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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Hinterzarten

9. Oct 2013 - 16:56 Uhr

Moore im Naturpark Südschwarzwald - Die Naturpark-Arbeitsgruppe „Natur und Landschaft“ präsentiert eine neue Broschüre zu faszinierenden und mystischen Lebensräumen.

Moore - Cover der Broschüre
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Hinterzarten / Feldberg – Die Naturpark-Arbeitsgruppe „Natur und Landschaft“ präsentierte am 3. Oktober ihre neue Broschüre „Moore – Urwüchsige Inseln in der Kulturlandschaft“. Den passenden Rahmen dazu bildete der erste Naturpark-Markt in Hinterzarten. Die Broschüre informiert – gerade auch für Laien gut verständlich dargestellt – mit vielen Bildern über die Besonderheiten und Gefährdungen dieser prägenden Lebensräume in der Südschwarzwälder Landschaft.

Der Naturpark Südschwarzwald gehört mit seiner einmaligen Landschaft und vielfältigen Natur zu einer der schönsten und interessantesten Regionen Deutschlands. Besonders prägend sind die Moore, die – oftmals natürlicherweise unbewaldet – zu den ursprünglichsten Lebensräumen gehören.

In Mooren herrschen spezielle und extreme Lebensbedingungen. Nur hochspezialisierte und zumeist seltene Tier- und Pflanzenarten können hier leben. Für Auerhähne sind Moore die idealen Balzplätze, und im Sommer nutzen die Hennen die besonnten Bereiche zur Jungenaufzucht. Zu den für Moore charakteristischen Insektenarten gehören der Hochmoorgelbling, ein Schmetterling, und die Libelle mit Namen Kleine Moosjungfer.

Die größte Pflanzenmasse der Moore bilden die Torfmoose, ohne die ein Moor gar nicht entstehen könnte. Attraktive Vertreter der Pflanzenwelt im Moor sind die Wollgräser mit ihren leuchtend weißen Samenständen sowie der fleischfressende Sonnentau.

Für die Menschen waren Moore seit jeher schlecht zugänglich und düster, scheinbar nutzloses „Unland“. Es rankten sich viele Sagen und Mythen um die Moore.

Die Arbeitsgruppe „Natur und Landschaft“ des Naturparks Südschwarzwald, die diese Themenbroschüre erarbeitet hat, möchte Einheimischen und Gästen die Faszination und die ökologische Bedeutung der Moore näherbringen.

Der Biologe Dr. Pascal von Sengbusch, der die Texte und die meisten Bilder für die Broschüre beigesteuert hat, betont: „Die meisten Moore im Schwarzwald wurden mehr oder weniger stark entwässert. Aber es gibt noch recht intakte Moore, die man als wertvolle Inseln ursprünglicher Natur in unserer Kulturlandschaft betrachten kann. Bei vielen Mooren ist eine Renaturierung möglich. Dies dient nicht allein dem Naturschutz. Moorschutz ist auch Klimaschutz, denn intakte Moore binden Kohlenstoffdioxid.“

Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch ist stolz auf „sein“ Moor. „Das Naturschutzgebiet „Hinterzartener Moor“, nur wenige Hundert Meter entfernt vom Kurhaus, ist ein echtes Kleinod in unserer Gemeinde. Es gibt einen spannenden Lehrpfad und einen hölzernen Steg, von dem aus die Besucher direkt in das Moorzentrum geleitet werden, ohne den Lebensraum zu stören. Ein Spaziergang im Hinterzartener Moor lohnt sich zu jeder Jahreszeit.“

Bei zwei geführten Wanderungen ins Hinterzartener Moor erläuterte der Biologe und Naturpark-Gästeführer Heinz-Michael Peter die Besonderheiten dieses fast 100 Hektar großen Moorkomplexes.
Mit der neuen Broschüre soll nicht nur auf die Schutzwürdigkeit und die Gefährdung dieser Lebensräume hingewiesen werden, sondern ausgewählte Moore sollen auch für die Menschen erlebbar werden. In der Broschüre werden vier Wandertouren zu Mooren im Naturpark Südschwarzwald beschrieben.

In Kürze wird darüber hinaus unter www.naturpark-suedschwarzwald.de/natur/moore ein Kataster mit Verortung von erlebbaren Mooren im Naturpark Südschwarzwald veröffentlicht, anhand dessen Interessierte ihre eigenen Touren planen können.

Die kostenlose Broschüre „Moore – Urwüchsige Inseln in der Kulturlandschaft““ ist erhältlich über die Geschäftsstelle des Naturparks Südschwarzwald (Dr.-Pilet-Spur 4, 79868 Feldberg, Tel. 07676 9336-10, info@naturpark-suedschwarzwald.de) und zukünftig auch bei den Tourist-Informationen im Naturparkgebiet.

(Presseinfo: Junia Folk, Landratsamt Lörrach, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Kreistag, 09.10.2013)


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