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3. Feb 2026 - 21:08 Uhr

Netzwerk zwischen Stadt Karlsruhe, Hochschule Kehl und Kommunen denkt voran - Die Zukunft der Verwaltungsarbeit proaktiv gestalten

Netzwerk zwischen Stadt Karlsruhe, Hochschule Kehl und Kommunen denkt voran.
Kick-off-Workshop in den Räumen des Karlsruher Zukunftslabors. 

Foto: Hochschule Kehl
Netzwerk zwischen Stadt Karlsruhe, Hochschule Kehl und Kommunen denkt voran.
Kick-off-Workshop in den Räumen des Karlsruher Zukunftslabors.

Foto: Hochschule Kehl

Die Stadt Karlsruhe und die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl haben eine strategische Partnerschaft initiiert, um ihre Fachkompetenzen zu bündeln und die Verwaltungsarbeit der Zukunft proaktiv zu gestalten. Im Mittelpunkt steht eine Plattform für den intensiven Erfahrungsaustausch. In den Räumen des Karlsruher Zukunftslabors hat dazu ein Kick-off-Workshop mit den Initiatoren, Verwaltungspraktikerinnen und -praktikern und Studierenden der Hochschule Kehl stattgefunden.

„Kommunen müssen künftig verstärkt kooperieren, um ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Es geht dabei nicht nur um Bürgerfreundlichkeit, Digitalisierung, Effizienz und Regelkonformität, sondern insbesondere darum, dass die Verwaltung proaktiv und gestaltend agiert, um den Staat funktionsfähig zu halten“, betont Dr. Björn Appelmann, Leiter der Stabsstelle Verwaltungs- und Managemententwicklung der Stadt Karlsruhe. Die öffentliche Verwaltung basiere zwar auf wichtigen und schützenswerten Werten wie Recht, Verlässlichkeit und Neutralität, doch diese würden für eine Weiterentwicklung alleine nicht ausreichen. Nur durch agile, fachübergreifende Arbeitsweisen, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientierten, könne die Zukunft erfolgreich gestaltet werden.

Im Rahmen des Workshops diskutierten die Teilnehmenden ihre Vision einer zukunftsfähigen Verwaltung – von modernen Arbeitsmethoden über innovative Prozesse bis hin zu einer offenen Verwaltungskultur mit intensiver Bürgerbeteiligung. Das Bild zeichnete sich durch papierlose, flexible, mobile und transparente Strukturen aus, in denen Aufgaben und Ressourcen im Einklang stehen und der Gemeinschaftssinn hoch ist. Individuelle Interessen weichen einem kollektiven Wir-Gefühl und die Fehlervermeidungskultur wird durch ein mutiges, verantwortungsbewusstes Handeln abgelöst. Es wird stärker fachbezogen gearbeitet, statt über hierarchische Strukturen.

Ein wichtiger Meilenstein sei die digital unterstütze Kooperation zwischen Kommunen, statt einer wie bislang geglaubten Fusion. „Es müssen neue Methoden entwickelt werden, damit gerade die kleinen Kommunen den Herausforderungen und Aufgaben weiterhin gerecht werden können“, sagte der Rektor der Hochschule Kehl, Prof. Dr. Joachim Beck. Die angestrebte Kooperation verstehe sich als „geerdete und bedarfsorientierte Hilfe zur Selbsthilfe“, bei der wertvolles Praxiswissen zwischen den Kommunen systematisch ausgetauscht würde.

Das gemeinsame Ziel des neu gegründeten Netzwerks der Stadt Karlsruhe und der Hochschule Kehl ist es, Kommunen nachhaltig zu unterstützen und zukunftssicher aufzustellen.

Im Workshop wurden folgende Kernaufgaben zur konkreten Ausgestaltung des Netzwerks erarbeitet:

1. Der Aufbau eines Beraterpools aus Verwaltungsfachkräften, die methodische und fachliche Weiterbildungen sowie Workshops anbieten.
2. Die Förderung des Wissensaustauschs über eine zentrale digitale Plattform, auf der Mitglieder ihre Expertise teilen.
3. Die Integration von praxisrelevanten Bachelorarbeiten der Hochschule Kehl, die aktuelle kommunale Herausforderungen adressieren.
4. Die Erstellung eines Übersichtsverzeichnisses zu hilfreichen Tools, Produkten und Methoden, die den Verwaltungsalltag erleichtern und optimieren können.
5. Die Etablierung regelmäßiger digitaler Treffen innerhalb des Netzwerks zur Förderung des fachlichen Austauschs sowie zur Identifikation von Wissens- und Informationsmultiplikatoren.
6. Die Betrachtung von Aspekten der Verwaltungsentwicklung, wie z. B. Shared Services, zur Förderung effizienter und zukunftsfähiger Verwaltungsstrukturen.

Über die Kooperation zwischen Stadt Karlsruhe und Hochschule Kehl:
Die Partnerschaft verfolgt das Ziel, systematisch Wissen zu teilen und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, um Kommunalverwaltungen leistungsfähig, zukunftsfähig und bürgerorientiert zu gestalten. Ein landesweit wirkendes Netzwerk von Verwaltungspraktikerinnen und -praktikern soll Impulse geben und Entwicklungen aktiv mitgestalten. Die umfassende praktische Erfahrung der Stadt Karlsruhe im Bereich der Verwaltungsentwicklung sowie die wissenschaftliche Expertise der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, ihrer Lehrenden und Studierenden bilden dabei die tragenden Säulen dieses zukunftsweisenden Vorhabens.

(Presseinfo: Hochschule Kehl, 03.02.2026)

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