden weniger. Das Geld wird langsam knapp.
Ihre Kinder werden aus der Schule verwiesen und in Klassen unterrichtet, in denen
ausschließlich Kinder Ihrer Bevölkerungsgruppe sind.
„Jetzt ist der Tiefpunkt erreicht“, denken Sie. Schlimmer kann es nicht mehr kommen.
Und die Leute sagen: „Wenigstens kann man jetzt wieder ohne Angst durch den Park gehen.“
Das gilt aber nicht für SIE, meine Damen und Herren. IHNEN, Ihrer Bevölkerungsgruppe ist
es VERBOTEN, in den Park zu gehen. Es ist Ihnen und Ihren Familienangehörigen auch
verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder sich auf eine Bank zu setzen.
In den Fenstern von Geschäften und Gastronomiebetrieben stehen handgeschriebene Schilder.
Darauf steht, dass SIE, meine Damen und Herren, dort unerwünscht sind. Es ist ein
schleichender Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Und Sie hoffen: „Schlimmer kann es nicht
mehr kommen.“
Meine Damen und Herren.
Knapp sechs Jahre nach der Machtergreifung des Regimes, in der Nacht vom 9. zum 10.
November kommt es zum Ausbruch von Gewalt gegen IHRE Bevölkerungsgruppe.
Landesweit werden Wohnungen und Geschäfte überfallen, Menschen willkürlich getötet, ihre
Gotteshäuser geschändet und niedergebrannt. Die Männer werden grundlos verhaftet und in
erniedrigender Form durch die Stadt zum Bahnhof getrieben, um ein Konzentrationslager
eingeliefert zu werden.
Genau hier, in diesem Saal, war ein Schauplatz dieser Nacht.
DIESER Raum war ein Gotteshaus. Es wurde geschändet und verwüstet.
Und niedergebrannt hat man es nur deshalb nicht, weil es zu dicht neben anderen Gebäuden
stand.
Meine Damen und Herren, der Familienvater wird aus dem Konzentrationslager entlassen unter
der Bedingung, dass Ihre Familie auswandert. IHRE Familie, meine Damen und Herren.
Versetzen Sie sich bitte weiterhin in die Lage der Betroffenen!
Der Vater reist nach London, um alles vorzubereiten. „Nur weg aus diesem Land! Für uns wird
sich nichts mehr bessern“, sagt er.
Mitten in diesen Vorbereitungen beginnt der Krieg. Der Vater ist in London. Die Familie sitzt
in Offenburg fest.
Eines Tages im Herbst – das Regime ist jetzt fast acht Jahre an der Macht – hämmert es im
Morgengrauen an Ihre Tür. SIE, meine Damen und Herren, erhalten eine Stunde Zeit, um das
Notwendigste zu packen. Es ist ein Abschied für immer. Ihre Haustür wird verschlossen und
versiegelt. SIE, meine Damen und Herren, werden durch die Stadt zum Bahnhof getrieben. Die
Mutter, die Kinder, der Großvater, die Großmutter. IHRE Familie und viele andere Familien
steigen in einen Zug – mit unbekanntem Ziel. Ihr Haus, Ihre Möbel, Ihre Bücher, Ihre
Küchengeräte, das Inventar Ihres Ladengeschäfts, die Spielsachen Ihrer Kinder: Alles bleibt
zurück.
In den folgenden Tagen und Wochen werden alle diese Gegenstände an die zurückgebliebene
Bevölkerung versteigert. Viele freuen sich, weil sie ein „Schnäppchen“ machen können. Und
das Regime freut sich, weil es immer weitere Teile der Bevölkerung zu Komplizen seiner
Verbrechen macht und so die Menschen an sich bindet.
Sie und Ihre Familie werden in ein heruntergekommenes Lager im Ausland eingeliefert, am
Fuß der Pyrenäen. Im folgenden Winter werden hunderte Ihrer Schicksalsgenossen an Hunger,
Krankheiten und Kälte einen elenden Tod sterben.
Meine Damen und Herren, Ihr Klavier in Offenburg hat neue Besitzer gefunden. Eine Familie
begleitet darauf ihre Weihnachtslieder. Mit der Eisenbahn Ihres Sohnes spielt jetzt ein anderer
Junge. Ein anderes Mädchen schiebt den Puppenwagen Ihrer Tochter.
DIESE Kinder WISSEN nicht, dass ihre Spielsachen einmal anderen Kindern gehört haben.
Die Eltern freilich, DIE wissen es. Aber wo die anderen Kinder geblieben sind, was mit ihnen
geschehen ist: Das WOLLEN sie nicht wissen.
