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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Neuenburg

10. Jul 2014 - 15:49 Uhr Die beiden Mannschaften ZDF/ARD und Bürgermeister (grüne Trikots)
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Bürgermeister-Elf fördert soziales Fußballprojekt „Observa Rio“ in der Favela „Cidade de Deus“ in Brasilien - Zwei Siege in Rio de Janeiro für deutsche Bürgermeister-Nationalmannschaft - WM-Spiel Deutschland/Frankreich im Maracanastadion live miterlebt

Gegen eine brasilianische kommunale Fußballauswahl setzte sich die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister mit 5:4 Toren durch. Auch die Journalistenmannschaft aus ZDF/ARD an der Spitze mit dem Chef des Aktuellen Sportstudios, Alexander Antoniadis musste sich in einer Hitzeschlacht mit 3:2 den Bürgermeistern beugen.

Zwei spannende WM-Spiele sahen die kommunalen Botschafter aus Deutschland im Maracanastadion von Rio de Janeiro. Live dabei waren sie beim Achtelfinalspiel Kolumbien gegen Uruguay (2:0) und beim Deutschlandspiel gegen Frankreich (1:0) im Viertelfinale. Mats Hummels Kopfballtor zum Sieg vor 74 000 Zuschauern feierte die Mannschaft anschließend im Garten der Residenz des deutschen Generalkonsuls bei der Liveübertragung des Brasilienspiels gegen Kolumbien (2:1).

Bei verschiedenen Hintergrundgesprächen mit Generalkonsul Harald Klein, Felix Dane von der Konrad Adenauer Stiftung und dem Leiter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) Dr. Karl Ahlers, erfuhren die Rathauschefs aus erster Hand Informationen über die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen Brasiliens. Sehr bedauert wurde die allgemeine negative Berichterstattung der deutschen Medien über die aktuelle Situation in Brasilien, denen sich viele Fachleute nicht anschließen wollten. In der Tat haben die 14 Bürgermeister aus sechs Bundesländern Brasilien und vor allem die Region um Rio de Janeiro als sehr gastfreundlich und entgegenkommend erlebt. Erhebliche Defizite konnte man allerdings beim öffentlichen Nahverkehr feststellen. Nur zwei Metrolinien transportieren Massen von Menschen. Enorme Zeitverluste für die Verkehrsteilnehmer auf den Straßen sind die Folge.

Bei dem Besuch von zwei befriedeten Favelas (Armenvierteln) konnte man die Fortschritte der letzten Jahre erkennen. Die Schaffung von Infrastrukturen und sozialen Angeboten verbessern langsam die Situation der ärmsten Bewohner. Bei über sechs Millionen Einwohnern in Rio bedeutet dies eine riesige Herausforderung für die Zukunft des durchaus reichen Schwellenlandes.

Der Besuch der Favela Cidade de Deus, Filmkulisse für den brasilianischen Kinostreifen "City of God", war verknüpft mit dem Projekt der brasilianischen Schiedsrichter "Observa Rio". Durch einen Sozialarbeiter werden Kinder über den Fußball von der Straße geholt. Begeistert kicken die Jugendlichen stundenlang unter Anleitung. Vorgabe ist: Nur wer den Nachweis des Schulbesuches vom Rektor vorlegt, für den öffnen sich die Tore zum Spielfeld. Um das Projekt ein weiteres Jahr verlängern zu können, übernehmen die kickenden Bürgermeister die Kosten für den Sozialarbeiter und die Betreuer. 20.000 Reais sind über 6500 € die von den Bürgermeistern aus ihren Städten und Gemeinden als Spendengelder eingesammelt wurden. Der Verein verwaltet das Geld und informiert die Bürgermeister mit regelmäßigen Berichten über den Stand des Projektes.

Auch das ähnlich angelegte Projekt der GIZ, das auch von der Bundeskanzlerin besucht wurde, beeindruckte die Nationalmannschaft der Bürgermeister. Sportlehrer und Sozialarbeiter vermitteln in dem Armenviertel Morro de Prazeres über den Fußball Werte des Zusammenlebens, gegenseitigen Respekts und Bildung. Das Ergebnis dieser Angebote liegt in der erfolgreichen Ausbildung bis hin zum Studium von immer mehr jungen Menschen aus den Armenvierteln. Das deutsche Medieninteresse über diese Projekte zu berichten, war übrigens gleich null.

Die einzige Sportakademie für junge Fußballer in Brasilien gibt es nur bei Rios Fußballclub Botafogo. Beim Besuch der vereinseigenen Sportschule in der Stadt Niteroi erklärte man, dass auch die Philosophie der Freiburger Fußballschule des SC Pate für die Brasilianer stand.

Der Besuch der Traumstrände von Copacabana und Ipanema sowie eines tropischen Regenwaldparks gehörten zum Programm sowie auch der Besuch des Zuckerhutes mit seinem fantastischen Panoramablick auf Rio. Samba- und Bossanovakonzerte (Girl from Ipanema) ergänzten das Kulturprogramm und die Entdeckung von Footvolleyball spielen am Strand rundeten das Sportprogramm ab. Übrigens: Alle Kosten trugen die Bürgermeister selbstverständlich selbst.

(Presseinfo: Sabrina Kirner, Sekretariat des Bürgermeisters der Stadt Neuenburg am Rhein vom 10.7.14)

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>> Meldung vom 24.6.2014: Deutsche Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister bei der WM 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien - 14 Spieler aus sechs Bundesländern werden in Rio de Janeiro ein umfangreiches sport-kommunalpolitisches Programm bewältigen

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