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RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

5. Mar 2013 - 17:21 Uhr

Ideen- und Realisierungswettbewerb "Neubau Verwaltungszentrum Stadt Freiburg": Erster Preis geht an ingenhoven architects – Alle Abstimmungen der Jury einstimmig - Am 06.03., 15 Uhr Ausstellungseröffnung mit Christoph Ingenhoven

Zwei dritte Preise jeweils an Sacker Architekten aus Freiburg
und an Hascher Jehle Architektur aus Berlin

Jurybewertung: „Städtebauliche Idee wird als Beitrag zur
Identität des Stühlinger gewürdigt.

OB Salomon: „Dieser erste Preis passt sehr gut zu Freiburg
und ist ein Gebäude mit großer Originalität und
Strahlkraft.“

Morgen 15 Uhr Ausstellungseröffnung mit Christoph Ingenhoven

Bis zum heutigen Vormittag tagte das Preisgericht des kombinierten
Ideen- und Realisierungswettbewerbs für den Neubau
des neuen Verwaltungszentrums an der Fehrenbachallee.
An dem Wettbewerb haben 16 Büros aus ganz Europa
teilgenommen. Unter dem Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn
Ragnarsdóttir aus Stuttgart tagten 15 Preisrichterinnen und –
richter sowie weitere acht Sachverständige seit Montag Vormittag
und kamen heute zu einem eindeutigen Ergebnis:
Die Jury hat den Entwurf des Büros ingenhoven architects mit
dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Abstimmung der Jury
erfolgte einstimmig, wie auch sämtliche Abstimmungen im
Wettbewerb einstimmig ausfielen. Der Entwurf des Büros aus
Düsseldorf überzeugte die Jury mit drei frei angeordneten
ovalen Baukörpern im Park, die nach allen Richtungen offen
ausgerichtet sind. „Diese städtebauliche Idee wird vom Preisgericht
als Beitrag zur Identität des Stühlinger gewürdigt -
Verwaltungszentrum und Freiraum verbinden sich zu einer
inspirierenden Gesamtheit, die in sinnvollen jeweils baulich
abgeschlossenen Schritten realisiert werden kann,“ heißt es
in der Begründung der Jury. Die drei Baukörper sind als
„green building“ konzipiert und mit einer Holz- und Glasfassade
ausgestattet. Im Gebäude des ersten Bauabschnitts, das
an die Stelle des heutigen Pavillonbaus des Technischen
Rathauses gesetzt wird, befindet sich im Erdgeschoss das
Bürgerservicezentrum sowie Raum für bürgerschaftliche Nutzung,
in den 5 Etagen darüber sind die Büroeinheiten für insgesamt
830 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung
angeordnet. Eine Kindertagesstätte befindet sich am westlichen
Scheitel der drei Gebäude und liegt als Solitär in einem
parkähnlichen Grünzug.

Oberbürgermeister Dieter Salomon, der neben weiteren Bürgermeistern,
GemeinderätInnen, ArchitektInnen und StadtplanerInnen
der Jury angehörte, lobte den Gewinner: „Es ist das
Modell mit der größten Originalität, es passt zu Freiburg und
erfüllt alle Kriterien bezüglich Funktionalität, Kosten und Energiekonzept.“
Die Vorsitzende des Preisgerichts, Jórunn
Ragnarsdóttir sprach von einem Glücksfall für Freiburg: „Es
wird ein Haus für die Bürgerschaft sein, in dem man aber
auch hervorragend arbeiten kann. Zudem definiert der Entwurf
einen hervorragenden und einladenden öffentlichen
Raum.“ Baubürgermeister Prof. Martin Haag sprach von einem
Modell mit viel Charme: „Es ist sehr aufgelockert, das
Grün des Eschholzparks fließt quasi zwischen den Gebäuden
durch. Der Entwurf verbindet Architekturqualität mit einem
nachhaltigen Gebäudekonzept.“

Das Büro ingenhoven architects hat seinen Sitz in Düsseldorf.
Christoph Ingenhoven ist der Architekt des unterirdischen
Hauptbahnhofs von Stuttgart, des Burda Medienparks in Offenburg,
der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg und
vieler weiterer renommierter Projekte. 2012 gewann das Büro
den Preis für das nachhaltigste und innovativste Hochhaus in
Sydney 1 Bligh. Die Identität des Entwurfs für das neue Freiburger
Rathaus hat der Architekt in seiner Arbeit folgendermaßen
beschrieben: „Das neue Verwaltungszentrum der
Stadt Freiburg ist ein Gebäudekomplex von hoher Authentizität.
Er ist ein attraktiver Anziehungspunkt für die Bürgerschaft.“

Zwei dritte Plätze vergab die Jury jeweils an Sacker Architekten
aus Freiburg und an Hascher Jehle Architektur aus Berlin.
Drei Anerkennungen gingen an Auer-Weber und Assoziierte,
Hadi Teherani und Behnisch Architekten.

An den Architektenwettbewerb schließt sich noch ein Verhandlungsverfahren
der Stadt Freiburg mit den Preisträgern
an. Am 30. April wird die Verwaltung dem Gemeinderat den
ersten Platz des Verhandlungsverfahrens zur Realisierung
vorschlagen. Danach kann die weitere Planung eingeleitet
werden. Voraussichtlich Ende diesen Jahres soll im Gemeinderat
auf Grundlage der Entwurfsplanung und Kostenberechnung
der Baubeschluss für das neue Rathausgebäude gefällt
werden.

Zur Vorgeschichte des Rathausneubaus:
Im Mai 2012 hatte der Gemeinderat beschlossen, die Planungen
für ein neues Verwaltungsgebäude an der Fehrenbachallee
aufzunehmen. Dort besteht aufgrund der maroden Gebäudesubstanz
des Flachbaus dringender Handlungsbedarf.
In einem neuen, zentralen Verwaltungsgebäude sollen nun
nahezu alle Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung untergebracht
werden. Momentan ist die Verwaltung auf insgesamt
16 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt, so dass
hohe Miet- Energie- und Unterhaltungskosten anfallen. Eine
Wirtschaftlichkeitsberechnung hatte ergeben, dass ein Festhalten
am Status Quo nachteiliger wäre als die Konzentration
der Ämter an einem Standort. Die Wettbewerbsauslobung
enthielt für die Wettbewerbsteilnehmer sämtliche Vorgaben
für das Behördenzentrum hinsichtlich Städtebau, Flächenund
Funktionsprogramm, Energiekonzept, Baukonstruktion
und Wirtschaftlichkeit.

Der Verwaltungskomplex sollin drei Baustufen realisiert werden.
Hierfür waren in der Wettbewerbsauslobung die funktionalen
und gestalterischen Rahmenbedingungen für die Neuordnung
des Gesamtareals am Standort Fehrenbachallee
definiert. Gesucht wurde eine schrittweise, modular umzusetzende
Konzeption, die eine kurz- bis mittelfristige Realisierung
der Baustufen 1 und 2 im Rahmen eines erst langfristig
zu vervollständigenden Gesamtkonzepts ermöglicht. Zusätzlich
zu den für den Verwaltungsneubau benötigten Flächenwaren
deshalb Bauflächen für Wohnen, ergänzende Dienstleistungen,
eine Volkshochschule und kleinteiliges Gewerbe
zu planen.

(Presseinfo: Petra Zinthäfner, Stadt Freiburg, Presse- und Öffentlichkeitsreferat, 05.03.2013)


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