Kehren wir zurück in das Lager an den Pyrenäen:
Was jetzt folgt, meine Damen und Herren, übersteigt alle Vorstellungskraft. Nach und nach
werden die Insassen des Lagers mit Zügen nach Osten abtransportiert – in ein neues
Siedlungsgebiet, so heißt es. Es ist eine vage Hoffnung. SIE, meine Damen und Herren, können
nicht wirklich daran glauben. Aber Sie sind bereits zu geschwächt, zu verzweifelt, um sich zu
widersetzen.
Zwei Ihrer Kinder haben Sie einer Hilfsorganisation anvertraut, damit sie in ein sicheres Land
gebracht werden. Das ist glücklicherweise gelungen.
Dann kommen Sie, meine Damen und Herren, auf den Transport. Wir sind in diesem Saal heute
knapp 250 Menschen. So viele Menschen, wie sich in drei Viehwaggons mit großer Mühe
zusammendrängen können. Es gibt keine Heizung, keine Toilette, nichts zu essen. Es gibt kein
Wasser. Auf der tagelangen Reise sehen Sie, meine Damen und Herren, viele Ihrer
Leidensgenossinnen und Leidensgenossen sterben.
Die Alten und Kranken zuerst. Dann die Kinder.
Am Ziel angekommen, werden erst die Toten hinausgeworfen. Dann werden die Überlebenden
zusammengetrieben – und sortiert. „SELEKTIET“, wie es in der u8nmenschlichen Sprache der
Täter heißt.
Und was dann passiert, meine Damen und Herren: Dafür fehlt mir die Kraft.
Dafür fehlen mir die Worte. Und ich bitte dafür um Verständnis.
Liebe Eva. Auf diese Weise hast Du Deine Mutter verloren.
Sie war eine Offenburgerin mit Leib und Seele. Eine Dichterin, die den Schwarzwald besungen
hat. Eine liebende und aufopferungsvolle Mama.
Auf diese Weise hast Du Esther verloren, Deine Schwester. Ein kluges Kind, das trotz seiner
Krankheit voller Energie und Zuversicht war. Sie hat ein bewegendes Tagebuch hinterlassen.
Du und Deine Schwester Miriam: Ihr konntet gerettet werden.
Meine Damen und Herren, wir müssen einer Wahrheit ins Auge sehen, über die wir lange
geschwiegen haben. Der Nationalsozialisten kamen NICHT aus dem Nichts.
Sie kamen aus der Mitte der Bevölkerung. Viele von ihnen waren Offenburger.
Und ja: Es gab Offenburgerinnen und Offenburger, die OPFER waren. Es gab aber AUCH
Offenburger, die Täter waren. Offenburger, die jüdische Kinder drangsaliert haben.
Offenburger, die in SA-Uniform zum Boykott aufgerufen haben. Es waren Offenburger, die
Wohnungen angegriffen und die Synagoge verwüstet haben.
Es waren Offenburgerinnen und Offenburger, die am Straßenrand standen und die Deportierten
verhöhnt haben. Und die sich an dem Vermögen der geflüchteten, der deportierten, der
ermordeten Jüdinnen und Juden bereichert haben. Das Regime war sehr erfolgreich darin, fast
die gesamte Bevölkerung in seine Verbrechen zu verstricken. DAS müssen wir uns eingestehen.
Und vor diesem Hintergrund ist es mehr als nachvollziehbar, dass die Opfer dieser Verbrechen
nie wieder – NIE, NIE, NIE wieder – einen Fuß in diese Stadt, in dieses Land setzen wollten.
Meine Damen und Herren. Eva Mendelsson, geborene Cohn, hat es trotzdem getan – 40 Jahre
nach Kriegsende. Liebe Eva. Nach VIER JAHRZEHNTEN hast Du den Mut gefunden, diese
Stadt Offenburg wieder aufzusuchen. Eine Stadt, die Euch eine schlechte Heimat gewesen ist
– aber immerhin eine Heimat. Und – Gott sei Dank! Es war, als ob Offenburg auf Dich gewartet
hätte. Du bist mit offenen Armen empfangen worden.
Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, meine Damen und Herren, dass 40 Jahre eine biblische Zeit
sind.
40 Jahre sind die Israeliten auf der Flucht vor Sklaverei und Unterdrückung durch die Wüste
gezogen, bevor sie das Gelobte Land erreichten. Nach 40 Jahren kann eine neue Zeit beginnen.
