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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

14. Feb 2012 - 14:34 Uhr

Schweizer Spende, Quäkerhilfe, Care-Pakete: Gedenktafel an der Urachstraße erinnert an Hilfsleistungen aus dem Ausland 1946 bis 1949 - Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel spricht zur Einweihung am Donnerstag, 16. Februar

Mit einer Gedenktafel „Gegen das Vergessen“ erinnern die Stadt
Freiburg und die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild an
Hilfsleistungen (Schweizer Spende, Quäkerspeisung und Care-
Pakete) für die Freiburger Zivilbevölkerung nach dem Zweiten
Weltkrieg. Die Tafel steht am Eingang zu den Kindertagesstätten
Urachstr. 40/40a und wird am Donnerstag, 16. Februar, um 16 Uhr
feierlich enthüllt. Nach der Begrüßung durch Sozialbürgermeister
Ulrich von Kirchbach hält Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel eine
Ansprache.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war beim Alten Wiehre-Bahnhof in
Holzbaracken ein Verteilungszentrum für Hilfsgüter aus dem Ausland
entstanden. Die Tafel soll künftig an dieser Stelle daran erinnern,
dass ungeachtet der von Deutschen verübten Verbrechen von hier
aus zwischen 1946 und 1949 ausländische Hilfswerke die
notleidende Freiburger Bevölkerung mit überlebenswichtigen Gütern
versorgt wurde. So kamen über 2000 Freiburger Schulkinder in den
Genuss der Schülerspeisung durch die Basler Caritas (Schweizer
Spende). Kleine Kinder, Mütter und schwangere Frauen erhielten
Essen und Kleidung von der amerikanischen Quäkerhilfe. In den
Baracken am alten Wiehre-Bahnhof wurden mit Unterstützung der
Sparkasse auch Care-Pakete verteilt. Weitere Hilfen kamen aus
Schweden, Irland, Spanien, Brasilien und Argentinien. 1949
zeichnete der Gemeinderat die Schweizerin Martha Walz-Birrer und
den Basler Pfarrer Franz-Christian Blum als Initiatoren der Schweizer
Spende, sowie den Leiter der Freiburger Quäker-Hilfe, Harry W.
Pfund, mit der Ehrenbürgerwürde aus.

Ulrich von Kirchbach und Mit-Initiator Hermann Hein von der Arge
Stadtbild betonen, dass die Spenden aus dem Ausland viele
Freiburgerinnen und Freiburger nicht nur vor Krankheit und Tod
bewahrten, sondern ihnen auch neuen Lebensmut gaben.
Musikalisch umrahmt wird die kleine Feierstunde von Horst Zahner
(Saxophon), der damals als Kind zu den dankbaren Empfängern
zählte.

Die Gedenktafel ist 80 Zentimeter breit und 120 Zentimeter hoch.
Sie wurde vom Gebäudemanagement der Stadt Freiburg finanziert,
einschließlich der Montagearbeiten beliefen sich die Kosten auf 4000
Euro.

(Presseinfo: Toni Klein, Presse- und Öffentlichkeitsreferat der Stadt Freiburg vom 14.02.2012)


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