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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

10. Feb 2026 - 14:18 Uhr

Schub in die richtige Richtung - Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt gute Geschäftslage, aber zurückhaltende Erwartungen auf

Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt gute Geschäftslage, aber zurückhaltende Erwartungen auf.

Alwin Wagner (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, links) und Ralf Brotte (Geschäftsführer des Messebauers Externe Messeabteilung in Denzlingen).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt gute Geschäftslage, aber zurückhaltende Erwartungen auf.

Alwin Wagner (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, links) und Ralf Brotte (Geschäftsführer des Messebauers Externe Messeabteilung in Denzlingen).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Dreimal im Jahr bittet die IHK ihre Mitglieder um Angaben zur aktuellen Lage. Die Antworten fasst sie in einem Konjunkturbericht zusammen. Der spiegelt nicht nur die aktuelle Geschäftslage, sondern auch die Erwartungen in die Zukunft wider. Zusätzliche Angaben lassen einen detaillierteren Blick in die Konjunktur im Südwesten zu.
Am heutigen Dienstagvormittag stellte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Alwin Wagner das Umfrageergebnis im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor. Mit dabei auch Messestandbauer und Vorsitzender der Freunde der Wirtschaftsjunioren Freiburg, Ralf Brotte.

„Die Wirtschaft im Kammergebiet hat seit dem Herbst einen ordentlichen Schub erfahren, das Vertrauen in die Nachhaltigkeit dieses Aufschwungs fehlt unseren Mitgliedern jedoch noch“, fasste Alwin Wagner das Ergebnis der Umfrage zusammen.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass zwar 83 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage mit gut (31 Prozent) oder zumindest zufriedenstellend (52 Prozent) bezeichnen, aber nur 15 Prozent rechnen in der Zukunft mit besseren oder zumindest mit gleichbleibenden Geschäften (63 Prozent).
Der Index der Geschäftserwartungen sinkt demzufolge von minus drei auf minus sieben Punkte. Zusammengenommen schlagen sich die Werte im IHK-Konjunkturklimaindex nieder. Der gewinnt knapp um zwei Punkte dazu und liegt aktuell auf einem Wert von 103 Punkten. Das bedeutet zumindest den vierten Anstieg in Folge.

Regional gesehen geht es mehr Betrieben im südlichen Kammergebiet gut als im Norden. Die Angaben der Betriebe, denen es schlecht geht, sind bis auf Nuancen identisch. Eine ähnliche Tendenz weisen auch die Werte bei der Geschäftserwartung aus. Auch hier liegt der Süden etwas vorne.

Alle Betriebe halten sich weiterhin bei den Investitionen zurück. Der entsprechende Index sinkt gegenüber dem Herbst weiter ab (minus drei Punkte). Das ist der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009.

Interessant ist die Einschätzung der größten Risiken. Hier nimmt der Inlandsabsatz deutlich Platz eins ein (64 Prozent). Platz zwei und drei haben die Arbeitskosten (60 Prozent) und der Fachkräftemangel (45 Prozent) inne.

Der Blick in die Branchen verrät, dass die Industrie als einziger Bereich eine schlechte Geschäftslage meldet, bei den Erwartungen aber ebenfalls als Einziger positiv in die Zukunft schaut.
Einig sind sich alle Branchen bei der erwarteten Entwicklung der Beschäftigung. Hier rechnen alle mehr oder weniger mit einem Rückgang der Belegschaft.

Die Forderungen der Wirtschaft formuliert Alwin Wagner wie folgt: „Wir brauchen eine Entlastung bei den Kosten und dem bürokratischen Aufwand! Hier sind sowohl die Bundes- als auch die Landespolitik gefordert. Weniger Diskussion, dafür mehr Aktion würde allen helfen!“

Messen nach Corona wieder im Aufwind und weiterhin unverzichtbar:
Messestandbauer Ralf Brotte (Denzlingen) beschäftigt 14 Mitarbeiter und berichtet, dass sich das Messegeschäft nach Corona wieder gut erholt habe. „Netzwerke benötigen persönliche Kontakte und funktionieren digital meistens nicht. Deshalb sehe ich derzeit keine Gefahr für die Messebranche“, sagte er. Interessant sei, dass sich asiatische Unternehmen aus China inzwischen auf Messen aufwändiger präsentierten. „Auf Leitmessen in Deutschland sind oft nur wenige deutsche Unternehmen präsent. Das ist unverständlich“, so der Messebauer.

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