So steht es im Buch Exodus. Es ist Teil der Thora, der heiligsten Schrift der Juden. Unter der
Bezeichnung „Die fünf Bücher Mose“ ist die Thora AUCH Ursprung, Beginn und wesentlicher
Bestandteil unserer christlichen Bibel.
Meine Damen und Herren, ich will mit dieser Anspielung jetzt nicht gesagt haben, dass
Offenburg das gelobte Land ist.
ABER! Offenburg hat 40 Jahre nach dem Krieg so etwas wie ein Wunder erfahren.
Eva! Du hast die Hand zur Versöhnung ausgestreckt. AUCH und besonders um Deiner
ermordeten Mutter Willen. Um Deiner ermordeten Schwester willen.
Und ein weiteres Wunder ist geschehen:
In den FOLGENDEN 40 Jahren – da sind sie wieder, die 40 biblischen Jahre – in den folgenden 40 Jahren bist Du vor hunderten Schulklassen, vor tausenden Menschen
aufgetreten.
Du hast sie belehrt und inspiriert. Mit Geduld, mit Nachsicht, mit Weisheit, mit Wissen, mit
Würde – und manchmal auch mit bissigem Humor.
„Wir waren eine ganz normale Familie“.
So begannen Deine Gespräche über Dein Schicksal, über das Schicksal Deiner Lieben, über das
Schicksal der jüdischen Gemeinde in Offenburg und das Schicksal der ermordeten Jüdinnen
und Juden.
NIEMALS hast Du den Nachgeborenen, den Schülerinnen und Schülern, eine SCHULD
zugeschrieben. Wer Dir zugehört hat, wer mit Dir gesprochen hat, der konnte nur zu dem
Schluss kommen: WIR haben vielleicht keine SCHULD an dem, was geschehen ist. ABER:
WIR tragen die VERANTWORTUNG dafür, dass so etwas nie wieder geschieht.
Meine Damen und Herren,
dieser Saal war Schauplatz eines abscheulichen Exzesses menschlicher Niedertracht – in der
Nacht vom 9. auf den 10. November 1938.
Dieser Saal war aber AUCH Schauplatz einer Sternstunde unserer Geschichte.
Hier haben vor nunmehr 178 Jahren die „Entschiedenen Freunde der Verfassung“ ein Papier
veröffentlicht, die 13 Forderungen des Volkes in Baden.
Es handelt sich um den ersten Grundrechtekatalog in deutscher Sprache.
Die Grundrechte sind heute der unveränderliche Kern unserer Verfassung – unseres
Grundgesetzes. Dieses Grundgesetzt beginnt mit den Worten: „Die Würde des Menschen ist
unantastbar.“
Noch einmal: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Liebe Eva: Das ist auch DEIN Vermächtnis an uns alle. Und es ist festgehalten in einem Film,
der auch in Zukunft viele Menschen erreichen und berühren wird.
Wir werden gleich wichtige Passagen daraus sehen. Es handelt sich um ein Zeitzeugengespräch
mit Dir. Und der Titel lautet: „Ihr habt einen Auftrag!“
IHR HABT EINEN AUFTRAG!
Eva Mendelsson, geboren Cohn!
Der Gemeinderat der Stadt Offenburg hat beschlossen, Dir die Ehrenbürgerschaft zu verleihen.
EINstimmig! Mit den Stimmen eines jeden einzelnen Mitglieds. Wir sind zutiefst dankbar, dass
Du diese Ehrenbürgerschaft annimmst.
Die Ehrenbürgerschaft ist die höchste Auszeichnung, die unsere Stadt verleihen kann. Aber
EIGENTLICH ist es doch SO:
Indem Du diese Auszeichnung annimmst, liebe Eva, ehrst DU UNS.
Liebe Eva. Dear Eva.
Ohne Dich wäre die Stadt Offenburg ärmer. Wir haben allen Grund, dankbar zu sein.
Without you, the city of Offenburg would be a poorer place.
We have every reason to be grateful.
Danke für Deine Freundschaft. Thank you for your friendship.
Danke für Deine Tapferkeit. Thank you for your courage.
Danke für Deine Offenheit. Thank you for your openness.
Danke für Deinen Humor. Thank you for your humor.
Danke für Deine ausgestreckte Hand. Thank you for reaching out to us.
Danke für Dein großes Herz. Thank you for your generous heart.
Danke, dass es Dich gibt. Thank you for being there.
Eva, wir lieben Dich. We love you
***
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Ortenaukreis - Offenburg
29. Nov 2025 - 20:59 UhrAuszeichnung für Holocaust-Überlebende - Eva Mendelsson wird Ehrenbürgerin von Offenburg

Foto: Philipp von Ditfurth
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