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Ortenaukreis - Mittelbaden

26. Feb 2020 - 15:41 Uhr
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Polizeipräsidium Offenburg zog positive "Fastnachtsbilanz" - Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Kommunen und Polizei hat sich bewährt

Die Fastnacht sagt mit dem heutigen Aschermittwoch 'Adieu'.
Nun gilt es Bilanz zu ziehen und zu analysieren. Das Polizeipräsidium Offenburg kann größtenteils auf eine friedliche Narrenzeit zurückblicken. Nur Einzelfälle trübten das positive Gesamtergebnis. "In Anbetracht der über 150 Veranstaltungen, die im Präsidiumsbereich polizeilich begleitet wurden, wollen wir uns in der Summe nicht beschweren", so ein zufriedener Polizeipräsident Reinhard Renter. Ganz besonders erfreulich ist der Umstand, dass während den närrischen Tagen innerhalb des örtlichen Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Offenburg kein sexueller Übergriff aktenkundig geworden ist.

Gänzlich konnten die üblichen 'Begleitdelikte', wie Beleidigungen, Körperverletzungen oder Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte nicht verhindert werden. Im Verhältnis zu den tausenden Besuchern und Hästrägern bei den vielen Jubiläumsveranstaltungen kann unter dem Strich aber ein überaus positives Resümee gezogen werden. In vielen Fällen gingen die Brauchtumsveranstaltungen ohne bekannt gewordenen Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten über die Bühne.

Aus Kehl beispielsweise sowie den zugehörigen Gemeinden wie Appenweier, Rheinau oder Willstätt, aber auch aus Baden-Baden gibt es außerordentlich Erfreuliches zu berichten. Dort behielten fröhliche Narren und friedliche Gäste die Oberhand, sodass es keine nennenswerten Vorkommnisse zu vermelden gibt. Hierbei gilt es zu erwähnen, dass der Ooser Umzug am Fastnachtsdienstag allein den schlechten Wetterprognosen zum Opfer fiel und daher vom Veranstalter abgesagt wurde. Aus polizeilicher Sicht stand der Durchführung des traditionellen Events nichts im Wege.

Der Revierleiter aus Offenburg, Peter Dieterle, zollt den Zünften und den Veranstaltern ein großes Lob, weil die meisten Veranstaltungen störungsfrei über die Bühne gingen. Die Sicherheitsbelange wurden hier sowohl in der Planung, als auch in der Durchführung vorbildlich umgesetzt. Dies kann im Übrigen unisono auf die Zusammenarbeit sämtlicher Veranstalter und Kommunen mit der Polizei übertragen werden. Die gemeinsam und ständig angepassten Sicherheitskonzepte haben sich ein weiteres Mal bewährt.

Die Verantwortlichen der Polizeireviere Gaggenau und Haslach berichten von überaus gut besuchten und überwiegend harmonischen Veranstaltungen. Beim Dämmerungsumzug und dem vierten Schnurren in Hörden sowie bei den Umzügen in Bad Rotenfels und Bischweier waren einige alkoholisierte und aggressive Personen anzutreffen. Im Rahmen polizeilicher Kontrollen und daraus resultierenden Maßnahmen wurden die Einsatzkräfte teilweise beleidigt. Ebenso mussten einzelne Körperverletzungsdelikte und ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bearbeitet werden.

Das gleiche gilt für Biberach: Viele ausgelassen Feiernde prägten das Gesamtbild, wobei insgesamt fünf Straftaten, darunter Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, eine Körperverletzung, eine Bedrohung und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht zu verzeichnen waren.

Die Verantwortlichen der Polizeireviere Lahr, Achern und Rastatt sprechen seit dem Schmutzigen Donnerstag bis zum Fastnachtsdienstag von unproblematischen Tagen ohne spektakuläre Vorfälle. Zwei Körperverletzungsdelikte in Achern und Oppenau sowie kleinere Rangeleien in Au am Rhein trüben den positiven Gesamtverlauf ebenso wenig, wie etliche betrunkene Jugendliche beim Nachtumzug in Schuttern, die im Großen und Ganzen aber nicht aus der Rolle fielen.

Generell standen präsidiumsweit punktuell alkoholisierte und auf Krawall gebürstete Jugendliche sowie junge Erwachsene im Fokus. Kein neues Phänomen in der Fastnachtszeit, aber eines, dem es mit entsprechendem Personaleinsatz entgegenzuwirken gilt.

"Ich möchte hier nicht von sogenannten "Umzugscrashern" sprechen, weil kein Umzug in seinem Ablauf gestört oder verhindert wurde" berichtet Reinhard Renter.

Die teilweise stark unter Alkoholeinfluss stehenden jungen Leute, die oftmals herzlich wenig Interesse am närrischen Brauchtum zeigten, haben die Einsatzkräfte aber kontinuierlich auf Trab gehalten.

Mit Unterstützung der Bundespolizei und Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz konnte durch permanente Präsenz und vielen Vorkontrollen ein Großteil sich anbahnender Reibereien bereits im Keim erstickt werden. Das Aussprechen von Platzverweisen sowie die Konfiszierung von hochprozentigem Alkohol waren probate Mittel, drohenden Auseinandersetzungen wirkungsvoll entgegenzutreten. Allein im Revierbereich Bühl wurden zusammen mit den kommunalen HaLT-Teams (Hart am Limit) rund 40 Liter Alkohol entsorgt. Trotz starkem Personaleinsatz mit vielen Jugendschutzstreifen mussten allerdings immer wieder Jugendliche und junge Erwachsene infolge übermäßigem Alkoholkonsum medizinisch versorgt und/oder in die Obhut von Angehörigen übergeben werden.

Ein Lob geht an die Verkehrsteilnehmer. Die seit Anfang Februar erfassten Fälle von Trunkenheits- und Drogenfahrten waren in der Gesamtheit im Vergleichszeitraum zum Vorjahr rückläufig. In Zahlen ausgedrückt heißt das: 21 Alkoholfahrten und sieben Verkehrsunfälle unter Alkohol- beziehungsweise Drogenbeeinflussung weniger. Die Zahl der reinen Drogenfahrten blieb hingegen konstant.


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