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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

2. Sep 2015 - 13:10 Uhr Viktor und seine Eltern freuen sich gemeinsam mit Dr. Horst Zajonc vom Universitätsklinikum Freiburg über die gelungene Operation
Foto: Universitätsklinikum Freiburg
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Wieder richtig fühlen können - Nach erfolgreicher Operation der rechten Hand nun auch linke Hand eines moldawischen Jungen mit schwerer Hauterkrankung am Universitätsklinikum Freiburg behandelt

Bald kann Viktor das Leben wieder mit allen zehn Fingern spüren. Der achtjährige Junge aus Moldawien leidet an einer schweren, seltenen Hauterkrankung, der Epidermolysis bullosa. Der angeborene Gendefekt hat zur Folge, dass die gesamte Haut des Jungen Blasen am Körper bildet. Sie hebt sich bei geringsten Belastungen ab und entzündet sich, sodass es zu schweren, narbigen Verwachsungen kommt. Bei Viktor waren die Hände am stärksten von der Krankheit betroffen – alle Finger beider Hände waren zusammengewachsen und lagen funktionslos, wie in einem Fäustling gebeugt, in der Handfläche. Auch die Daumen waren narbig mit den Händen verwachsen. Im Jahr 2014 wurde in der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg Viktors rechte Hand operiert – die einzelnen Finger wurden freigelegt und getrennt. Im August dieses Jahres konnte endlich auch seine linke Hand operiert werden. Für Viktor beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, denn endlich kann er normal greifen und wie alle anderen Kinder seine Finger zum Spielen benutzen.

Die Familie von Viktor hatte sich im Jahr 2013 an Dr. Horst Zajonc, Oberarzt in der Klinik für Plastische und Handchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg, gewandt, denn in Moldawien konnte dem schwerkranken Kind nicht geholfen werden. Mit finanzieller Unterstützung aus dem Heimatland und sozialem Entgegenkommen aller beteiligten Kliniken und Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg konnten beide Operationen erfolgreich durchgeführt und die Kosten auf ein Minimum reduziert werden.

In der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg wurde für die seltene Erkrankung (Epidermolysis bullosa) eine neue Operationsmethode entwickelt. Da bei der Trennung und Streckung der Finger Hautdefekte entstehen, muss zusätzlich gesunde Haut transplantiert werden. Die Patienten haben bei dieser chronischen, die gesamte Haut einnehmende Erkrankung aber keine Hautareale, mit der die entstandenen Defekte gedeckt werden könnte. Deswegen wird zunächst die gesunde Haut von Verwandten, beispielsweise der Eltern transplantiert, die dann in Kombination mit kleinsten Hautstückchen des Patienten eine stabile Haut bilden soll. Dank dieser Methode können jährlich etliche Patienten erfolgreich operiert werden. Doch die Klinik für Plastische und Handchirurgie möchte das Verfahren in Zukunft noch verbessern. So soll es möglich werden, falls sich gesündere als die erkrankte Haut bei den Patienten am Körper finden ließe, diese bessere Haut anzuzüchten, zu vervielfältigen und dann zu transplantieren. Damit wäre ein großer Schritt getan, dass diese unheilbare Krankheit doch irgendwann geheilt werden kann.

(Medieninformation: Universitätsklinikum Freiburg, 02.09.2015)

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